(openPR) 2005 war das Deutsch – Polnische Jahr. Zu Recht, denn der Handel zwischen den beiden Ländern wächst und wächst. Deutschland ist für Polen der Außenhandelspartner Nummer eins, gefolgt von Frankreich und Italien. Deutschland exportierte im Jahr 2005 Waren im Wert von 17,6 Milliarden Euro. Polen dagegen importierte einen Warenwert von geschätzten 19,9 Milliarden Euro. In Anbetracht dieser Zahlen ist es wichtig, entsprechende Kontakte mit dem größten osteuropäischen Land zu haben, um auf diesen rasenden Zug aufspringen zu können.
Polen hat viel Potential, von dem Firmen beider Nationen profitieren können. Das Land hat eine ständig steigende Wachstumsrate, so war diese 2005 bei +3,4%. 2006 wird ein Wirtschaftswachstum von 4,5% erwartet. Damit zählt das polnische Wachstum neben Irland (2003 - 3,5%), Tschechien (2004 – 4%) und Spanien (2004 – 2,9%) zu einem der höchsten in Europa. Auch die Industrieproduktion zeigt einen ganz klaren Trend nach oben. So wuchs die Produktion im Jahre 2003 um 6,4% und im Jahr 2003 sogar um unschlagbare 9,7%.
Dass das Land sich stetig entwickelt und wächst, sieht man alleine schon an der Tatsache, dass sich die Anzahl der privaten Unternehmen seit 1993 fast verdoppelt hat, was bedeutet, dass Ende 2005 ca. 3,5 Millionen Firmen tätig waren.
Der Zeitpunkt, den polnischen Markt zu erobern, könnte besser nicht sein. Ein Land, dass gerade zu danach zehrt, eine starke wirtschaftliche Position in Europa zu erreichen. Was leider viele Unternehmer vor einem Kontakt mit Polen abschreckt, ist die sprachliche Differenz. Zwar ist Englisch die gängige Wirtschaftssprache, doch weiß jeder, dass man sich in der eigenen Muttersprache vertrauter fühlt. Daher ist es nur von Vorteil, jemanden zu haben, der beider Sprachen mächtig ist.
Alicja Lukaszynska ist eine solche Person. Zweisprachig aufgewachsen, bezeichnet sie beide Sprachen als ihre Muttersprachen. Sie ist in Deutschland aufgewachsen und sagt von sich selbst, dass ihr Herz doppelt schlage. Ein Schlag in deutsch, der nächste in polnisch. Als sie 2001 den polnischen Hauptschulabschluss über das polnische Generalkonsulat in Köln erreichte, legte sie einen wichtigen Grundstein für ihre weitere Karriere. Sie konnte in ihrer Muttersprache nun auch perfekt lesen und schreiben. Nach der Allgemeinen Fachhochschulreife im Jahr 2004 war für sie klar, dass sie einen Beruf aufgreifen möchte, der es ihr ermöglicht, eine Verbindung zwischen den beiden Ländern herzustellen. Mit diesem Gedanken verließ sie ihre deutsche Heimatstadt Hof und ging nach Bamberg an die DAA Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe. 2006 schloss sie diese Schule mit der Berufsbezeichnung „staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin“ für Englisch und Spanisch ab. An dieser Schule erreichte sie alles notwendige Wissen und alle relevanten Fähigkeiten, um ihr Ziel zu realisieren. Von Anfang an stand für sie fest, dass sie sich als Freiberufliche Übersetzerin und Vermittlerin nach Polen etablieren wollte. Und dieses Ziel hat sie erreicht. Heute arbeitet Sie erfolgreich für deutsche wie auch polnische Firmen. Neben dem Einstieg in den polnischen Markt hilft sie ebenfalls dabei, bestehende Kontakte zu vertiefen und auf eine neue, vertrautere Ebene zu bringen.
Der neue Markt ist lukrativ für beide Länder. Jetzt den Anschluss zu verpassen könnte sich für international tätige Firmen unter Umständen als strategischer Fehler herausstellen.
(Quelle der wirtschaftlichen Fakten:
www.ahk.de)
Alicja Lukaszynska - Freiberufliche Übersetzerin und Kundenvermittlerin
Schulstraße 25
D - 95145 Oberkotzau









