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Kunst-Schaufenster statt Leerstand

Bild: Kunst-Schaufenster statt Leerstand
Kunst statt Leerstand: Die Malerin Barbara Ruf im Popup-Atelier vor Publikum
Kunst statt Leerstand: Die Malerin Barbara Ruf im Popup-Atelier vor Publikum

(openPR) Immer mehr Ladenlokale stehen leer - auch in guten Geschäftslagen wie der Pfeilstraße, einer der Top-Modemeilen von Köln. Zugeklebte Schaufester sind für Immobilieninhaberin Helga Festi keine Lösung. Sie setzte auf Zwischennutzung, bis der passende Mieter gefunden ist. Mit Erfolg: das Popup-Atelier der Künstlerin Barbara Ruf war eine Win-win-Situation für alle.



Der Verdrängungswettbewerb und der Kampf zwischen stationären Handel und der wachsenden Macht der Online-Plattformen wird für alle sichtbar: Es sind die Leerstände in den Geschäftsstraßen, die unschön ins Auge fallen. Nicht nur kleine Städte und Nebenlagen sind betroffen, sondern auch die Shoppingmeilen in den Großstädten. In der Pfeilstraße, einer der Top-Adressen in Köln für den gehobenen Anspruch, stehen aktuell vier Geschäftslokale leer oder werden renoviert.

Für Helga Festi kein schöner Anblick. Die Vollblut-Modefacheinzelhändlerin führte mit Leidenschaft ihr Damenmodegeschäft Lips in eigener Immobilie und setzte sich 2014 zur Ruhe. Das erfolgreiche Konzept Lips wurde verpachtet. Aber die Weiterführung mit einer anderen Handschrift funktionierte nicht. Das Ladenlokal stand im Frühling 2016 leer, die Suche nach einem passenden Mieter dauert Zeit. Grund genug für Helga Festi für eine Zwischennutzung. Dabei kam ihr der Zufall zu Hilfe: die Kölner Künstlerin Barbara Ruf ging mit einem Gemälde unter dem Arm an ihrem Geschäft vorbei. Aus einem Gespräch entwickelte sich der Plan. Bereits zwei Wochen später zog die Malerin mit Staffelei und 100 Gemälden für zwei Monate in das Geschäft der Pfeilstraßen 41. Pünktlich zum herbstlichen Straßenfest präsentierte sich Barbara Ruf in ihrem Popup-Atelier mit einer Retroperspektive ihrer Kunst. Statt hässlichem Leerstand eine Win-win-Situation für alle.

Das Popup-Atelier stellt für Barbara Ruf eine ganz neue Dimension dar. „Es ist Inspiration und Neuland zugleich", freut sich die Künstlerin. „Ich male täglich und lasse mich vom wunderbaren Raum-Ambiente und den flanierenden Zuschauern inspirieren. Es ist wie ein Schaufenster." Die Zeit im temporär gemieteten Atelier wusste die Malerin zu nutzen; sie präsentierte sich täglich als Galerie, veranstaltete im Oktober eine Vernissage mit dem stimmigen Titel Intermezzo und zelebrierte eine Live-Kunstperformance. Zwei Stunden lang verfolgten die Gäste gebannt der malerischen Entstehungsgeschichte des Gemäldes `Deutzer Hafen´. Es ist das fünfte aus dem neuen Bilderzyklus mit Fotos des kürzlich verstorbenen Kölner Fotografen Hans-Peter Fuhrmann, die alle im Popup-Atelier entstanden.

Immobilieninhaber sollten beweglich sein
Auch nach der künstlerischen Zwischennutzung zeigt sich Helga Festi experimentierfreudig. „Ich hatte immer ein gutes partnerschaftliches Verhältnis mit meinen Nachbarn der Pfeilstraße und möchte qualitativ einen gewissen Standard halten. Die Zwischennutzung ist ein gutes Instrument zum Testen für beide Seiten - clevere Immobilieninhaber sollten beweglich sein." Anfang November feierte das Streetwear-Label DZZD vorerst als Popup-Store Eröffnung und testet den Standort in Köln für sich. Läuft der Start gut, wird der langfristig Mietvertrag unterschrieben. Ein Termin im nächsten Jahr ist bereits ins Auge gefasst.

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