(openPR) GLOBAL VISION
IBIZA – Legends & Landscapes, Chillout & World Ambient Music
Blue Flame/rough trade 317.1005.8
Vorwort: Die Geschichte von Ibiza, der kleinen Insel im Mittelmeer
Die wechselvolle Geschichte Ibizas spiegelt sich in den Hinterlassenschaften der verschiedenen, historischen Epochen, die das heutige Erscheinungsbild der Insel prägen.
Obwohl sich erste Spuren menschlicher Besiedelung bis in die Bronzezeit zurückverfolgen lassen, sind es die späteren Funde aus den Zeiten der Phönizier und Römer, Araber und Christen, die Aufschluss über eine kontinuierliche Entwicklung der Insel Ibiza geben.
Die verschiedenen Eroberer besiedelten die unterschiedlichsten Plätze auf der Insel, so dass sich die heute zugänglichen Sehenswürdigkeiten über das gesamte Gebiet Ibizas erstrecken.
Im Jahre 654 v. Chr. entdeckten die Karthager Ibiza und gründeten Ibiza-Stadt, womit diese zu den ältesten Städten Europas gehört. Sie gaben der Kolonie den Namen Ibossim, der schon an den heutigen Namen erinnert. Ein weiterer bis heute erhaltener Name geht auf die Griechen zurück, die zur Zeit der Karthager die Insel besuchten: aufgrund der vielen Pinienwälder nannten sie Ibiza und Formentera die Pitiusen - die Pinienreichen.
Die Römer nannten Ibiza Ebusus. Die Insel wurde jedoch nicht dem Römischen Reich einverleibt, sondern behielt als Konföderationsstadt seine Eigenständigkeit. Von der Anwesenheit der Römer zeugen heute vor allen Dingen die Kopien der beiden römischen Statuen, die das Haupttor zur Altstadt von Ibiza zieren und die kleine römische Brücke, die vor Santa Eulalia den damals noch fließenden Fluss überquert.
Nach den Römern tut sich in der Geschichte der Insel eine große Lücke auf, die vom 5. Jhd. bis ins 9. Jhd. reicht. Verschiedene Stämme wie die Barbaren und Byzantiner fielen über die Inseln her. Aus diesen Jahrhunderten gibt es nur wenige Relikte, eines ist die Katakombenkirche von Santa Inés.
Im 9. Jhd. kamen die Araber und sie blieben gleich fast 500 Jahre. Sie nannten die Insel Yebisah. Der arabische Einfluss macht sich auch heute noch stark in den Gebräuchen und im Inseldialekt bemerkbar, z.B. bei der Bauweise der Häuser und bei den Trachten, Tänzen und Musikinstrumenten.
Auf dem Hügel von Ibiza-Stadt bauten sie eine große Moschee (angeblich auf den Resten eines römischen Tempels für den Gott Merkur) und sie verstärkten die Stadtmauern. Heute noch stehen Reste dieser Mauern sowie einige Wachtürme. Während der arabischen Zeit erlebte Ibiza eine große Blüte, die Salzfelder wurden wieder in Betrieb genommen, die Landwirtschaft wurde dank eines ausgeklügelten Bewässerungssystems stark verbessert und der reichliche Fischfang sorgte für ein gutes Auskommen bei der Bevölkerung. Außerdem wurden von den Arabern Kunst und Kultur gefördert und die Verwaltung verbessert - und es galt Religionsfreiheit.
Am 8. August 1235 wurde Ibiza dann von den Katalanen erobert.
Die Katalanen rissen die Moschee von Ibiza-Stadt ab und errichteten auf den Grundmauern dieser die heutige Kathedrale. Die Dörfer wurden nach christlichen Heiligen umbenannt und nach und nach wurden Kirchen errichtet: die von Santa Eulalia, San Antonio, San Miguel und San Jorge sind die ältesten, die Mehrzahl der übrigen Kirchen stammt aus dem 18. Jhd. Und mit der Religionsfreiheit war es auch vorbei, wer nicht zum Katholizismus übertrat, wurde vertrieben.
In den folgenden Jahrhunderten vernachlässigten die Machthaber, die auf dem Festland residierten, die abgelegenen Inseln allerdings, und so wurden diese oft von Piraten überfallen wurden.
Heute gehört Ibiza mit den Inseln Mallorca (Sitz der Balearenregierung), Menorca und Formentera zur Region der Balearen, welche innerhalb Spaniens recht autonom die Geschicke der Inseln bestimmt.
Die wohl bisher friedlichste Eroberung der Inseln beginnt: Die Hippies haben das Paradies gefunden, von dem sie alle träumen
Ibiza wird endgültig vom Tourismus entdeckt und beginnt, Besucher aus aller Welt anzulocken
Nostradamus: 'Ibiza wird die letzte Zuflucht auf der Erde sein' sagte Nostradamus voraus. Glaubt man den Weissagungen des im 15. Jhd. lebenden französischen Astrologen und Physikers, so sollen nach einer weltweiten nuklearen Katastrophe die besonderen Windverhältnisse dafür sorgen, dass nur auf Ibiza weiterhin Leben existieren kann.
1. Magisch Plätze - Es Vedrá und Atlantis // 2. NAMASTE Erlebnis // 3. Kings & Queens - wenn es Nacht wird ... // 4. Schöne Buchten und Strände // 5. Eivissa (Ibiza-Stadt) // 6. Ibizenko Tradition und Tänze // 7. Naturgewallten - Ibiza im Winter, Stürme und raue See // 8. Hippie Kultur // 9. Unter Wasser // 10. Sonnenuntergangsplätze // 11. Disco Feeling // 12. Las Salinas – Naturpark, Traumstrand und Gewässer für das Weltkulturerbe // Special: Semana Santa – Oster Prozession + Folklore – Volkstanz San Rafel
Blue Flame Records
Parlerstrasse 6, 70192 Stuttgart
Tel. 0711 2567671
Fax 0711 2567674
www.blueflame.com
BLUE FLAME
Ein Label fürs Exklusive
"Wir wollen neue Wege gehen und trotzdem unabhängig von Trendvergaben bleiben, ohne aber innovativen Modeströmungen auszuweichen". Eine anspruchsvolle Maxime, die das Blue Flame Label seit seiner Gründung 1987 verwirklicht.













