openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Fonds – heute Favoriten des Anlagegeschäftes

26.07.200612:06 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Die Anlagepalette hat sich in den letzten Jahren stetig ausgeweitet. Zwar bevorzugen die Bundesbürger nach wie vor das Sparbuch, aber bereits 16 Prozent sparen schon mit Investmentfonds. Die Investmentkultur hat in Deutschland lange auf sich warten lassen, erst als sich die Börse mit immer neuen Rekorden bis zum Jahr 2000 profilierten konnte und die Renditen des konventionellen Sparens immer Kleiner wurden, wurden die Deutschen auch für Börsenereignisse und Aktienfonds hellhörig. Die Zahl der Haushalte, in denen Investmentfonds vorhanden sind, steigt seitdem unaufhaltsam. Daran hat auch der mehr als dreijährige Kursrückgang an den Aktienbörsen 2000 bis 2003 überraschend wenig geändert. Weitere Selbstläufereffekte werden durch die Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge erwartet.



Nach den aktuellen Befragungen verfolgt knapp die Hälfte der Anleger derzeit eine Anlagepolitik der „ruhigen“ Hand mit Vertragsabschlüssen, die einen sicheren Zinssatz garantieren. Die andere Hälfte ist jedoch zu „größeren“ Risiken bereit. Dementsprechend wird auch die Nachfrage nach Investmentanteilen zukünftig weiter wachsen. Immer mehr Anleger kaufen heute statt Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und Immobilien eher Anteile an professionell verwalteten Wertpapier- und Immobilienvermögen. Aktuell besitzen 15,3 Millionen Sparer Fondsanteile in ihren Wertpapierdepots, bis zum Jahr 2011 wird sich die Zahl der Fondsbesitzer auf 20 Millionen, bis zum Jahr 2016 sogar um zwei Drittel auf rund 26 Millionen erhöhen. Die für die Investmentsparer verwalteten Anlagegelder dürften sich von durchschnittlich knapp 37.000 Euro auf rund 43.000 Euro je Fondsbesitzer im Jahr 2011 erhöhen.

Vor allem vom Aufbau des privaten Vorsorgekapitals wird der deutsche Fondsmarkt profitieren. Um die Vorsorgelücke zu schließen bevorzugen die Sparer sachwertorientierte und rentierliche Anlageformen wie Aktien oder Aktienfonds, die auf lange Sicht eine überdurchschnittliche Wertsteigerung bei vertretbarem Risiko erwarten lassen. Im Frühjahr 2006 (Ende März) verwaltete die deutsche Investmentbranche ein Publikumsfondsvermögen in Höhe von mehr als 560 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2011 wird das Investmentvermögen (Publikumsfonds einschließlich Auslandsfonds deutscher Provenienz) von derzeit rund 6.800 Euro pro Kopf auf über 10.000 Euro klettern. Damit wäre allerdings erst rund die Hälfte des heutigen französischen Niveaus (19.316 Euro) erreicht.

Die Verbreiterung der Vermögensstruktur und die Veränderung der Altersstruktur der deutschen Bevölkerung bedingen künftig noch ein Mehr an Portefeuillemanagement. Während beim einzelnen Anleger in jüngeren Jahren zunächst die Vermögensansammlung und das Vermögenswachstum bei einer noch geringen steuerlichen Belastung im Vordergrund stehen, rücken in der Folgezeit Ziele der Zukunftsvorsorge und schließlich der Substanzerhaltung sowie der Erbschaftsplanung in den Vordergrund.

Mit der „Alterung“ der deutschen Bevölkerung verstärkt sich diese Tendenz. Die Fondsanlage hat vor diesem Hintergrund gute Aussichten, ihren Stellenwert in der deutschen Anlagelandschaft signifikant auszubauen. Neun von zehn befragten Entscheidungsträgern in Kapitalanlagegesellschaften schätzen den Einfluss der privaten Altersvorsorge auf den Investmentfondsmarkt als sehr hoch (38 Prozent) beziehungsweise hoch (51 Prozent) ein. Nur 9 Prozent der Befragten stufen den Einfluss mittel stark ein. Von der zunehmenden Bereitschaft für das Alter privat vorzusorgen wird die Fondsanlage überdurchschnittlich profitieren. Ausgehend von einem aktuellen (Ende März 2006) Anlagevolumen von rund 180 Milliarden Euro in Publikumsfonds, das für die private Alterssicherung angelegt ist, könnte dieses Volumen bis zum Jahr 2011 auf fast 340 Milliarden Euro ansteigen.

Unabhängig von künftigen Produkt-Innovationen der Investment-Gesellschaften werden Aktienfonds ihre Bedeutung für die Kapitalanlage noch erheblich steigern können. Dafür dürfte zum einen ein gestiegenes Renditebewusstsein der Anleger sorgen. Die jüngeren Generationen sind von ihrer Mentalität her risikobereiter, auch bei der Geldanlage. Schließlich wird der Aspekt einer in Zukunft immer entscheidender werdenden effizienten Eigenvorsorge einen erheblichen Schub für die Aktienfondsanlage bringen. Für den Aufbau einer privaten Zusatzversorgung für die Zeit des Ruhestands erweisen sich Aktienanlagen als überlegen. Bis zum Jahresende 2011 wird der Aktienfondsanteil am Fondsvermögen der Publikumsfonds bei 42 Prozent liegen. Aktuell sind rund ein Drittel Prozent der Publikumsfondsvermögen in Aktienfonds investiert. Nach der Befragung von Entscheidungsträgern in Kapitalanlagegesellschaften können ausgehend von einem aktuell niedrigen Niveau Hedgefonds in den nächsten fünf Jahren mit der höchsten durchschnittlichen Wachstumsrate rechnen. In der Mittelwertberechnung der prognostizierten durchschnittlichen Jahresraten folgen Aktienfonds mit einem jährlich erwarteten Zuwachs von 16,3 Prozent. Auch wertgesicherte Fonds können nach der Expertenbefragung mit überdurchschnittlichen Zuwachsraten kalkulieren.

Die neue bbw Finanzstudie „Trends im Fondsmarkt 2006“ beinhaltet die Ergebnisse von drei großen Befragungskomplexen. Befragt wurden 500 Berater bzw. Fondsverkäufer, weiterhin über 2000 Anleger und die Entscheidungsträger von 57 Kapitalgesellschaften zu zahlreichen Themenbereichen. Die Studie informiert auf über 400 Seiten umfassend über den zukunftsträchtigen Fondsmarkt. Sie gibt praxisnahe Informationen zu den Themen:

? Persönlicher Besitz und Kaufpotenzial von Fonds

? Fondserfahrung und Wissen

? Kaufmotive und Kriterien

? Kauforte und Vertriebswege

? Investmentsparen und Wertpapierdepots

? Image von Kapitalanlagegesellschaften

? Prognosen u.a.m.

Die bbw Finanzstudie „Trends im Fondsmarkt 2006“ kostet 790,- €.

bbw Marketing Dr. Vossen & Partner, Liebigstraße 23, D-41464 Neuss
Fon_02131.2989722, Fax_02131.2989721, mail_ E-Mail
www.bbwmarketing.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 94495
 96

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Fonds – heute Favoriten des Anlagegeschäftes“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von bbw Marketing Dr. Vossen & Partner

In vielen Branchen wird das Umsatzniveau aus 2019 auch in 2021 nicht erreicht werden
In vielen Branchen wird das Umsatzniveau aus 2019 auch in 2021 nicht erreicht werden
Viele Unternehmen müssen nach Corona an einigen „Stellschrauben“ drehen. Die Unternehmen aller Branchen sind von der Corona Krise betroffen. Einige positiv, die Mehrzahl jedoch negativ. Nur wenige Branchen werden in 2021 das Umsatzergebnis aus dem Jahr 2019 erreichen oder gar übertreffen können. Das ist ein Ergebnis der umfassenden Untersuchung von bbw Marketing zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Krise. Es wurde auch deutlich, dass viele Unternehmen nach Corona neue Schwerpunkte setzen müssen. Wesentliche Stellschrauben müssen na…
Bild: FinTechs – die neuen Wettbewerber der KreditinstituteBild: FinTechs – die neuen Wettbewerber der Kreditinstitute
FinTechs – die neuen Wettbewerber der Kreditinstitute
Das Thema Digitalisierung nimmt auch innerhalb der Finanzbranche mehr und mehr an Fahrt auf. So machen sich Unternehmen, die innovative Technologien mit Finanzdienstleistungen verbinden, bereits seit längerer Zeit daran, die Finanzszene zu verändern. Die sog. FinTech Branche hat ein sehr dynamisches Umfeld und immer mehr Unternehmen kommen mit neuartigen Geschäftsmodellen auf den Markt. Finanztechnologie-Unternehmen bieten den Anlagekunden Informationen und Analysen per Internet, die bis vor wenigen Jahren nur Profi-Anlegern zugänglich waren.…

Das könnte Sie auch interessieren:

OLG Koblenz: Anlagevermittler haben auch steuerliche Aufklärungspflichten
OLG Koblenz: Anlagevermittler haben auch steuerliche Aufklärungspflichten
… Gesamtanlagensumme, in diesem Fall etwa eine Million DM. Das Gericht führte aus, dass es zwar grundsätzlich nicht erläuterungsbedürftig sei, dass der Abschluss eines Anlagegeschäftes provisionspflichtig sei und dass die Höhe der Provisionen letztlich von der Versicherungssumme abhänge. In Fällen jedoch, in denen der Anleger eine Versicherungssumme wähle, …
Bild: Rohstoff-Journal.de veröffentlicht neue Silber-SpezialstudieBild: Rohstoff-Journal.de veröffentlicht neue Silber-Spezialstudie
Rohstoff-Journal.de veröffentlicht neue Silber-Spezialstudie
Experten nennen zu Ostern ihren neuen Favoriten im Rohstoffbereich (Wittenberge, April 2011) Pünktlich zu Ostern 2011 veröffentlichen die Experten der beiden Börsendienste Rohstoff-Journal.de und Edelmetall-Journal.de erneut eine Spezialstudie mit ihrem neuen Favoriten im Rohstoffsektor. In dieser Studie wird, wie bereits im letzten Jahr zu Ostern geschehen, …
Favorit der Anleger: Rohstoff-Beteiligungen schießen von Null auf Platz 1
Favorit der Anleger: Rohstoff-Beteiligungen schießen von Null auf Platz 1
… Beteiligungen ganz gezielt, um ihr Portfolio zu stabilisieren und damit regelmäßige Einnahmen zu generieren", sagt Frank Schuhmann, Chefanalyst bei dima24.de. Rohstoff-Fonds als neue Favoriten der Anleger Künftig wollen die Befragten mehr in die Bereiche Infrastruktur (40 Prozent), regenerative Energien (53 Prozent) und Rohstoffe (56 Prozent) investieren. …
Erstes BGH-Urteil zu „Schrott-Fonds“ veröffentlicht: Im Verbundgeschäft müssen die Anleger das Darlehen nicht zurückzahlen
Erstes BGH-Urteil zu „Schrott-Fonds“ veröffentlicht: Im Verbundgeschäft müssen die Anleger das Darlehen nicht zurückzahlen
… unwiderleglich vermutet, wenn der Kreditvertrag nicht aufgrund eigener Initiative des Kreditnehmers zustande kommt, der von sich aus die Bank um Finanzierung seines Anlagegeschäftes ersucht. Die bisherige Rechtsprechung – auch des II. Zivilsenates – wird ausdrücklich fortgesetzt. Bei einer Frage entschied der Bundesgerichtshof allerdings zugunsten der …
Fidelity Investments (DE) - Fidelity Dachfondsstudie: Weiteres Wachstum bei offenen Dachfonds
Fidelity Investments (DE) - Fidelity Dachfondsstudie: Weiteres Wachstum bei offenen Dachfonds
… Deutschland zugelassene Dachfonds in Fidelity Fonds investiert. Dachfonds halten rund 379 Millionen Euro in Fidelity Fonds. Der Fidelity Funds - European Growth Fund gehört zu den Favoriten der Dachfondsmanager. Er war Ende vergangenen Jahres in Portfolios von 74 Dachfonds zu finden und belegte in der Rangliste der am häufigsten in Dachfonds vorhandenen …
Die neue Welt der Beteiligungen
Die neue Welt der Beteiligungen
… Produktpalette nun neu aufstellen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Aktuell bekommen Anleger Genussrechte, Namens-Schuldverschreibungen, Direktinvestments oder Anleihen als Alternativen zum KG-Fonds angeboten. "Einen klaren Favoriten in der Gunst der Anleger - oder auch der Emissionshäuser - sehen wir nicht, dafür gibt es einfach noch zu wenig Angebote", …
Bild: Banken müssen über die konkrete Höhe von Vermittlungsprovisionen (Kick Back) Anleger informierenBild: Banken müssen über die konkrete Höhe von Vermittlungsprovisionen (Kick Back) Anleger informieren
Banken müssen über die konkrete Höhe von Vermittlungsprovisionen (Kick Back) Anleger informieren
… Bereich (Neue) Medien, EDV und Internet - 19.11.2010 Im zur Entscheidung stehenden Fall wegen der Vermittlung von sog. Medien Fonds, wurde die Bank zur Rückabwicklung des Anlagegeschäftes im Wege des Schadenersatzes verurteilt, weil die Bank die konkrete Höhe der an sie zurück geflossenen Innenprovision (Kick Back) verschwiegen hatte. Solche Provisionen im …
Bild: CFB-Fonds 168: Landgericht Frankfurt am Main spricht Anleger des Schiffsfonds Schadensersatz zuBild: CFB-Fonds 168: Landgericht Frankfurt am Main spricht Anleger des Schiffsfonds Schadensersatz zu
CFB-Fonds 168: Landgericht Frankfurt am Main spricht Anleger des Schiffsfonds Schadensersatz zu
… Falschberatung begründet den Schadensersatzanspruch. Die Commerzbank AG ist dafür verantwortlich als Rechtsnachfolgerin der Dresdner Bank AG und muss die Rückabwicklung des Anlagegeschäftes vornehmen. Dem Urteil zufolge wurde die Commerzbank AG antragsgemäß verurteilt, dem Kläger seinen Kapitaleinsatz abzüglich erhaltener Ausschüttungen vollständig zu ersetzen. …
Die besten Pools aus Maklersicht
Die besten Pools aus Maklersicht
… also regionale Vertriebsunterstützung, wird eine geringe Bedeutung beigemessen. Dies gilt auch für die zentrale Vertriebsunterstützung wie bspw. Marketingmaterial, Hotlines etc. Die Favoriten der Makler Im Rahmen der Untersuchung wurden die teilnehmenden Vermittler nach ihren Favoriten in sieben verschiedenen Produktfeldern befragt. Unterschieden wurde …
Bild: Rohstoff-Journal.de veröffentlicht die neuen Edelmetall-Favoriten 2010Bild: Rohstoff-Journal.de veröffentlicht die neuen Edelmetall-Favoriten 2010
Rohstoff-Journal.de veröffentlicht die neuen Edelmetall-Favoriten 2010
(Berlin, Februar 2010) Anfang Februar erscheint der Spezialreport „Edelmetalle – Die (neuen) Favoriten 2010“. In dieser Branchenstudie analysieren die Experten der beiden Börsendienste Rohstoff-Journal.de und Edelmetall-Journal.de die Chancen und Risiken bei den Edelmetallen Gold, Silber, Platin und Palladium für das Jahr 2010. Dabei nennen die Verfasser …
Sie lesen gerade: Fonds – heute Favoriten des Anlagegeschäftes