(openPR) Dunfermline (UK) / Mannheim, 14. Juli 2006 – Optos, Technologieentwickler und Hersteller von Geräten für Netzhautuntersuchungen, hat den prestigeträchtigen MacRobert Award gewonnen. Die britische Royal Academy of Engineering vergibt die mit 50.000 Pfund dotierte Auszeichnung jedes Jahr für technologische Entwicklungen, die einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der allgemeinen Lebensqualität leisten. Prinz Philipp persönlich überreichte Optos den Preis für das Diagnoseverfahren optomap retinal exam. Mit einem einzigen Scan können über 80 Prozent der Netzhaut in einem Winkel bis 200 Grad dargestellt werden. Neben typischen Augenkrankheiten lassen sich mit der Methode auch Indikationen wie Diabetes, Bluthochdruck und bestimmte Krebsarten frühzeitig erkennen.
Die Royal Academy of Engineering bezeichnete die Optos-Technologie und ihre Umsetzung in anwendungsfreundliche Diagnosegeräte als „revolutionär“ und ein Beispiel für den „wahren Geist des MacRobert Award“. Das Unternehmen trage wesentlich dazu bei, dass heute und in Zukunft immer mehr Menschen ihre Sehfähigkeit mit einer einfachen, schmerzfreien Untersuchung langfristig erhalten könnten.
Optos setzte sich in der diesjährigen Ausscheidung gegen so namhafte Konkurrenz wie Airbus UK durch.
Das optomap retinal exam-Verfahren basiert auf dem patentierten Ultra-Weitwinkel-Laser-Scanner Panoramic200. Mit einem roten und grünen Laserstrahl werden die verschiedenen Netzhautschichten erfasst und zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Die Technologie ist in Deutschland seit Ende 2004 verfügbar und wurde seitdem bei über 30 000 Patienten angewandt.
Die Aufnahme liegt bereits nach 0,25 Sekunden vor. Die detaillierte und umfassende Darstellung des gesamten hinteren Augenbereichs ermöglicht dem Augenspezialisten, sofort fundierte Aussagen zu Netzhautablösungen, Tumoren, Glaukom, diabetischen Retinopathien usw. sowie zum Zustand der Gefäße bis zur Peripherie zu treffen.
Im Gegensatz zu anderen Verfahren kommt die Untersuchung ohne die oft unangenehme Pupillenerweiterung aus und ist damit für alle Patienten - gerade für Kinder und ältere Menschen - gut geeignet.
Über die Royal Engineering Company
Die 1976 gegründete Royal Engineering Company hat sich der Förderung innovativer Technologien und Ingenieurleistungen im Vereinten Königreich verschrieben, die in engem Zusammenhang mit den Bedürfnissen des täglichen Lebens stehen und eine weit reichende Steigerung der Lebensqualität erwarten lassen. Als unabhängige Institution, zu deren Mitglieder die führenden Ingenieure des Landes zählen, berät die Royal Academy of Engineering unter anderem die britische Regierung und kümmert sich um den Ingenieurnachwuchs.
Die Gesellschaft verleiht jedes Jahr den MacRobert Award für technologisch herausragende und nachweislich wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklungen. Die Liste der bisherigen Preisträger umfasst unter anderem Rolls Royce, IBM und BP.
Internet: www.raeng.org.uk
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Optos
Aus ganz persönlicher Motivation heraus gründete der Ingenieur Douglas Anderson 1992 im schottischen Dunfermline die Firma Optos: Sein Sohn war nach einer nicht diagnostizierten Netzhautablösung auf einem Augen erblindet. Heute ist das Unternehmen ein führender Technologieentwickler und Gerätehersteller für Netzhautuntersuchungen und seit Anfang 2006 an der Londoner Börse notiert.
Auf Basis des patentierten Scan-Verfahrens Panoramic200 lässt sich der hintere Augenabschnitt in Sekundenbruchteilen mit einer einzigen Aufnahme - dem optomap retinal image - in einem Winkel bis 200 Grad darstellen. Augenkrankheiten und andere Indikationen, z.B. Diabetes, Bluthochdruck und bestimmte Krebsarten, können auf einen Blick erkannt und dadurch frühzeitiger behandelt werden. Im Gegensatz zu anderen Diagnoseverfahren erfährt der Patient durch die Untersuchung keine Beeinträchtigungen, da z.B. eine Pupillenerweiterung nicht zwingend erforderlich ist.
