(openPR) Stuttgart / Potsdam, 31.01.2017: „Hands-free working“ mittels SmartWatch und SmartGlasses liegt auch zur LogiMat 2017 wieder im Trend. Doch in der Realität fehlt es noch an integrierten Lösungen für SAP-Prozesse. Die commsult AG stellt in Halle 7, Stand A09 eine auf SAP abgestimmte SmartWatch-Software für Kommissionierung vor. Jedoch wird dabei nicht das Ziel der Ablöse bisheriger mobiler Endgeräte verfolgt. Lageristen erhalten über die Watch knappe großflächige Hinweise über Lagerplatz, Mengen- und Auftragsdaten, wodurch der natürliche Arbeitsvorgang unterstützt wird. Zusätzliche Daten und komplexere Folgeaktionen werden über mobile Endgeräte, wie sie bisher in Unternehmen im Einsatz sind, durchgeführt. Das birgt weniger Investitionsrisiken und verspricht eine höhere Akzeptanz der Nutzer. Unternehmen können somit schrittweise auf smarte Technologien umstellen.
Als Spezialisten für mobile Prozesse im SAP-Umfeld, setzt commsult auf das hauseigene Standardprodukt Ontego (aktuelles Release 3.17). Fokus ist nicht die Watch an sich, sondern die reibungslose Integration mit dem führenden ERP-System. Ontego ruft vorhandene Funktionsbausteine über PI-Webservices oder den RFC-Standard auf. Die Watch arbeitet mit Android Wear 2.0 und einer speziell programmierten Oberfläche, während die App aus Standard-Vorlagen für Lagerprozesse besteht.
„Wir kombinieren stets Modernes mit Beständigkeit. Deshalb folgen wir auch nicht unkritisch jedem Trend. Vielmehr prüfen wir im Sinne unserer Kunden die technischen Optionen und bauen sie zu gegebener Zeit in den Produktstandard ein.“ vertritt Michael Buschner, Vorstand der commsult AG, den Einstieg in die Wearables-Welt.
Manche Kunden erhofften sich, bisherige Geräte durch die neuen Technologien ersetzen zu können. Doch das birgt neue Herausforderungen: „In vielen Anwendungen wiederholen sich dann die Fehler aus der Gründerzeit mobiler Endgeräte: Überfrachtung der Oberfläche mit langen Listen und unzähligen Optionen.“, erörtert Buschner die Problematik, „Wir sagen: weniger ist mehr. Es genügt meistens, Artikelplatz und Menge des Lagerguts möglichst groß anzuzeigen. Vor allem bei kleinteiliger Kommissionierung kommt unser Prinzip zur Geltung."
Echtes „hands-free“ würde zuderm oft nur in Kombination mit Smart Glasses wie etwa der Vuzix M300 erreicht werden. Aber auch hier steckten die Tücken im Detail, wie etwa bei der Datenübertragung oder der sinnvollen Integration von Barcode-Scanning. So fordert Buschner eine strategische Ausrichtung der IT-Logistiker hinsichtlich smarter ERP-Technologien: „Mobile Endgeräte sind oft im Vorteil, vor allem wenn es um integrierte Scanner geht. Die Schnelligkeit ist unschlagbar - will man also nicht sein ganzes Lager umbauen, sind clevere Schritte nötig und eine zukunftssichere Software-Plattform, die nicht alle 24 Monate vor dem nächsten Trend kapitulieren muss.“











