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Klimaschutz einfach TUN statt von anderen fordern

24.11.201609:22 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Lösungsmöglichkeiten beim Klimaschutz
KLIMASCHUTZ - EINFACH TUN – STATT IMMER NUR FORDERN

Bei keinem der aktuellen Probleme gibt es eine Lösung in der Art dass jemand einen Schalter umlegt und alles ist bestens. Vielmehr können aber eine Reihe von Maßnahmen dazu beitragen dass dieses Problem kleiner wird. Schritt für Schritt. Einige davon die fast jeder von uns realisieren kann werden hier vorgestellt:



Begrünung von Dächer und Fassaden
Diese Optionen gelten sowohl für die Begrünung von Fassaden – da passiert ja schon was. Nur viel zu wenig. Es gibt komplizierte Lösungen mit Bewässerung an den Fassaden und kompliziertem Aufbau – und es gibt einfache Alternativen wo Rankgitter Pflanzen die am Boden oder in Trögen am Boden wachsen helfen die Fassaden hochzuwachsen um durch das Grün der Blätter CO2 zu Sauerstoff zu machen. Die Rankgitter werden einfach auf die Fassaden geschraubt, am Boden bzw. in großen Containern am Boden oder auf Terrassen selbstklimmende immergrüne Gerüstkletterpflanzen eingepflanzt und am Boden gegossen. Ohne komplizierte Pflanzgefäße in luftigen Höhen wo jedes Problem einen Hubsteiger erfordert. Auch auf solche einfache Weisen werden Fassaden grün, klimatisieren im Sommer und isolieren im Winter. Und liefern Sauerstoff.
Foto liegt bei

Abstellplätze auf Grünflächen mit Rasengitter statt Asphalt
Eine weitere Alternative wäre die Verwendung von Rasengitterplatten für Abstellplätze von PKW und für die Befestigung von etlichen Gehwegen z.B. durch Parks aber auch im verbauten Gebiet um die versiegelten Flächen häufiger als bisher zu unterbrechen. Es muß nicht immer betoniert oder asphaltiert werden.
Siehe http://www.daliform.com/de/eco-gitter-fur-befahrbare-bodenbelage/

Eine weitere Idee wäre der zwingende, vermehrte Einbau von Regenwasserspeichern unter Straßen, Parkplätzen, Plätzen und Wegen aber auch in Parks um adäquate Speichermengen für Regenwasser zu den erwähnten versiegelten Flächen zu schaffen. Wegen dieser fließt ja grade bei Starkregen viel mehr Wasser sofort über die Bäche in Flüsse und wird dann weiter unten zur Gefahr für die dort lebenden Menschen. Denn deren Häuser werden dadurch überschwemmt. Die müssen dafür zahlen weil die an den Oberläufen die Speicherkapazität der Böden durch die Versiegelung so reduziert haben dass die drunten dann die Keller voller Wasser haben. Diese unbefriedigende Regelung wird früher oder später zu Schadenersatz-Klagen gegen jene führen die das zugelassen haben. Also auch gegen die Gemeinden die Baugenehmigungen erteilt haben und gegen das Land als Aufsichtsbehörde versagt hat. Denn in der Flächenwidmung müssten für jeden versiegelten m² Boden ein entsprechendes Äquivalent an Speicherplatz vorgeschrieben sein.
Siehe http://www.daliform.com/de/sistema-atlantis-beluftungshohlraume/

Eine weitere bereits existierende Lösung für Umweltprobleme wäre der zwingende Einbau von Verdrängungskörper in Betondecken um dort Beton und dadurch Zement und dadurch CO2 zu sparen. Jeder m³ Beton enthält 35 – 50 % Zement – und Zement ist neben der Alu-Industrie der größte CO2 Verursacher. Würden in Österreich alle Betondecken von Bauten der öffentlichen Hand bzw. wofür es Förderungen von dieser gibt, in dieser 30 % Beton- und dadurch zementsparenden Version errichtet, dann könnten allein in Österreich pro Jahr fast 2 Mio to CO2 gespart werden. PRO JAHR. Das ist ein x-faches von dem was durch die Wärmedämmung erzielt wird und die wird in den Himmel gelobt obwohl da bereits die Umweltprobleme der kommenden Generationen geschaffen werden. Denn das, was heute als vielgepriesene WDVS Fassade an die Wände gepickt wird ist der Sondermüll von morgen. Es geht hier aber nicht um entweder oder – sondern das wäre eine sinnvolle zusätzliche und vor allem signifikante Einsparmöglichkeit für CO2 die wahrscheinlich weniger kostet als die Pönalzahlungen die der Bund demnächst zahlen wird müssen.

Aber die Bauvorschriften welche solch eine resourcenschonende Bauweise verlangt, liegt in der Kompetenz der Länder – die Strafzahlungen sind vom Bund zu leisten. Also interessiert sich keiner dafür – vor allem so lange nicht als die Verschmutzungsrechte nix kosten.
Siehe http://www.daliform.com/de/einwegschalung-fur-leichtgewichtige-plattendecke/

Last but not least darf ich noch auf eine – ebenfalls schon praxiserprobte – Imprägnierung von Oberflächen mit Titandioxid verweisen wodurch die Luft gereinigt wird. Das klingt unglaublich – stimmt aber trotzdem. Wird TiO2 auf der Oberflächen von Putz, Beton, Stein oder auch Dachziegeln aufgebracht dann wirkt dieses während der Sonnenbestrahlung (UV-Licht ist Katalysator) reinigend für die Luft. Dadurch werden Stickoxide aufgespalten (Abfallprodukt ist ein Nitrat wie es in jedem Dünger vorkommt) und gleichzeitig werden solche Fassaden selbstreinigend. Die Stickoxide aus den Dieselfahrzeugen die jetzt am liebsten verbannt würden können so eliminiert werden. Das wäre eine technisch recht einfache Lösung und auch effizient wenn diese nur die Asfinag, die Landesstraßen, Bund und Länder als Bauträger bei ihren Bauten anwenden würden. Machen sie aber nicht – dafür wird aber lauthals der Umwelthunderter der im Vergleich dazu nichts bringt für überall verlangt und eben am liebsten das Verbot vom Verkehr. Das ist Populismus in Reinkultur.
TiO2 ist zwar umwelt-bedenklich doch nur während dem Verlegen von fertigen Platten bzw. während der Applikation. Da hilft aber ein guter Mundschutz. Danach ist das Produkt umweltfreundlich und dauerhaft.

Es gibt also viele technische Lösungen für die brennenden Umweltprobleme die allesamt dazu beitragen können, diese kleiner zu machen. Was heute aber bei solchen Entscheidungen zählt ist die sofortige Wirkung bzw. sind die anfangs geringfügig höheren Kosten die sich aber bald amortisieren. Nur will keiner drauf warten denn bei Ausschreibungen gewinnt immer der Billigstbieter. Angesichts dieser Praxis haben umweltrelevante Lösungsvorschläge keine Chance – wenn es die politischen Entscheidungsträger nicht wollen.

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