(openPR) Mit „Farwell my friend“ kehrt der bekannte Gitarrist, Komponist und Autor Sven Kühbauch aka SVENSON erneut zur Akustik-Gitarre zurück – und schlägt nachdenkliche Töne an.
Dass seit seiner letzten akustischen Veröffentlichung 2012 so viel Zeit vergangen ist, ist der Suche nach dem perfekten Ton geschuldet: Kühbauch suchte einen bestimmten Gitarren-Sound, verfolgte akribisch Spuren auf dem Weg dorthin. Vor allem Resonatorgitarren hatten es ihm angetan: Verschiedenste Modelle, von Neuware bis Vintage, Singlecone bis Tricones, Spider- bis Biscuit-Bridge, probierte er unermüdlich aus. Doch damit nicht genug: Auch die richtigen Gitarrensaiten für die Resonatorgitarre mussten her, das Tuning gefunden und zu guter Letzt die wichtigste Frage entschieden werden: Soll das Bottleneck aus Kupfer, Messing oder Keramik sein? Schier unendliche Kombinationsmöglichkeiten ging Kühbauch durch, folgte der Prämisse von Ry Cooder, der einmal gesagt hat, er suche immer nach dem Instrument, dass so klinge, wie es sich in seinem Kopf anhöre (Zitat aus "The Unbroken Circle: Tradition And Innovation In The Music Of Ry Cooder And Taj Mahal" by Fred Metting, 2001: "(…) looking for the instrument that makes the sound I hear in my head“). Auch Cooders Aufnahmen zu „Paris Texas“ hörte Kühbauch sich immer wieder an, um Vergleichsmöglichkeiten für den Bottleneck-Sound zu haben.
Drei Jahre dauerte die Suche nach dem perfekten Sound. Erst dann konnte das Projekt endlich starten. Kühbauch hatte nun eine eine original Dobro Duolian, Model 33, eine Resonatorgitarre aus dem Jahre 1972 made in USA aufgetan, ein seltenes Exemplar, das laut Hersteller nur ein Jahr lang gebaut wurde. Auf diese Rarität spannte er Saiten von John Pearse – und mit einem Dunlop „Moonshine“ Keramik Bottleneck konnten nun die Aufnahmen beginnen.
Kühbauch schrieb den Titel „Farewell my friend“ in Östergötland (Schweden) am Sommen See, im Gedenken an seinen Stiefvater, der im Sommer 2013 starb.












