(openPR) Das Stammwerk München gewinnt den Deutschen-Excellence-Preis und zeigt, wie Programme zum nachhaltigen Erfolg umgesetzt werden. Ein Beispiel für Organisationen jeder Branche und Größe.
Mit dem Münchner BMW Stammwerk hat die vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Initiative-Ludwig-Erhard-Preis e.V. (Motto: Deutschland, Land der Ideen) einen renommierten Preisträger in ihren Reihen. Um den Preis bewerben sich jährlich Unternehmen, die auf der Basis des sog. EFQM-Modells (European Foundation for Quality Management) analysiert werden und Programme entwickeln, um sich kontinuierlich zu verbessern. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen dann Kriterien wie Führung, Strategie, Kunden, Mitarbeiter, Prozesse und gesellschaftliche Faktoren.
In Süddeutschland ist das Excellence Center Bayern und Baden-Württemberg die Anlaufstelle für alle Organisationen, die diesen Weg der kontinuierlichen Verbesserung gehen wollen und dadurch einen Deutschen- oder sogar Europäischen-Excellence-Preis gewinnen können. Der Geschäftsführer Bernd Rehberg betonte anlässlich einer Werksbesichtigung, bei dem der Automobilbauer die Umsetzung seines Excellence-Programms vorstellte: „Vision, Initiative, Umsetzung und Kontrolle liegen bei der Geschäftsführung und müssen in die Teams bis auf Mitarbeiterebene transferiert werden. Wenn das der Fall ist, profitieren Organisationen jeder Größe und Branche davon und sichern sich langfristig Wettbewerbsvorteile".
Das vom Leiter des BMW Stammwerkes, Dr. Milan Nedeljkovic, im Rahmen des Werksbesuches vorgestellte Excellence-Programm umfasst folgende Punkte:
• Nutzen für Kunden schaffen
• Nachhaltig die Zukunft gestalten
• Die Fähigkeit der Organisation entwickeln
• Kreativität und Innovation fördern
• Mit Vision, Inspiration und Integrität führen
• Veränderungen aktiv managen
• Durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich sein
• Dauerhaft herausragende Ergebnisse erzielen
Damit stellt der Konzern seine Kunden mehr als zufrieden. Ein zentraler Angelpunkt in der Umsetzung des Programms ist, wie die Führung ihre Mitarbeiter lenkt und auf Prozesse einwirkt. In der Produktion des BMW-Stammwerkes tauschen sich die Meister in den einzelnen Fertigungsstufen mit ihren Vorarbeitern im festen Rhythmus aus, um Problemlösungen technischer Abläufe zu besprechen. Einen wichtigen Schwerpunkt bildet hierbei die Steigerung der schon ohnehin hohen Qualität mit dem Ziel NULL Fehler. Jeder ist aufgefordert, innovative Vorschläge einzubringen.
Das fördert die Identifikation mit Unternehmen und Aufgabe. Ein Preisgewinn, wie der des Deutschen-Excellence-Preises gibt einen zusätzlichen Motivationsschub, so die Werksleitung.
Zur Motivation tragen auch Mitarbeitergespräche bei, bei denen bisweilen auch private Anliegen zur Sprache kommen. Dies führt dazu, dass eine positive Unternehmenskultur empfunden wird und die psychische Gefährdung sinkt - gegen den allgemeinen Trend in der Wirtschaft. Wie konsequent die Führungskräfte im Münchner Stammwerk auf die richtige Kommunikation mit ihren Mitarbeitern
vorbereitet werden, zeigt die Tatsache, dass dafür in einer eigenständigen Akademie Schulungen durchgeführt werden.
Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Festlegung von Zielen für verschiedene Zeithorizonte. Die Zielerreichung muss dabei regelmäßig kontrolliert und bei Abweichungen Maßnahmen zur Gegensteuerung definiert werden. In der Wirtschaft beobachtet der Inhaber von KCT Kieffer Consult & Training Herbert Kieffer jedoch, dass Ziele oftmals nur grob vorgegeben werden. Auch seiner Meinung nach kommt es darauf an, „einen Aktivitätenplan zu erstellen und für jede Phase Einzelziele zu benennen. Für die Umsetzung sollte die Führungskraft unterstützend zur Seite stehen“.
Inzwischen interessieren sich immer mehr deutsche Organisationen für die Teilnahme am Excellence-Preis Wettbewerb. Hier gilt vor allem das Motto "der Weg ist das Ziel", da Unternehmen, die dem Excellence Gedanken folgen, mit einem deutlichen Wettbewerbsvorteil rechnen können. So wurden neben der Robert Bosch GmbH als Big Player auch kleinere Organisationen, u.a. die Schneider Brauhaus München GmbH & Co. KG, die Gedikon GmbH, eine Tochter der Kassenärztlichen Vereinigung mit ihren 220 Mitarbeitern, die Evenord Bank eG-KG aus Nürnberg, die Busch-Jaeger Elektro GmbH und die Bauunternehmung Jökel, ausgezeichnet.




