(openPR) Neukirchen-Vluyn, 4. April 2017
Vom 4. bis 7. April 2017 präsentiert SCHWING Technologies GmbH ihre Produkte und Dienstleistungen bei der weltweit führenden, im Dreijahresturnus stattfindenden Messe für Vliesstoffe in Genf. In Halle 4, Stand 4216 zeigt der international bekannte Spezialist für Thermische Reinigungsanlagen die fortschrittlichsten Systeme für das Entfernen von polymerverunreinigten Spinndüsen und Werkzeugen der Vliesstoff- und Chemiefaserproduktion.
Mit seinem VACUCLEAN System bietet Schwing eine vollautomatische sowie umwelt- und bedienerfreundliche Vakuum-Pyrolyseanlage mit Katalysator an. Die einfach zu installierende Anlage entfernt zuverlässig Kunststoffrückstände von Werkzeugen wie Spinnpaketen, Spinndüsen oder Meltdowndüsen mit Längen bis zu sechs Metern. Entsprechend hält der deutsche Anlagenbauer seine Systeme in verschiedenen Größen bereit. „Unseren Kunden der Vliesstoff- und Chemiefaserproduktion sichern wir die vollständige Entfernung organischer Anhaftungen zu“, betont Thomas Schwing, Geschäftsführer von Schwing. „Wir säubern auch große Bauteile sehr präzise, ausgesprochen sicher und absolut materialschonend.“ Weitere Vorteile für die produzierende Industrie seien die einfache Montage der Anlage, ihre niedrigen Betriebskosten, verkürzte Maschinenstillstände sowie erhöhte Verfügbarkeit und Lebensdauer der gereinigten Werkzeuge.
Reinigungsprozess des VACUCLEAN Systems
Je nach Anlagengröße, Reinigungsgut und Polymer entfernt das VACUCLEAN Sytstem innerhalb von acht bis 30 Stunden organische Anhaftungen, ohne Werkzeuge mechanisch oder thermisch zu beeinflussen. Vollautomatisch reinigt die Anlage in einer elektrisch beheizten Vakuum-Reinigungskammer, deren Temperaturmessung direkt am Reinigungsgut erfolgt. Zunächst heizt der Prozess langsam und materialschonend auf, mit dem Ziel, einen Großteil der anhaftenden Polymere abschmelzen und ausfließen zu lassen. Bei rund 450 Grad Celsius zersetzt sich dann das restliche Polymer. Verbliebener Kohlenstoff wird durch die anschließende Oxidation beseitigt. Eine ausgefeilte Sensorik steuert den vollautomatisierten Reinigungsprozess. Mögliche anorganische Reststoffe können mit einer kurzen Nachbehandlung leicht entfernt werden.












