(openPR) Winsen (Luhe), den 07.06.2017: Wer befasst sich gerade mit einer eventuellen KfZ-Neuanschaffung? Da will ja generell viel bedacht sein; als sichtbarstes Zeichen natürlich ganz besonders Farbe und Struktur des Lacks. Seit einiger Zeit schon fahren sie doch gehäuft auf unseren Straßen, die Autos mit Mattlackierung. Man mag es kaum glauben, aber schon vor bald 20 Jahren gab es die ersten Vorstöße in Sachen edle Mattierung.
Der Trend konnte sich nicht gleich durchsetzen, aber insbesondere die Hersteller aus dem gehobenen Segment probierten immer wieder einmal, ein matt lackiertes Auto auf den Markt zu bringen. Nun sind auch verstärkt kleinere Wagen glanzlos unterwegs. Aus einer zuerst skeptisch beäugten Neuerung ist mittlerweile eine durchaus gut angenommene Alternative geworden. Wer an den Kauf eines mattlackierten Fahrzeugs denkt, sollte sich auf jeden Fall bewusst machen, dass es doch ein wenig anders zu pflegen ist als sein glänzender Verwandter. Warum? Grob gesagt haben mattlackierte Autos eine unebene, raue Oberfläche. In der abschließenden 4. Klarlackschicht, die als Versiegelung und Schutzschild dient, entsteht der Matteffekt unter anderem durch Zugabe von ganz feinem Sand. Das darauf fallende Licht wird nicht wie bei Glanzlack reflektiert, sondern durch die raue Oberfläche gebrochen und lässt so den Matteffekt entstehen. Herkömmliche Pflegegemittel und Polituren würden diese Unebenheiten ganz schnell glätten und somit die Mattierung kaputt machen.
Wer sich vom erhöhten Pflegeaufwand nicht abschrecken lässt, sondern die Vorteile im Vordergrund sieht -nämlich wesentlich deutlichere Konturen und besondere Lichteffekte sowie generell weniger starkes Auffallen von Verschmutzung und kleinerer Kratzer-, sollte mit seinem Fahrzeug nur in Waschanlagen fahren, die mit textilen Waschmaterialien und vor allem ohne Wachskonservierung arbeiten. Waschanlagen, die mit Bürsten betrieben werden, sollte das Fahrzeug nie von innen sehen - es sei denn, man ist des Mattlacks überdrüssig. Am allerbesten ist eine schonende Wäsche per Hand mit viel Wasser und speziellem Mattlackshampoo. Man sollte auf alle Pflegemittel verzichten, die Silikone, Wachs oder Lösungsmittel enthalten. Ganz schnell wird sonst aus der rauen Oberfläche des Mattlacks eine glattgeschliffene Fläche - und alles glänzt. Wäre doch schade.













