(openPR) Gelungene Wachstums- und Internationalisierungsstrategie des Vereins in 2016 +++ Huawei als 50. Mitglied
D o r t m u n d, 13.12.2016 – Knapp elf Monate nach Gründung der Industrial Data Space Association ist die Bilanz positiv: Steigende Mitgliederzahlen und die Entwicklung hin zu einer internationalen Initiative sind wichtige Ergebnisse der Vereinsarbeit. „Die Ziele, die wir uns für das erste Jahr gesetzt haben, wurden erreicht. Jetzt gilt es das Momentum zu nutzen und den Standard noch stärker auch international voranzutreiben!“, zeigt sich Dr. Reinhold Achatz, Vorstandsvorsitzender der Industrial Data Space Association und Technologiechef von ThyssenKrupp, zufrieden.
18 Mitglieder zählte die Industrial Data Space Association bei der Gründung am 26. Januar 2016. Heute sind 50 Unternehmen und Organisationen Teil des Anwendervereins und verfolgen ein gemeinsames Ziel: Die Rahmenbedingungen für eine digital vernetzte Wirtschaft – von der Industrie über Dienstleistungen bis hin zum Handel – voranzutreiben und einen souveränen Datenaustausch im Industrial Data Space zu etablieren. „Unternehmen müssen aktiv in der Lage sein, zu entscheiden, unter welchen Bedingungen sie ihren Partnern ihre Daten zur Verfügung stellen“, unterstreicht Lars Nagel, Geschäftsstellenleiter der Industrial Data Space Association.
Für die QuinScape GmbH ist die Mitwirkung im Industrial Data Space von besonderer Bedeutung, zumal das Unternehmen seit langer Zeit Projekte zur Integration komplexer Dateninfrastrukturen mit angrenzenden Analysen bearbeitet. Kunden der QuinScape sind eine größere Zahl an DAX 30-Konzernen und namhafte mittelständischen Unternehmen.
Internationale Bedeutung
Auch innerhalb Europas spielen klare Data Governance-Regelungen zur sicheren und souveränen Datennutzung für Unternehmen sowie die entsprechende technische Umsetzung eine immer größere Rolle. „Der Industrial Data Space gewinnt auch in anderen Ländern an Bedeutung“, betont Thorsten Hülsmann, Geschäftsstellenleiter der Industrial Data Space Association. Internationale Forschungseinrichtungen und Unternehmen beteiligen sich in den Arbeitsgruppen und bei der Umsetzung von Use-Cases. „Der Handel und Austausch von Daten macht nicht vor Ländergrenzen halt. Daher ist die Internationalisierung des Industrial Data Space nur konsequent und ein wichtiger Teil unserer Strategie“, erklärt Reinhold Achatz die Ausrichtung des Forschungsprojekts im zweiten Jahr. Ein weiterer großer Schritt auf diesem Weg ist bereits jetzt gelungen: Mit Huawei ist seit November ein weltweit führender Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationslösungen Mitglied in der Industrial Data Space Association.
Erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb der Initiative
In mittlerweile fünf Arbeitsgruppen zu Themen wie „Use-Cases & Requirements“, „Zertifizierung“ oder „Architecture“ begleiten und gestalten die Mitgliedsunternehmen den Entwicklungsprozess im assoziierten Forschungsprojekt an dem zwölf Fraunhofer Institute beteiligt sind. Die Mitgliedsunternehmen formulieren ihre Anforderungen an einen souveränen Datenaustausch im Industrial Data Space und bringen ihre Erfahrungswerte mit ein.
„Für den Wettbewerbsvorsprung deutscher Unternehmen ist die Ausgestaltung komplexer Datenströme in Wertschöpfungsnetzwerken von essentieller Bedeutung“, betont Dr. Norbert Jesse, einer der drei Geschäftsführer der QuinScape GmbH. „Wir freuen uns, unsere langjährige Expertise im Kontext von Data Management, Data Integration, Big Data und Analytics in die Kooperation einzubringen“,
Über die Industrial Data Space Association
Die Industrial Data Space Association bündelt die Anforderungen an den Industrial Data Space, organisiert den Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und entwickelt Leitlinien für die Zertifizierung, Standardisierung und Verwertung der Ergebnisse des Forschungsprojekts Industrial Data Space des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Über das Forschungsprojekt Industrial Data Space
Das Forschungsprojekt Industrial Data Space geht zurück auf eine strategische Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft zur Schaffung eines sicheren Datenraums. Es startete am 1. Oktober 2015 mit einer Laufzeit von drei Jahren und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. An dem Projekt sind 12 Fraunhofer-Institute beteiligt, die Koordination liegt bei Prof. Boris Otto vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund.
Über die QuinScape GmbH
Die Dortmunder QuinScape GmbH ist als inhabergeführter IT-Dienstleister Partner bei der digitalen Transformation und hat sich als führender Spezialist für die Plattformen Kony (Mobile), Intrexx (Portale), TIBCO Jaspersoft/Spotfire (Business Intelligence) und Talend (Integration) etabliert. Gegründet 2001 betreut QuinScape heute mit mehr als 100 Mitarbeitern Konzernkunden, mittelständische Unternehmen und öffentliche Verwaltungen rund um die Schwerpunktplattformen.







