(openPR) Landshut. Jeder dritte Eigenheimbesitzer im Ruhestand hält seine Immobilie für zu groß. Ein Umzug ist für die Senioren dennoch keine Alternative. Nur ein Bruchteil der über 65 Jährigen beschäftigt sich damit, die vertraute Umgebung zu verlassen. Das zeigt die Vergangenheit sowie die Gespräche mit zahlreichen Betroffenen. Senioren mit Eigentum verfügen über durchschnittlich 60 Quadratmeter Wohnfläche pro Person – fünfzig Prozent mehr als Erwerbstätige, die mit 40 Quadratmeter auskommen müssen.
So sind vor allem die Punkte Hausputz, Gartenpflege und Instandhaltung die aufwändigsten Arbeiten bei einer eigenen Immobilie. Viele Senioren fühlen sich nach eigenen Angaben mit den zahlreichen Arbeiten überfordert. Doch nur die Wenigsten können sich professionelle Hilfe leisten.
„Wer im Alter in der eigenen Immobilie wohnen bleiben möchte, sollte rechtzeitig planen und vorsorgen für den Tag, an dem er Haus und Garten nicht mehr alleine bewirtschaften kann“, sagt Katrin Selensky, Immobilienberaterin von Carossa Immobilien. „Ein Blick in die Zukunft vor allem in finanzieller Sicht ist daher unverzichtbar. Sonst droht in einer Situation, in der Senioren auf Unterstützung angewiesen sind, doch noch der Auszug aus der vertrauten Umgebung. Doch leider beschäftigen sich viele ältere Menschen erst zu spät mit diesem unangenehmen aber wichtigen Thema.“
Senioren, die trotz geringer Rente und wenig Ersparnissen einen lebenslangen Verbleib in ihrem Haus oder ihrer Wohnung sicherstellen möchten, können sich mit einer Immobilien-Leibrente regelmäßige zusätzliche Einnahmen erschließen. Sie machen damit das in ihrem Eigentum steckende Vermögen schon zu Lebzeiten nutzbar. Dagegen schafft der erzwungene Umzug in eine kleinere Wohnung oft keine Liquidität, da die flächenmäßig kleinere Wohnung oder ein Platz im betreuten Wohnen oft teurer ist als der Verkaufspreis der eigenen Immobilie.
Die Immobilien-Leibrente verfügt zwar über eine jahrhundertelange Tradition, wurde aber in den vergangenen Jahrzehnten nur noch wenig angeboten, da es nur vereinzelt Privatpersonen gab, die als Investoren ein Haus auf Rentenbasis erworben haben. Derzeit erlebt die Leibrente eine Wiederauferstehung und jeder fünfte Eigentümer im Rentenalter hat Interesse, seine Immobilie auf Leibrentenbasis zu verkaufen – bei mietfreiem Wohnrecht.
Um die Instandhaltung der Immobilie kümmert sich der neue Eigentümer. Auch eine Mindestlaufzeit lasse sich individuell vereinbaren, um das Risiko eines plötzlichen, frühen Todes abzudecken. In diesem Fall gehen die Rentenzahlungen für die vereinbarte Laufzeit an die Erben.











