(openPR) Winsen (Luhe), den 25.10.2017: Die Zeiten, in denen eine Auto-Werkstatt nur mit rein mechanischen Problemen zu tun hatte, sind vorbei. Die Elektronik hat schon lange Einzug gehalten, und die Arbeit mit Laptop und auf das jeweilge Fahrzeugmodell zugeschnittener Fehlererkennungssoftware gehört mittlerweile zum Alltag.
Das kann schnell sehr teuer werden. Die Ursachen für Fehlermeldungen bzw. tatsächliche Schäden liegen häufig in einer defekten Lichtmaschine, kaputter bzw. entladener Batterie oder beschädigter/loser Kabel, die im übrigen manchmal auch von Tierbissen herrühren.
Moderne Fahrzeuge verfügen über allerlei Komfort. Ob Klimaanlage, Sitzheizung, Rückfahrkamera oder Einparkhilfe - der erhöhte Strombedarf sorgt für eine Höchstbelastung der Batterie. Steht ein Fahrzeug dann vielleicht einmal längere Zeit und der Stromspeicher entlädt sich fast vollständig, kann die Batterie großen Schaden nehmen. Die berühmte Starthilfe mit Überbrückungskabel leistet dann zwar Hilfe, die Batterie wird aber im Anschluss nicht mehr volle Leistung erbringen. Vorsorglich kann man regelmäßig die Batteriespannung überprüfen oder überprüfen lassen. Diese sollte nicht unter 12 V liegen. Ist dies der Fall, kann die Batterie nachgeladen werden. Mit dieser vorsorglichen Maßnahme erhöht man die Lebensdauer mitunter erheblich. Übrigens: Autoradio und z.B. Diebstahlschutz sind meist mit einer Kennung - einem Code - verbunden. Dieser sollte vorsorglich notiert werden; bei einem Totalausfall der Batterie wird man ihn im Anschluss benötigen.
Auch eine defekte Lichtmaschine sorgt für viele Probleme. Ein Drehstromgenerator arbeitet in den meisten Autos heutzutage als Lichtmaschine und erzeugt Strom durch elektromagnetische Induktion. Dabei versorgt sie bei laufendem Motor alle elektrischen Verbraucher mit Energie und lädt zugleich die Starterbatterie. Eine zu niedrige Spannung der Batterie kann also schon die Fehlerquelle sein. Für Defekte an der Lichtmaschine ist ebenfalls oft ein gerissener oder nicht ausreichend gespannter Keilriemen verantwortlich, weil der Motor dann gar nicht oder nicht ausreichend mit Strom versorgt werden kann. Häufig führt jedoch ein defekter Laderegler zu Ausfällen in der Elektronik oder zur Überlastung der Batterie. Dies kann und sollte in einer Werkstatt mit entsprechender Messung abgeklärt werden.
Haben die o.g. Komponenten bei der Überprüfung zu keinem Ergebnis geführt, wird man auch Stecker und Kabel auf Schäden untersuchen. Sie können korrodieren oder brechen oder sind sogar durch Tierbisse wie typischweise denen vom Marder beschädigt worden.
Wenn Unregelmäßigkeiten auffallen, sollte also lieber zügig die Werkstatt des Vertrauens aufgesucht werden.











