(openPR) Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“ macht mit Obstkörben auf Bedeutung des Großmarkts aufmerksam – und auf Dringlichkeit des Neubaus / Mehrheit sagt, ohne Großmarkt würde die Monopolstellung von Handelsketten gestärkt werden
München, 12. Juli 2017. Am Mittwochmorgen haben die acht im Münchner Rathaus ansässigen Fraktionen, CSU, SPD, Die Grünen, Bayernpartei, FDP, die LINKE, Liberal-Konservative Reformer und ÖDP einen Obstkorb mit frischem Obst vom Münchner Großmarkt erhalten. Initiator der Aktion „Tutti Frutti im Rathaus“ ist die Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“. Sie will damit nicht nur auf die Vielfalt und Qualität von Obst und Gemüse in München aufmerksam machen. Die Aktion versinnbildlicht auch, dass die wichtige Entscheidung für den Erhalt des Großmarktes in Sendling schnell getroffen und umgesetzt werden muss. „Ende Juli steht die Entscheidung des Stadtrates über die Zukunft des Großmarktes an. So wie Obst faul wird, wenn es zu lange herumliegt, so schlecht ist es für die Händler, wenn sie keine Planungssicherheit haben“, sagt Oliver Rob, Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“.
Laut einer von der Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“ durchgeführten Umfrage, bei der sich unter anderem 94 Prozent der mehr als 130 Befragten für den Erhalt des Standortes ausgesprochen haben, wünschen sich 75 Prozent eine Fertigstellung der neuen Halle bis zum Jahr 2022. Rob: „In derselben Umfrage haben neun von zehn Händlern erklärt, dass sie Planungssicherheit benötigen. Wichtig ist neben dem positiven Stadtratsbeschluss eine schnelle Umsetzung. Das Thema darf nicht auf die lange Bank geschoben werden.“
Wie die Umfrage weiter ergeben hat, befürchten 84 Prozent der Befragten, dass die Monopolstellung von Handelsketten gestärkt würde, wenn der Großmarkt in Sendling geschlossen werden würde. Die Umfrage wurde vom 19. bis 25. Juni auf einer Umfrageplattform im Internet sowie vor Ort auf dem Großmarkt durchgeführt. Insgesamt haben 133 Teilnehmer mitgemacht, darunter 31,6 Prozent Händler, 8,3 Prozent Arbeiter am Großmarkt, 9,8 Prozent Einkäufer wie etwa Wiederverkäufer oder Gastronomen sowie 33 Prozent Münchner, die sich für das Thema interessieren.















