(openPR) http://www.drohne-selber-bauen.net/
Lange Zeit musste der Filmregisseur mit der Kamera am Boden auskommen. Sie wurde zuerst auf Wagen und Schienen gestellt, um dem bewegten Bild eine neue Bewegungsspielart hinzuzufügen. Dann kamen Kameras auf Schwenkkränen hinzu, womit das Bild nicht nur bewegt, sondern geradezu dramatisch werden konnte. Wer noch weiter hoch hinauswollte, musste schon teure Hubschrauber oder Flugzeuge buchen, mit einer Filmcrew an Bord. Wieviel einfacher ist das heute! Und vor allem so preiswert zu erzielen wie nie zuvor! Mit wenigen hundert Euro hast du eine stabile Plattform, die auf der Stelle schwebend wackelfreie Bilder aus der Höhe liefern kann, mit einer angebauten Kamera, die selbst noch viel weniger kostet, dafür aber mit HD Auflösung Resultate liefert, wie sie noch vor zehn oder zwanzig Jahren zu den Special Effects gezählt und Unsummen an Produktionskosten verschlungen hätten. Dein einziges Limit ist in drei Begriffen abgehandelt: nicht höher als 100 Meter, nicht am Flughafen und nicht über einer Menschenmenge.
- Mehr Bild und weniger Ton aus der Luft -
Die Steuerungen für Fluggeräte sind leicht zu erlernen und machen keine Pilotenlizenz notwendig. Die einzigen Gefahren bestehen aus Abstürzen und einem Kontakt mit den Rotorblättern. So nahe heran musst du mit deiner Drohne ohnehin nicht fliegen, dass ihre Rotoren dem Darsteller die Augenbrauen abmähen. Dazu gibt es Zoomfunktionen an den Kameras. Du musst nur bedenken, dass sehr lange Brennweiten das Bild zitteranfällig machen, denn auch eine Flugstabilisierung und Bildstabilisierung haben ihre Grenzen. Was den Ton angeht, wird die Drohne nicht sehr nützlich sein aufgrund ihrer Luftschraubengeräusche. Da müsste dein Mikrofon schon extreme Keulencharakteristik besitzen, um diese (als Richtmikro) umgehen zu können. Häufiger wirst du aber die Drohnenbilder mit einer Tonspur verwenden, die am Boden aufgenommen wurde oder einer externen Quelle, etwa Musikuntermalung, entstammt. Nun kommt es noch auf deine Flugmanöver an, um das ‚Fliegende Auge‘ aufgeregt huschen zu lassen, etwa als Verfolger, oder auf der Stelle schwebend ein "Standbild" schiessen zu lassen.
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