(openPR) 26.07.2017
Es ist eine fast durchgehend positive Erfolgsgeschichte. Mithilfe dieser Methodik können schwierige Projekte sicher ins Ziel gesteuert werden.
Doch Agile kann noch viel mehr. Die Methodik, angepasst an Fragestellungen z.B. der Führung oder des Multiprojektmanagements, schafft auch weit über einzelne Leuchtturmprojekte hinaus eine hohe Zielerreichung und eine offene und transparente Kommunikation. Dadurch wird eine Effektivitäts- und Effizienzsteigerung insbesondere in der operativen Steuerung positiv stimuliert.
Das Agile-Set-up
Agile Produktentwicklung lässt sich durch das Set-up von
• 3 Rollen (Product-Owner-Team, Entwicklungsteam, Agile Coach)
• 5 Zeremonien (Konklave, Sprintplanung, Daily, Demonstration, Retrospektive) und
• 2 Elementen (Etappen-Board, Sprint-Board)
jederzeit in Entwicklungsprojekte einführen. Aktuelle Projektrollen werden durch den Ansatz adaptiert, aktuelle Projektmeetings zum großen Teil in die getakteten und zyklisch gestaffelten Zeremonien überführt. Die Boards (das Etappen- und das Sprint-Board) dienen sowohl dem Product-Owner-Team wie auch dem Entwicklungsteam als Kommunikationsmittel und stellen den Projektverlauf transparent und jederzeit sichtbar dar. Zwischenkommunikationen, einem nicht
enden wollenden E-Mail - Verkehr und Dokumenten-Wirrwarr wird somit entgegengewirkt.
Die Zeit des Teams wird auf wertschöpfende Tätigkeiten fokussiert.
Im Mittelpunkt der agilen Produktentwicklung steht der Sprint. Der Sprint ist vergleichbar mit einem 14-tägigen Takt, an dessen Beginn Ergebnisse definiert und an dessen Ende diese Ergebnisse vorgestellt und abgenommen werden. Im Konklave definiert das Product-Owner- Team (POT), bestehend aus einem Produktmanager (für die Sicht des Marktes), einem Systemingenieur (für die Sicht auf die Technik) und einem Projektleiter (Projekt) die Ergebnisse (das WAS), die das Entwicklungsteam im nächsten Sprint erbringen soll. Anschließend werden dem Entwicklungsteam (technische Experten, die die Ergebnisse im Projekt erarbeiten) die für den nächsten Sprint notwendigen Ergebnisse in der Sprint-Planung vorgestellt und mit diesen so lange diskutiert, bis ein beiderseitiges Verständnis der gewünschten Resultate erzeugt ist. Diese « betriebsbewährte Methode » dient der guten und effizienten Übergabe des Staffelstabs vom Product-Owner-Team zum Entwicklungsteam. Auf dem Sprint-Board werden die Ergebnisse dann in absteigender Priorität angeordnet. Anschließend gibt das Entwicklungsteam dem POT das Commitment, bis zu welchem Ergebnis es sich zutraut, Resultate am Ende des Sprints vorstellen zu können. Das Entwicklungsteam definiert dann die Aufgaben (das WIE) zu den Ergebnissen und bespricht diese im Gesamtkontext des Sprints. So weiß jeder im Team, wer was bis wann zu erbringen hat, um die zugesagten Sprintergebnisse sicherzustellen. Das POT steht bei dieser Planung für Rückfragen zur Verfügung, hat allerdings keinen aktiv steuernden Part mehr.
Innerhalb des Sprints wird das persönliche Tagespensum jedes einzelnen Teammitglieds in einem Daily-Stand-up-Meeting gegenüber der Gruppe visualisiert. Die definierten Aufgaben wandern so im Laufe des Sprints vom Status « To-Do » über « Work in Progress (WIP) » in den Status « Done ». Am Ende des Sprints stellt das Entwicklungsteam dem POT in einer sogenannten Demonstration die Ergebnisse des Sprints vor. Das POT geht anschließend in die Planung des nächsten Sprints, während sich das Team zur sogenannten Retrospektive trifft. Dort werden die Lessons Learned des letzten Sprints herausgearbeitet und Verbesserungspotenziale bestimmt, die dem Projekt und den kommenden Sprints zielgerichtet helfen können. Diese Lessons Learned kann das Team selbst umsetzen oder, insbesondere wenn es um die Einbindung des POT und des Linienmanagements geht, über den AGILECOACH ansteuern. Der AGILECOACH ist auch dafür verantwortlich, dass der Sprint möglichst störungsfrei ablaufen kann. Das Etappen-Board stellt eine mittelfristige, in der Regel dreimonatige Forecast-Planung dar, die vom POT ebenfalls in den Konklaven gepflegt wird. Hier wird in einer rollierenden Planung die mittelfristige Perspektive aktualisiert, um z.B. wichtige Musterstände, Vorstandspräsentationen oder Meilensteine frühzeitig im Auge zu haben und die entsprechenden Ergebnisse in den dafür sinnvollen Sprints einzuplanen.
Bei der erfolgreichen Implementierung der Methode spielen die Fähigkeiten des AGILECOACHES eine entscheidende Rolle. Nicht nur das Wissen über die Mechanik der Methode in allen Projektlagen ist gefragt, sondern vor Allem die Fähigkeit, aus Mitarbeitern selbstbestimmte, motivierte Teams zu formen und bei Führungskräften Platz für Vertrauen in die Leistung ihrer Mannschaft zu schaffen.
Agile Großveranstaltung: AGILE-DAY am 17. Oktober 2017 in München
Ausbildung zum: AGILECOACH Start am 05. September 2017
http://fue-seminare.de/












