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Studie: Es gibt gute Alternativen zum Verbot des Arzneiversands

28.03.201709:41 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Ländliche Arzneiversorgung durch Strukturfonds absichern

Berlin, 27. März 2017. Ländliche Apotheken leisten einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden Versorgung mit Arzneimitteln. Doch nur rentable Apotheken können ihrem Versorgungsauftrag auch mittel- bis langfristig nachkommen, schreibt das Institut für Handelsforschung (IFH) in der neuen Studie „Die Apotheke vor Ort – oft unterschätzt und doch unersetzlich“.

Doch kommen beispielsweise während der Nacht- und Notdienstzeiten meist weniger Kunden in die Landapotheken als in die Apotheken in der Stadt. Die Umsätze bleiben damit auch niedriger – durchschnittlich 40 Prozent berechnete das IFH. Entsprechend schlägt das IFH vor, auch die (ökonomischen) Rahmenbedingungen der Landapotheken so zu gestalten, dass eine rentable Apothekenführung ermöglicht wird. Denn auch mit Ihren Botendiensten und der Versorgung von Heimen sind die Landapotheken ein wichtiger Baustein in der Versorgung mit Arzneimitteln.

Verbot des Arzneiversands ist keine Lösung

„Das Verbot des Arzneiversands bietet mit Sicherheit keinen Ausweg aus dem Dilemma des ungleichen Umsatzes der Land- und Stadtapotheken“, sagt Christian Buse, Apotheker und Vorstand des BVDVA. „Ein Verbot würde die ländliche Versorgung sogar schwächen, da sich der Arzneiversand in 13 Jahren bereits etabliert hat“, führt er aus.

Ähnlich wie der BVDVA bereits 2016 kommt nun das IFH zu dem Schluss, dass Umsatzdifferenzen von Land- und Stadtapotheken aus dem Nacht- und Notdienstfonds ausgeglichen werden sollten. „Es ist durchaus sinnvoll, den Nacht- und Notdienstfonds zu einem wirkungsvollen Strukturfonds weiterzuentwickeln“, sagt Christian Buse. Dazu kann der Notdienstzuschlag von derzeit 0,16 Euro auf 0,32 Euro verdoppelt werden. Der aufgestockte Betrag würde von allen Apotheken – auch Versandhandelsapotheken – aus der eigenen Marge geleistet und vor allem „notdienststarken“ Apotheken auf dem Land zugutekommen. Eine zusätzliche Belastung der Versicherten und Krankenkassen würde nicht erfolgen.

„Wettbewerb in Verbindung mit einem Strukturfonds kann den Anreiz für Apotheken schaffen, sich in strukturschwachen Regionen niederzulassen. Dahingegen sind Verbote in der Regel keine guten Lösungen, da sie keine Anreize schaffen. Sie blockieren Fortschritt anstatt Perspektiven zu öffnen“, sagt Christian Buse.

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