(openPR) Eröffnung am Freitag, den 5.5. um 20 Uhr
Kuratorenführung: Samstag, 27.5.2017 um 17 Uhr
Künstlergespräch: Sonntag, 11.6.2017 um 18 Uhr
Der Ausgangspunkt von KARAROs Wirken ist das Experiment: Jede Ausstellung beginnt mit einem kollektiven, interaktiven Prozess, in dem die jeweils eigene Arbeitsroutine überwunden wird. KARARO entwickelt eine ‚Leichtsinnigkeit zum Material‘. Es entsteht ein erhöhtes aber gewolltes künstlerisches Risiko, wenn man in einen offenen Arbeitsprozess tritt. Es können sowohl meterlange Tuschezeichnungen entstehen als auch kleine Skulpturen oder performative Elemente, wenn z.B. Timer gestellt werden und pausieren, wenn der Status Quo der jeweiligen Situation diskutiert, auf Signale reagiert oder das Tempo der Aktionen deutlich erhöht wird. Die eigene künstlerische Handschrift löst sich auf, der Austausch untereinander tritt an die Stelle der individuellen Geste und der Impuls als solches wird zur künstlerischen Verortung in der Gegenwart. Der zugrunde liegende Kooperationsgedanke ist als Kommentar zur Gesellschaft zu verstehen. Das entstandene Werk kann - so abstrakt sein visuelles Ergebnis zu sein scheint - durchaus als utopisches Statement gelesen werden. So programmatisch der Entstehungsprozess erscheint, so viel Freiheit und Poesie eröffnet sich in der Rezeption.
Die Künstlerinnenkooperation KARARO wurde 2013 von Olav Christopher Jenssens Meisterschülerinnen Anna Jacobi, Heehyun Jeong, Anne-Kathrin Loth und Lydia Paasche ins Leben gerufen. Auf Einladung des Künstlerhaus Dortmund entwickelt KARARO eine neue raumbezogene Arbeit in Form einer 100 m2 großen installativen Malerei, die erstmalig als rein kollektive Arbeit entstehen wird.
Mit
Anna Jacobi (Esslingen a. N.)
Heehyun Jeong (Berlin)
Anne-Kathrin Loth (Kopenhagen)
Lydia Paasche (Berlin)
Organisation: Lisa Domin
http://www.kh-do.de/de/Ausstellungen/ausstellungen2017/kararo.html











