(openPR) Wanderschuhe schnüren, Paddel schultern und das Smartphone im Kameramodus halten: Ontarios Naturparks befeuern die Wanderlust und verwöhnen die Augen mit einer spektakulären Szenerie
Toronto/München, 29. Mai 2017 – Raus aus dem Großstadtdschungel, rein in den Wohlfühlwald! Es gibt ein Entkommen aus dem täglichen städtischen Trubel, und das in 340-facher Ausfertigung: Mit 334 Provinzparks und den sechs Nationalparks Bruce Peninsula, Georgian Bay Islands, Point Pelee, Pukaskwa, Thousand Islands und Rouge Park, die zusammen zehn Prozent der Landesfläche abdecken, kann Ontario nicht nur einige der weltweit unberührtesten Naturschönheiten sein Eigen nennen, sondern punktet gleichzeitig mit zahlreichen Abenteuern maßgeschneidert für alle Outdoor Fans. Anlässlich des 150. Jubiläums Kanadas in diesem Jahr schenkt Parks Canada (www.pc.gc.ca) Besuchern mit dem Discovery Pass freien Eintritt zu allen Nationalparks.
Zurück zur Natur – Kanadas erster Stadtpark
Mitten in der am dicht bevölkertsten Region Kanadas, der Greater Toronto Area, floriert der Rouge Park, einer der größten Stadtparks der Welt und heißer Kandidat für den Titel als erster Park dieser Art in Kanada. Randvoll mit Natur, biologischer Vielfalt, Stränden und Landwirtschaft bietet die Fläche Möglichkeiten zum Wandern und zur Erkundung 10.000 Jahre alter Menschheitsgeschichte.
Grünes Abenteuer – der Bruce Peninsula National Park
Sein Zuhause ist 156 Quadratkilometer weit, umschließt eines der größten geschützten Gebiete in Südontario und liegt im UNESCO Weltbiosphärenreservat Niagara Escarpment: Der Bruce Peninsula National Park verfügt über zahlreiche Abenteuerangebote wie Wandern, Campen, Vogelbeobachtung, Kanutouren und Schwimmen durch kristallklare Gewässer. Geübte Pilger können sich auf dem 901 Kilometer langen Bruce Trail austoben, während sich sowohl Tier- als auch Pflanzenkenner auf die Lauer legen und Schwarzbären sowie wilde Orchideen beobachten können. Zurück nach Toronto geht’s via Parkbus für ca. 49 €.
Mit Paddel im Park – auf dem Wasserweg durch den Superior Provincial Park
Am Volumen gemessen gilt Lake Superior als größter Süßwassersee der Welt. Zu seinen Ufern residiert, knapp 1.554 Quadratkilometer weit, der größte Provinzpark Ontarios. Zu Ehren von Kanadas 150. Geburtstag lassen die Naturally Superior Adventures (www.naturallysuperior.com) den kanadischen Pelzhandel ab Sommer 2017 mit der Lake Superior Voyageur Canoe Brigade wieder aufleben. Das Programm beinhaltet sechs geführte Abenteuer durch die Wildnis mit Nachbauten der knapp elf Meter langen Kanus, die damals von den Voyageuren für den Pelzhandel genutzt wurden. Jedes Team startet zu sechs- bis zehntägigen Etappen mit Kurs auf Old Fort William in Thunder Bay. Die spektakuläre Route folgt derselben Küstenlinie, die vor zwei Jahrhunderten auch von den Voyageuren bepaddelt wurde und offiziell als Lake Superior Water Trail Teil des 24.000 Kilometer langen Trans Canada Trail ist. Die Touren beinhalten alle Mahlzeiten sowie Transfers und sind komplett mit Zelten, Kanu- und Campingausrüstung, Kochvorrichtungen, Erste Hilfe Kits, Kommunikations- und Sicherheitsmitteln ausgestattet.
Dem Himmel so nah – die Sterne des Point Pelee National Park
Im südwestlichen Ontario an der südlichsten Festlandspitze Kanadas residiert einer der landesweit führenden Plätze zur Sternebeobachtung. Der Point Pelee National Park ist der erste Nationalpark Kanadas, der sich dem Erhalt der natürlichen Himmelsbeleuchtung widmet, wofür er von der Royal Astronomical Society of Canada die Auszeichnung „Light Pollution Abatement“ (LPA) erhielt. Mit etwas Glück, wenn die Nacht kalt und klar ist, freuen sich Astrofans über den Anblick von Orion, Taurus und vielen weiteren Konstellationen, zudem bietet der Park spezielle Sternebeobachtungsnächte an ausgewählten Daten an. Etwas tiefer kreist ein weiteres Highlight des Parks: Weltbekannt für seine über 390 Spezies ist Point Pelee nicht nur international anerkannt als wichtige Vogel-Destination, sondern wurde zudem von der UNESCO als „Feuchtbiotop von internationaler Bedeutung“ betitelt. Beobachter haben die Chance, einen Blick auf eine Reihe unterschiedlicher Arten wie den Gold-Waldsänger, den Gartentrupial und den Scharlachtangar zu erhaschen.
Früh übt sich, wer ein Künstler werden will – Malereien im Petroglyphs Provincial Park
Mit gut 900 Felsmalereien aus der Zeit von vor 500 bis 1.000 Jahren verfügt der Petroglyphs Provincial Park über den größten Bestand solcher Kunstwerke der First Nation in ganz Kanada, die überwiegend Vögel, Schlangen, Schildkröten sowie Menschen abbilden. Bekannt als „The Teaching Rocks“ – die lehrenden Felsen – lernen Besucher dieser heiligen Stätte Traditionen der Ojibwa Indianer kennen und erkunden atemberaubende Orte wie den leuchtend blauen McGinnis Lake, einzigartig vor allem wegen seinem Dasein als meromiktischer See mit Wasserebenen, die sich nicht vermischen, von denen es in ganz Kanada nur eine Handvoll gibt. Übrigens ist der Park auch das Zuhause des Südöstlichen Fünfstreifenskink, der einzigen in Ontario vorkommenden Salamanderart.
Pinker Granit und weißer Quarzit – die unglaubliche Landschaft von Killarney
Eine einstündige Autofahrt trennt Sudbury vom Killarney Provincial Park, der den Georgian Bay umarmt und einen Teil des Kanadischen Schild formt, eines der größten geologisch kontinentalen Schilde der Welt, welches einen großen Beitrag zur dramatischen Landschaftszenerie des Parks leistet. Hochgradig Instagram-tauglich sind vor allem die pinken Granitfelsen, die Berge mit weißer Quarzithaube sowie die azurblauen Seen. Erfahrenen Wanderern sei der 80 Kilometer lange La Cloche Silhouette Trail durch den Wald hindurch und vorbei an entlegenen Seen empfohlen. Wem das noch nicht reicht, der schlägt seine Zelte an einem der zahlreichen Campingplätze auf. Parkbus bietet Touren ab/nach Toronto für ca. 56 € an.
Zu guter Letzt ab in die Abgeschiedenheit von Pukaskwa
Ein ruhiges Paradies außergewöhnlicher Schönheit, das ausschließlich über Paddel- oder Wandertouren erreichbar ist. Der Pukaskwa National Park ist der einzige Wildnis Nationalpark Ontarios, schützt eine 1.878 Quadratkilometer große Taiga sowie Lake Superiors Küstenlinie und versorgt Besucher mit unglaublichen Ausblicken über den See und eine zerklüftete Landschaft.
Fotos auf Anfrage oder nach Registrierung über www.imageontario.com
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