(openPR) Warum die meisten Deutschen nicht von steigenden Vermögenspreisen profitieren
Da ist sie wieder die German Angst. Nein, keine Sorge, dies wird kein politisches Statement für die FDP, die die German Angst in German Mut verwandeln will. Mit German Angst meine ich die anhaltende Scheu der Deutschen gegenüber der Geldanlage am Aktienmarkt. Wobei sich die Frage stellt, ob „Scheu“ das richtige Wort ist oder ob es nicht bei vielen sogar eine „Abscheu“ ist. Die Kapitalmärkte, insbesondere die Börsen, werden von vielen immer noch mit Skepsis beäugt. Und mit der Gewissheit, dass dort ohnehin nur Zocker unterwegs seien und man am Ende sein Geld los ist.
Otto Normalverbraucher hat sich beim Börsengang der Telekom und zu den Glanzzeiten des Neuen Marktes aus der Deckung gewagt und wurde bitter enttäuscht. Wie ein Kind, das sich einmal an der heißen Herdplatte die Finger verbrannt hat, fasst der Deutsche in der großen Mehrheit keine Aktien oder Fonds mehr an. Und verliert dabei ein Vermögen. Denn im Gegensatz zu dem Kind, das sich die Finger verbrannte, aber später natürlich dennoch den Herd zum Kochen und den Kamin zum Heizen nutzen wird, hat der Anleger von der Börse ein für alle Mal die Nase voll.
Die Deutschen, die so stolz auf ihre weltmarktführenden Unternehmen sind, überlassen die Gewinne dieser heimischen Unternehmen freiwillig anderen. Denn die Börsen sind keine Zockerei, auch wenn es sicher Spieler unter den Marktteilnehmern gibt, sondern spiegeln den Erfolg der Wirtschaft wider. Natürlich gehören Rückschläge dazu, jeder Unternehmer kennt das und jeder Angestellte weiß, dass es mal eine Auftragsflaute gibt. Aber langfristig ist die Ertrags- und Innovationskraft der Unternehmen so groß, dass die Börsenkurse eben auch langfristig steigen. Leider profitieren davon nur wenige Anleger, während die meisten ihre Kröten verlieren. Denn Kröten wandern, nicht nur in der Natur. Nämlich von Otto Normalverbraucher, der seine Sparkröten auf unverzinsten Konten herumliegen lässt und durch die Inflation jedes Jahr Geld verliert, zu denen, die ihre Kröten in einer sinnvollen Vermögensstruktur investieren.
Noch nicht überzeugt? Gut, vielleicht helfen dann ein paar Zahlen weiter. Wer in der Vergangenheit (und wir haben hier immerhin ganze 44 Jahre betrachtet) seiner persönlichen Vermögensstruktur 30% Aktien und 70% defensive Anlagen hinzugefügt hat, konnte sich im schlechtesten Fall nach 5 Jahren über eine Rendite von 2,4% pro Jahr freuen. Vergleichen Sie das mal mit den Zinsen, die Ihnen die Bank heute für Ihre Kröten anbietet! Und das ist ja auch nur der schlechteste aller Fälle. Im Durchschnitt konnten sich Anleger über satte 7,9% pro Jahr freuen!
Zugegeben, wer steigt durch die ganzen Finanzprodukte schon durch? Man will sich nicht die Finger verbrennen, nur weil man kein Finanzexperte ist und man soll nicht kaufen, was man nicht versteht. Richtig so! Aber sich einen qualifizierten Rat holen, das kann nicht schaden. Achten Sie dabei auf die Unabhängigkeit des Beraters. Denn nur wer keine eigenen Provisionsinteressen verfolgt, kann sich wirklich ganz auf die Beratung des Kunden einlassen und ihm das empfehlen, was für ihn persönlich am besten ist. Certified Financial Planner (CFP) sind ausgewiesene Experten, die ein individuelle Konzept für Sie erstellen und sie langfristig begleiten. Achten Sie auf dieses Qualitätssiegel.







