(openPR) In vielen Berufen schreibt der Gesetzgeber den Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung vor. Betreffen die Gefahrenquellen im Arbeitsbereich die Füße, dann sind entsprechend geeignete Sicherheitsschuhe zu tragen.
Gerade bei jüngeren Arbeitnehmern ist die Akzeptanz zum Tragen solcher Sicherheitsschuhe häufig nicht allzu hoch. Dabei kann die Nichtbeachtung der gesetzlichen Vorgaben drastische Folgen nach sich ziehen. Neben dem körperlichen Schaden selbst können dies bei einem Arbeitsunfall auch arbeitsrechtliche Konsequenzen oder der Verlust des Versicherungsschutzes sein.
Neben hartnäckigen Vorurteilen ist häufig einfach die falsche Wahl der Sicherheitsschuhe Hauptgrund dafür, dass diese nur widerstrebend oder gar nicht getragen werden.
Hier spielen zwei wesentliche Aspekte eine Rolle. Ein Sicherheitsschuh muss neben dem Schutz vor den Gefahren am Arbeitsplatz auf der einen Seite Grundanforderungen in Bezug auf den Tragekomfort während der Arbeit erfüllen. Dies betrifft das z.B. das Gewicht des Schuhs oder die Passform.
Zudem darf das Tragen der Schuhe nicht zu Folgebeschwerden an Füßen, Gelenken oder im Rücken führen. Aber genau dies ist gerade bei jüngeren Beschäftigten in handwerklichen Berufen immer häufiger zu beobachten.
Tatsächlich sind die Beschwerden nicht ausschließlich auf die Belastungen während der Arbeit zurückzuführen. Gerade Beschwerden im Rücken haben ihren Ursprung häufig in einer falschen Körperhaltung. Entscheidend für die richtige Körperhaltung sind die Füße und damit die Schuhe.
Man kann hier fast schon von einem Teufelskreis sprechen. Die Sicherheitsschuhe werden getragen, um bei einem Arbeitsunfall die Füße vor ernsthaften Schäden zu schützen. Andererseits führen schlechtsitzende oder zu schwere Schuhe im Laufe eines Arbeitstages zu Beschwerden und dies wiederum führt zu nachlassender Konzentration. Und dadurch steigt dann die Gefahr eines Arbeitsunfalls.
„Die modernen Sicherheitsschuhe von heute sind nicht mehr mit den schweren, klobigen Stahlkappenschuhen von früher zu vergleichen“, erklärt Stefan Herbst, Inhaber eines Fachgeschäfts für Arbeitsschutz und Berufsbekleidung. „Aber das Bild haben viele noch immer in den Köpfen.“
Solche Schuhe sind in der Praxis in der Tat erstaunlich häufig anzutreffen. „Hier besteht großer Informationsbedarf!“, weiß Herbst aus Gesprächen mit seinen Kunden im Keiler-Store zu berichten.
Vielen Kunden sind die grundlegenden Anforderungen, die ein Sicherheitsschuh in ihrem Arbeitsumfeld zu erfüllen hat, schlichtweg unbekannt. Die Gefährdung der Füße reicht von Stoßen und Klemmen über Stich- und Schnittverletzungen bis hin zur Einwirkung von Hitze, Kälte oder Chemikalien.
Die einzelnen Schutzfunktionen für einen Sicherheitsschuh sind genormt. Zur Vereinfachung der Auswahl gibt es sog. Schutzklassen, in denen diejenigen Schutzfunktionen kombiniert werden, die in der Praxis häufig benötigt werden.
Die Bestimmung der richtigen Schutzklasse steht an erster Stelle, wenn es um die Auswahl eines Sicherheitsschuhs geht. Innerhalb dieser Klasse kann dann die geeignete Schuhform gewählt werden. Bei der weiteren Auswahl entscheiden dann primär persönliche Präferenzen, z.B. Tragekomfort, Gewicht oder auch modische Aspekte. Und diese haben dann natürlich auch Einfluss auf den Preis.
Auf den Preis für einen Sicherheitsschuh angesprochen, gibt Stefan Herbst folgenden Ratschlag: “Sie sollten bedenken, wie lange Sie den Schuh pro Tag tragen. Ich frage meine Kunden einfach, wie viel Geld sie für Freizeitschuhe ausgeben würden, also für Wanderschuhe, Joggingschuhe, Fußballschuhe oder Skischuhe. Und dann sollen sie einmal überlegen, wie oft sie diese Schuhe im Vergleich zu den Arbeitsschuhen tragen. Das öffnet dann vielen die Augen.“
Da er den Beratungsbedarf seiner Kunden bei der Wahl des richtigen Sicherheitsschuhs kennt, hat Stefan Herbst die wichtigsten Informationen in einem kompakten Ratgeber zusammengestellt. Interessierte können sich diesen kostenlos auf der folgenden Internetseite als pdf-Dokument herunterladen:
http://info.keiler-store.de/richtigen-sicherheitsschuh-finden
Mit dem Ratgeber und den Informationen auf dieser Seite kann die Bestimmung der benötigten Schutzklasse und die Auswahl eines geeigneten Sicherheitsschuhs selbst vorgenommen werden.










