(openPR) Die Entstehung
Die Idee: 2014
Das Lernen: 2015
Das Gründen: 2015
Das Testen: 2016
Das Optimieren: 2016
Der Start: 2017
ScottieSpotted ist die Plattform für Münchner Jobsuchende Studenten. Die besten Arbeitgeber und aktuellsten Stellenausschreibungen sowie ein auf die Studenten optimierter Bewerbungsprozess versprechen viel. Gründer Maximilian Menge erzählt uns im Interview, wie die ersten Schritte zur Idee aussahen.
Wie kamst Du zu der Idee und warum gerade der Jobmarkt?
Max Menge: Alles fing mit meiner Suche nach einem Nebenjob an. Diese stellte sich schnell als schwierig heraus, denn im Internet habe ich keinen passenden Job für mich gefunden. Man muss dazu sagen, dass ich in einer Kleinstadt aufgewachsen bin, in der nur wenige Unternehmen das Internet als zentrales Hilfsmittel für die Mitarbeiter Suche genutzt haben.
Also musstest du ohne Job auskommen?
Max Menge: Letztendlich habe ich einen Nebenjob gefunden, doch dass es damals keine einfache Lösung für mich gab, hat mich beschäftigt.
Das hat dich dann so sehr beschäftigt, dass du das Problem selbst in die Hand nehmen wolltest?
Max Menge: Naja, erst einmal habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt, versucht Businessmodelle aufzustellen und so viel wie möglich über Unternehmensgründungen und existierende Jobportale zu lernen. Natürlich gibt es einige Anbieter auf dem Gebiet der Jobvermittlung, doch keine der Webseiten ist wirklich einfach zu navigieren oder zielgerichtet und effektiv.
Damit hast du das Problem erkannt und auf eine Lösung hingearbeitet?
Max Menge: Wie gesagt, für mich war und ist der Fokus extrem wichtig. In dem Fall heißt das, dass ich mich auf eine bestimmte Branche fokussieren wollte, um möglichst zielgerichtet die Menschen zu erreichen. Da ich durch mein Elternhaus mit der Gastronomie/Hotellerie aufgewachsen bin und somit eine enge Beziehung zu dieser Branche besteht, war das Ziel eine Job-Plattform für die Gastronomie und Hotellerie aufzubauen.
Und wie sahen dann die ersten wirklichen Schritte aus?
Max Menge: Wenn man sich mit dem Thema Startups in OWL auseinandersetzt, gibt es keinen Weg an Jan Philipp Platenius und seiner Gründerschmiede Talents` Friends vorbei. Also haben wir einen Termin ausgemacht und ich habe ihm meine Idee gepitched, soweit man das als 17-jähriger Schüler pitchen nennen kann. Nach einem intensiven und sehr produktiven Gespräch, nahm ich viele neue Ansätze und Tipps mit. Das Wichtigste war für mich, dass ich endlich einen Ansprechpartner auf dem Gebiet hatte, der die ganzen Gründungsschwierigkeiten bereits kannte. Durch Jan Philipp bin ich schließlich auch in die Startup Szene in Bielefeld gekommen und bin stolz sagen zu können, dass ich von dem 1. Treffen an so oft wie möglich dabei war. In einer Runde Gleichgesinnter ist es immer spannend. Man bekommt immer neue Ansätze und lernt unheimlich viele tolle neue Leute kennen.
Würdest du sagen, dass Erfahrungsaustausch und neue Kontakte in Netzwerken sehr wichtig sind für Gründer?
Max Menge: Auf jeden Fall, die wichtigsten Kontakte habe ich in unserem lokalen Netzwerk geknüpft. So kam es auch, dass ich Jan-Philipp Schwirtz und Florian H. kennen gelernt habe. Die beiden waren in der Testphase meine wichtigsten Ansprechpartner.
Wie lief denn diese Testphase ab?
Max Menge: Mit den beiden, saß ich abends in Bielefeld zusammen und wir haben innerhalb weniger Stunden ein MVP (Minimum Viable Product) gebaut. Eine möglichst einfache Website, um meine Idee in Bielefeld zu testen. Da die Website noch leer und ohne Daten war, habe ich mich die nächsten beiden Tage auf den Weg, durch Bielefeld gemacht und alle Restaurants und Cafés abgeklappert die ich kannte. Immer mit den unangenehmsten Fragen im Gepäck, die man jemanden stellen kann.
Also so richtig Klinkenputzen?
Max Menge: Ja genau, erst einmal so viele Infos finden wie möglich. Wir fragten Dinge wie „wie viel verdient eine Aushilfe“ und „was kommt diese durchschnittlich täglich an Trinkgeld?“ Denn wir dachten, dass Geld und gerade das Trinkgeld für vor allem Studenten das Wichtigste ist. Falsch gedacht!
Was war denn wichtiger für die Studenten?
Max Menge: Wir hatten die Website 24 Stunden online und haben in dieser Zeit unvorstellbare 700 Besucher gezählt! Das Ergebnis war, dass nicht das Geld das interessante war, sondern eher der Betrieb an sich und die Location. Mit diesen wichtigen Erkenntnissen im Gepäck, ging die Reise der Konzeptionierung weiter.
Und irgendwann ging die Reise dann auch von Bielefeld nach München?
Max Menge: Richtig. Nachdem ich immer wieder an meinem Konzept gearbeitet und dieses analysiert habe, wurde „Scottie“ am 20.09.2015 in München geboren. Zusammen mit meinem Cousin Johannes Menge, versuchen wir seitdem Scottie zur Perfektion zu treiben. Ein langer und schwieriger Weg, aber nun ist die erste Version von Scottie online und wir sind mächtig stolz. Jedoch ist die Reise noch lange nicht vorbei, denn unserem Team und uns steht noch ein spannender Weg bevor. Aber wie sagt man so schön Zuhause, „es wird!“.
www.scottiespotted.de








