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Ist die Arbeitswelt wirklich so bedrohlich?

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Wolfgang T. Kehl
Wolfgang T. Kehl

(openPR) Regelmäßig wird berichtet. Eine Lösung scheint es nicht zu geben. Oder doch?

Programme der Natur führten zu enormen Belastungen für Mitarbeiter und Unterneh-men. Es gilt, die Programme zu „knacken“. Es geht. Leichter, als man denkt.



Mit präziser Regelmäßigkeit berichten Krankenkassen und Arbeitnehmervertreter über die wachsenden Probleme in der Arbeitswelt. Doch wie bekommt man sie in Griff? Darüber wird nicht gesprochen. Hin und wieder gibt es abenteuerliche Empfehlungen. Ungebrochen schreiten die Entwicklungen voran mit immer größeren Schäden.

Man stellt fest,
aber nicht ab.

Was steckt dahinter? Es sind Naturgesetze, die noch vor zwanzig Jahren hilfreich waren, aber heute der Auslöser fataler Auswirkungen sein können.

Jedes Ding hat zwei Seiten. Also können wir aus dem, was in der Vergangenheit geschah, einen gewaltigen Nutzen ziehen. Wie kann das gehen?

Eine Spardose füllte sich
Jeder beklagt sich über Störungen bei seiner Arbeit. Das Gute daran – bitte die Ironie verzeihen – , bei
jeder Störung fällt eine Goldmünze in eine Spardose: Klick und wieder klick. So sammelt sich ein beachtliches Sparpotenzial. Auf die Frage: „Wie groß schätzen Sie den Anteil Ihrer Arbeitsleistung, die durch Störungen verloren geht?“ werden nicht selten fünfzig Prozent und mehr genannt.

50% der Arbeitsleistung
sind verloren.

Ist es jetzt nicht an der Zeit der Sache auf den Grund zu gehen? Muss die Entwicklung nicht gestoppt werden, das verlorene Potenzial zurückgewonnen werden?

Es geht nicht nur um die verlorene Arbeitsleitung. Es geht um die Gesundheit, um die Lebensqualität. So addiert sich zu dem betriebswirtschaftlichen ein beachtlicher volkswirtschaftlicher Schaden. Der Inhalt der Spardose insgesamt kann sich mit dem deutschen Bundeshaushalt messen. Es lohnt sich die Spardose zu öffnen. Aber wie?

Eine Spardose mit dem
Inhalt des Bundeshaushaltes.

Der Energiespar-Modus
Die Natur programmierte die Menschen auf einen möglichst niedrigen Energieverbrauch, um das Überleben von Individuum und Rasse zu sichern. So lässt sie aus jedem Arbeitsablauf, den wir mehrfach wiederholen, eine Gewohnheit entstehen.

Jeder kann bestätigen, wie viel Energie es kostet, eine neue Arbeit zu lernen und wie leicht es danach geht. Eine tolle Sache. Leider ist die Natur nicht kritisch und lässt ungefiltert alles zu einer Gewohnheit werden, auch Umwege und Störungen.

Da sich Gewohnheiten „vererben“ arbeiten wir noch mit vielen Arbeitsabläufen, die den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Der französische Dichter Jean Cocteau formulierte es so:
„Die meisten Menschen
leben in den Ruinen
ihrer Gewohnheiten.“

Der Entwicklungs-Modus
Der Wechsel in diesen Modus ist die Basis jeder Digitalisierung. Auf veralteten Gewohnheiten kann kein Digitalisierungs-Projekt gelingen.

Im natürlichen „Energiespar-Modus“ können Arbeitsabläufe nicht entwickelt werden. Der erste Schritt in den Entwicklungs-Modus ist die Dokumentation des Ablaufes. Dazu sagte William Edwards Deming

„Wenn du das, was du tust
nicht als Prozess beschreiben kannst,
dann weißt du nicht, was du tust.“

Jetzt sehen wir den Ablauf vor uns und unser kritischer Verstand kann seine Arbeit beginnen. Die Arbeitsschritte sind in möglichst wenigen Worten, man kann sagen in Befehlsform geschrieben. Man muss nicht lesen, man scannt die Schritte. Das ermüdet nicht.
Arbeitsschritte als Befehle
dokumentieren.

Mit dem Wechsel in den „Entwicklungs-Modus“ startet das Unternehmen gleichzeitig sein Digitalisierungs-Konzept. So sollte auch die Auswahl einer neuen Software nicht ohne den Wechsel in den „Entwicklungs-Modus“ erfolgen.

Jetzt ist eine Entwicklung der Arbeitsabläufe bis hin zum Performance-Ablauf möglich. Man kann ganze Prozesslandschaften betrachten und auch mit einer „green-field-operation“ starten.

Können Sie sich den Inhalt
Ihrer Spardose vorstellen?

Die Natur liebt keine Ordnung
Dahinter steckt die Entropie. Sie bringt alles auf den energieärmsten Zustand, eine Überlebensstrategie. Auf Ihrem Schreibtisch können Sie das Wirken der Entropie beobachten wenn Sie sich das Aufräumen ersparen.

So sorgte die Entropie im Unternehmen dafür, dass Sie mindestens auf ein Drittel Ihrer Personalkosten zurückgreifen können.

Schon bei einhundert Mitarbeitern
sind 1,5 Millionen Euro und mehr
in der Spardose.

Der Wechsel
Der Schlüssel Ihrer Spardose ist der Wechsel vom „Energiespar-Modus“ in den „Entwicklungs-Modus“. Da die Spielregeln des „Entwicklungs-Modus“ einfach sind, ist der Wechsel innerhalb weniger Wochen vollzogen.

Turnaround innerhalb
weniger Wochen.

Je nach Unternehmensgröße, empfiehlt es sich, mit einem Pilotprojekt zu starten und damit auf die gesamte Belegschaft eine hohe Anziehungskraft auszuüben.

Bei dem Wechsel entdecken die Mitarbeiter unzählige Digitalisierungs-Ansätze, die ein schlüssiges Digitalisierungs-Konzept ergeben.

Das Spardosen-Bewusstsein
Es fällt schwer sich das unglaubliche Potenzial der Spardose vorzustellen.

Da kann die Betrachtung einzelner Arbeitsschritte helfen. Stellen wir uns zwei Arten von Arbeitsschritten vor:

a) wertschöpfende – sie steigern den Wert einer Leistung oder eines Produktes.

b) wertneutrale – der Wert steigt nicht. Die Arbeitsleistung ist verloren.

Ein Katalog wertneutraler Arbeitsschritte ist schnell erstellt. Bei jedem wertneutralen Arbeitsschritt kommt ein kleiner Schmerz auf:

„Schon wieder
eine Null-Leistung.“

Auch wenn man es nicht sofort auf dem Gehaltskonto sieht, zeigt es seine Wirkung sofort beim wachsenden Kostendruck.

Ja, es geht!
Der Turnaround in der Arbeitswelt ist möglich. Viele Beispiele beweisen es. Ist es nicht an der Zeit, die Spardose zu öffnen oder zumindest die Vorbereitungen dafür zu treffen?

Achtung Entropie!
Warten stoppt die Entwicklung nicht. Das Naturgesetzt „Entropie“ lässt die negative Entwicklung voranschreiten, ungebrochen. Jeder, der das verhindern möchte, ist zum Handeln gezwungen.

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