(openPR) Warum die Entwicklung von innen heraus oft vergessen wird und welche Folgen das hat.
Unternehmensentwicklung ist ein weites Feld. Es geht nicht vorrangig um den Umsatz. In der schnelllebigen Zeit müssen viele Register gezogen werden, um nicht unversehens im Aus zu landen. Dafür gibt es viele Beispiele unter denen sich Unternehmen befinden, von denen man es nicht erwartet hätte.
Dem Entwicklungsfeld Organisation wir kaum die notwendige Beachtung geschenkt. Das Terrain spannt sich vom Organigramm bis zum Arbeitsschritt.
Die Organisation vieler, besonders mittlerer Unternehmen, ist durch die Gewohnheiten bestimmt, die sich die Mitarbeiter im Laufe der Zeit angewöhnt haben. Alles hat mehr den Charakter einer Wolke. Strukturen fehlen.
Bei mäßigem Entwicklungstempo ist der Schaden tragbar. So wie sich heute jedoch das Umfeld eines jeden Unternehmens entwickelt, ist die Gefahr für das Unternehmen enorm. Es läuft hier und dort aus dem Ruder, aber man weiß nicht, wie man die Dinge in Griff bekommen kann. Man greift ins Leere.
Auf die Frage: „Wie schätzen Sie den Organisationsgrad Ihres Unternehmens auf der Skala von 0 – keine Organisation bis 100 – gut durchorganisiert?“ liegt die Antwort oft unter fünfzig. Was bedeutet dieses Ergebnis? Was kann dem Unternehmen dadurch verloren gehen? Welche Gefahr stellt sich ein? Wie begegnet man der Entwicklung? Im ersten Schritt sollte man nach Antworten auf diese Fragen suchen. Das sensibilisiert für die Gefahren, aber auch für die Chancen, die darin stecken.
Der Organisationsgrad
Vergleichen wir ein Unternehmen mit einem Menschen. Die Vitalität seiner Organe bestimmt seine Leistungsfähigkeit. Auf der höchsten Ebene unterscheiden wir beim Unternehmen die Bereiche
- Unternehmensführung
- Marketing
- Produktion
- Administration.
Jedes Organ hat spezielle Aufgaben, die nicht von einem anderen Organ übernommen werden können. So wie beim Menschen das Herz nicht die Atmung ausführen kann. Die Organe werden im Organigramm mit ihren Verantwortlichen dargestellt. Unter den Bereichen befinden sich die Abteilungen und darunter die Gruppen und Teams. Oft stellt man dabei fest, dass um Mitarbeiter herum organisiert wird. Das ist ein Fehler, der teuer bezahlt werden muss.
Sind die oberen Ebenen geklärt, geht es um die Definition der Aufgaben. Die Aufgaben wieder werden in Prozesse, in Arbeitsabläufe aufgelöst. Hier kommen die technologischen Lösungen zum Zuge.
Jetzt können Sie Ihren Organisationsgrad bestimmen. Wo stehen Sie mit der Entwicklung bei
- Bereichen
- Abteilungen
- Gruppen
- Aufgaben
- Arbeitsabläufen
- Arbeitsschritten
Bewerten Sie jede der sechs Stufen mit maximal 100 Punkten (Summe 600 Punkte). Der Vorteil eines niedrigen Organisationsgrades liegt darin, dass sich viel Potenzial angesammelt hat, das Sie jetzt erschließen können.
Niedriger Organisationsgrad hindert Digitalisierung
Hinter den bedeutendsten Unternehmens-Erfolgen unserer Zeit steht eine konsequente Digitalisierung. Oft ergaben sich völlig neue Geschäftsfelder, die ohne Digitalisierung nicht möglich gewesen wären.
Sind die sechs Stufen der Organisation nicht strukturiert und der Organisationsgrad am unteren Ende der Skala, können Sie in Ihrem Unternehmen kaum digitalisieren. Die Wettbewerbskraft schrumpft.
Digitalisierung gleich IT?
Häufig setzt man die Digitalisierung gleich dem Einsatz der Technologien, wie IT, Robotik und Sensorik.
Wie sieht es bei den manuellen Arbeitsabläufen der Mitarbeiter aus? Wie sieht es dort aus, wo die Digitalisierung endet. Sie bringen Ihren High-Tech Leihwagen mit einhundertundfünfzig Bedienelementen zurück, der Parkplatz ist überfüllt, dunkel und beim Aussteigen stehen Sie in einer knöcheltiefen Pfütze. Die Dokumenten- und Schlüsselrückgabe ist mittelalterlich gestaltet. Solche gravierenden Schnitte erlebt man ständig, wenn bei der Digitalisierung nicht über den Technologie-Einsatz hinaus gedacht wurde.
In Deutschland sind zweiundvierzig Millionen Menschen beschäftigt. Wie führt man diese Menschen an die Digitalisierung heran? Wie erreicht man, dass ihr Leistungsniveau durch die Digitalisierung einen gewaltigen Schritt zu wertvolleren Leistungen macht? Wie erreicht man, dass niemand auf der Strecke bleibt? Heute folgen die Menschen bei ihrer Arbeit den erlernten Gewohnheiten, doch die passen nicht mehr? Die Arbeit muss neu gestaltet werden und das fängt beim Arbeitsschritt an. Das ist gut für die Mitarbeiter und das ist gut für die Unternehmen.
Das 1.000-Schritte-Spiel
Stellen wir uns vor, eine Arbeit ist so strukturiert, dass der Arbeitstag mit 1.000 Arbeitsschritten ausgefüllt ist. Dabei unterscheiden wir zwischen
- „wertschöpfenden“ – ws Arbeitsschritten, bei denen Schritt für Schritt eine wertvolle Leistung entsteht und
- „wertneutralen“ – wn, bei denen Sie auf der Stelle treten. Schritte, wie suchen, klären, mahnen, … Situationen bei denen man dreimal hingreifen muss, wenn einmal reichen sollte.
Überholt die Anzahl der wn-Arbeitsschritte die ws-Schritte, hat die Arbeit weniger als den halben Wert, von dem, den sie haben könnte. Wie wirkt sich das im Laufe der Zeit aus (Karriere, Einkommen)? Die Entropie sorgt dafür, dass die wn-Schritte weiter zunehmen, ganz von selbst. Die Leistung schrumpft weiter. Es muss gehandelt werden, und zwar auf der Ebene der Arbeitsschritte. Das ist einfacher, als man denkt und kann extrem lukrativ sein.
Personalkosten einsparen
Die wertneutralen Arbeitsschritte kumulieren sich im Laufe der Zeit zu einem beachtlichen Potenzial. Sie können die Hälfte der gesamten Arbeitsleistung ausmachen. Dieses Potenzial kann zurückgewonnen werden. Für mehr Leistung müssen keine weiteren Mitarbeiter eingestellt werden, so sinken gesamthaft die Personalkosten.
Viele Unternehmen haben die dargestellten Strategien umgesetzt. Es ist ein einfacher Weg mit beachtlichen Möglichkeiten. Gleichzeitig bereitet sich das Unternehmen damit auf eine wirkungsvolle Digitalisierung vor. Weitere Informationen: www.ablaufgestalter.de













