(openPR) Fair gehandeltes und umweltfreundlich gewonnenes oder recyceltes Gold für den schönsten Tag des Lebens? Für die Kölner Goldschmiedin Katrin Brusius längst ein Standard, den sie demnächst auch in Sülz anbietet. Nach sieben Jahren Südstadt eröffnet sie nun ihren Laden „Grünes Gold“ am Samstag, den 4. November 2017 um 12 Uhr in der Wittekindstraße 38.
Vor allem Fairtrade-zertifiziertes Waschgold aus Nordlappland verarbeitet Brusius zu Schmuck. Das reinste Gold der Erde wird dort in kleinen Claims ökologisch von Hand geschürft und ohne Chemieeinsatz gewaschen. Fairtrade ist bei Katrin Brusius kein Zeitgeist, sondern jahrzehntelange Überzeugung. Bereits 1993 ging sie vor ihrer Goldschmiedelehre in den hohen Norden, um in den lappischen Flüssen selbst nach Gold zu suchen. Ein sechsmonatiges Abenteuer mit Wildwestcharakter. „Die Goldwaschpfanne wurde abends auch zum Füßewaschen benutzt. Danach haben wir darin unsere gesammelten Pilze gebraten“, schmunzelt die 44-Jährige. Ihre Kollegen von damals schürfen noch heute dort.
Nominierung Staatspreis NRW
Entdeckergeist, handwerkliches Können und künstlerische Experimentierfreude prägen die Arbeiten der Goldschmiedemeisterin, die in diesem Jahr für den Staatspreis NRW für das Kunsthandwerk nominiert war. So ist beispielsweise ihr filigran gesägter Silber-Werkzyklus „domdetails“ – Ohrstecker, Manschettenknöpfe und Anhänger – eine freie Hommage an die Ornamentik und das Maßwerk des Kölner Doms.
Schmuck-Geschichten neu interpretieren
Eine große Passion ist die Umarbeitung von Altschmuck ihrer Kunden - wie jene Frau, die ihr eine Handvoll Erbschmuck auf den Tresen legte und meinte: „Den kann man wohl nur noch in die Tonne kloppen, oder?“. Für Katrin Brusius keine Frage. Sie montierte ausgewählte Teile des Altschmucks auf ein kleines silbernes Mini-Kehrblech, um daraus einen tragbaren Kettenanhänger zu machen. Mit passenden Kehrbesen-Ohrringen versteht sich. Auch wenn es um Trauringe geht, setzt sich die Goldschmiedin in ihrer Beratung mit großen Gefühlen auseinander. „Gern entwickle ich neue individuelle Ringe aus Erbstücken, die das Paar mitbringt. Auf diese Weise Familiengeschichte in die Heirat einfließen zu lassen, finde ich wunderbar.“
Goldschmiede als Kulturort
In ihrem neuen Laden in der Wittekindstraße hat sie viel vor: Kunstausstellungen, Lesungen und Kooperationen mit anderen Kunsthandwerkern sollen künftig auf dem Programm stehen. Das erste Projekt ist bereits in Planung, und zwar die Herstellung von Taufschmuck in Zusammenarbeit mit dem Kölner Silberschmied Micha Peteler.
(Zeichen: 2.561)
Eröffnung der Goldschmiede „Grünes Gold“ Katrin Brusius
Schmuck und Objekte
Samstag, 4. November 2017 um 12.00 Uhr
Grünes Gold - Katrin Brusius - Schmuck + Objekte
Wittekindstr.38
50937 Köln
www.katrinbrusius.com











