(openPR) Die Geschichte der Tischkultur ist fast so alt wie die Geschichte der Menschheit selbst. Noch bevor es überhaupt Tische gab, traf man sich zum gemeinsamen Essen. Schon die Steinzeitmenschen versammelten sich um ein Lagerfeuer, zerteilten ihre Beute mit einfachen Steinmessern und brutzelten das Fleisch in der Flamme.
In der Antike war das Speisesofa eines der wichtigsten Möbel, vor denen das Essen auf kleinen Tischen serviert wurde. Das Geschirr wurde aus Ton oder Glas hergestellt. Zum Verzehr von Suppen diente ein Brotstück, weil Löffel nicht gebräuchlich waren.
Ab dem 11. Jahrhundert wurden die Tischsitten verändert, da auch vereinzelt Damen zu den Tafeln zugelassen wurden und man nun in Paaren am Tisch saß. Es wurden erstmals Tischregeln eingeführt, später wurden sie immer wichtiger. Die Tischordnung musste genau eingehalten werden.
Aus mittelalterlichen Quellen ist überliefert, dass an den Höfen Festessen mit über 300 Gängen zelebriert wurden. Besteck kannten die Hofgesellschaften im Mittelalter allerdings noch nicht: Die Ritter verwendeten höchstens das eigene (Kampf-)Messer, um Speisen zu zerteilen. Man aß aus Vertiefungen im Tisch und benutzte hierfür zumeist die Finger. In besseren Kreisen gebrauchte man dabei nur Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger. Tischwäsche und damit auch Tischdecken gab es im Mittelalter zunächst keine, erst im Spätmittelalter kamen am Tisch angebrachte Tücher auf, an denen man sich Mund und Hände abwischen konnte. Diese an der Tafel befestigten Tücher können als Vorläufer unserer heutigen Stoffservietten bzw. Mundservietten angesehen werden.
Die große Errungenschaft der Neuzeit in Sachen Tischkultur war es, die Gabel als festen Bestandteil des Tischgedecks zu etablieren. Regelmäßig genutzt wurde sie wohl zuerst in Italien im 16. Jahrhundert, um sich beim Verzehr von Früchten die Hände nicht schmutzig zu machen.
Fertignahrung, Convenience Food und ein schneller Happen zwischendurch dominieren heute unseren Umgang mit Nahrung – leider zu oft. Denn die Tradition der Kochkunst geht dadurch Stück für Stück verloren. Glücklicherweise lassen sich jedoch auch Gegentrends erkennen, wie „Homing“ oder Kochparties zu Hause. Auch die vielen Kochsendungen im Fernsehen werten das Thema Essen heute wieder auf.
Die Tischdekoration sowie sorgfältig zusammengestellte Speisen finden in den letzten Jahren jedoch wieder vermehrt Anerkennung. Es lohnt sich, Zeit für Genuss zu haben! So bieten Unternehmen wie www.juma.de des ANRO Handelshauses allerlei Tischdecken, Wachstücher und Tischläufer, damit der Gaumenschmauß auch zum Augenschmauß wird.











