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IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt kräftig

30.10.201711:01 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat im Oktober kräftig zugelegt. Gegenüber dem Vormonat stieg der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 0,7 auf 104,8 Punkte. Die Aussichten für ein weiteres Sinken der Arbeitslosigkeit haben sich deutlich verbessert.

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Die Arbeitslosigkeitskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers machte im Oktober mit einem Anstieg um 1,3 Punkte auf 102,6 Punkte gegenüber dem Vormonat einen Sprung nach oben. „Es gäbe derzeit genügend Gründe, ein Steigen der Arbeitslosigkeit zu befürchten, sei es die große Aufgabe der Flüchtlingsintegration, die Dieselkrise oder die Brexit-Verunsicherung. Aber der Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt trotz alledem auf sehr gutem Kurs“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“.

Für die Beschäftigungsentwicklung bleiben die Aussichten exzellent: Die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers steht im Oktober auf dem außerordentlich hohen Wert von 107,0 und hat gegenüber dem Vormonat um 0,1 Punkte zugelegt.

„Der Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften steigt weiter, auch gestützt auf die starke Konjunktur. Angesichts der Verknappung von Arbeitskräften sinkt zudem das Entlassungsrisiko“, erklärt Weber die Entwicklung.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. Während Komponente A des Barometers die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate prognostiziert, dient Komponente B der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung. Der Mittelwert aus den Komponenten „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ bildet den Gesamtwert des IAB-Arbeitsmarktbarometers. Dieser Indikator gibt damit einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts. Da das Saisonbereinigungsverfahren laufend aus den Entwicklungen der Vergangenheit lernt, kann es zu nachträglichen Revisionen kommen. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

Weitere Informationen:
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Quelle: idw

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