(openPR) Beton- und Sahlbetonbauer Medin Murati holt GOLD bei den Deutschen Meisterschaften in Mölln
Deutsche Meister in sieben Bauhandwerken gekürt. Die besten Bau-Handwerker Deutschlands kommen aus Bayern.
Memmingen/Mölln, 17.11.2016 (cf). 60 Teilnehmer kämpften hart bei den Deutschen Meisterschaften in den bauhandwerklichen Berufen um Gold, Silber und Bronze. Veranstalter am Austragungsort Mölln in Schleswig Holstein war der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Die Ausbildungsstätte der Baugewerbe-Innung für den Kreis Herzogtum Lauenburg in Mölln war nach 1998 und 2006 in diesem Jahr zum dritten Mal der geeignete Schauplatz für den Wettbewerb der Berufe. In mehreren Hallen kämpften die Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer und Zimmerer um den Deutschen Titel. Der 19-jährige Beton- und Stahlbetonbauer Medin Murati von Kutter Bauunternehmung GmbH & Co. KG in Memmingen holte den Titel in die Maustadt.
Medin Murati holt den Titel
In der Gruppe der Beton- und Stahlbetonbauer kämpften 7 Teilnehmer beim 65. Wettbewerb dieser Art. Zugelassen waren Kammer- und Landessieger in den jeweiligen Berufen. Neben Medin Murati aus dem Freistaat Bayern trafen in Mölln Alexander Stoll aus Baden-Württemberg, Torben Schaible aus Schleswig Holstein, Heiko Volz aus dem Saarland, Henrik Fleischer aus Nordrhein-Westfalen, Jonas Knaak aus Niedersachsen und Benedikt Stengel aus dem Freistaat Thüringen aufeinander. Alle Teilnehmer hatten 7
Stunden Zeit, die in der Prüfungsaufgabe geforderte Schalung zu erstellen. Dabei handelte es sich in der dargestellten Wandecke um eine Elementschalung ohne Bewehrung. Diese musste betonfertig eingeschalt werden. Einsprünge, Absprünge und Ausrundungen konnten mit Zuschnittbrettern und Schaltafeln erstellt werden. Die Stirnabrundung sollte in gleiche Fugenabschnitte eingeteilt werden. Eine Seite der Stirnschalung musste offen bleiben, damit das Schalungsprinzip gut erkennbar war. Für die Bewertungsrichter gab es noch vor dem Ende der offiziellen Prüfungszeit einen klaren Favoriten: Medin Murati konnte seine Schalung in knapp 6 Stunden komplett fertigstellen und arbeitete fast fehlerfrei. „Medin hat das Zeug zum Weltmeister“, lobte Ausbildungsleiter Hansjürgen Aumann. „Wir hoffen auf die Berufung ins Nationalteam“, betonte Aumann. Der 19-jährige Unterallgäuer aus Warmisried sicherte sich völlig zu Recht die Goldmedaille im Beton- und Stahlbetonbauerhandwerk. Silber holte der 20jährige Jonas Knaack aus Lauenbrück (Niedersachsen) und Bronze errang Henrik Fleischer (20) aus Heiligenhaus (Nordrhein-Westfalen).
Beste Bau-Handwerker kommen aus Bayern
Bei der Deutschen Meisterschaft wurden insgesamt 20 Medaillen vergeben.
Der Freistaat Bayern führt im Ranking der Bundesländer auf Platz eins mit je dreimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze, dicht gefolgt von Baden-Württemberg mit zweimal Gold und einmal Silber und Nordrhein-Westfalen mit zweimal Gold und einmal Bronze. Rheinland-Pfalz sicherte sich zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille, Schleswig-Holstein konnte jeweils eine Silber- und Bronzemedaille mit nach hause nehmen. Im Ranking folgte dann das Saarland mit einer Bronzemedaille.
Im Nationalteam zur Weltmeisterschaft
Nach den Deutschen Meisterschaften werden die besten Teilnehmer in das Nationalteam berufen. Das Team der Experts stellt die Teilnehmer im Bundeskader zusammen. Die Chancen für Medin Murati stehen gut, im Oktober bei den World Skills in Abu Dahbi dabei zu sein.
https://worldskillsabudhabi2017.com/en/
Weitere Informationen zum Zentralverband der Deutschen Bauwirtschaft finden Sie hier: http://www.zdb.de/
Bildunterschrift auf dem Siegerpodest der Beton- und Stahlbetonbauer: Medin Murati (19) GOLD aus Bayern, Jonas Knaack (20) SILBER aus Niedersachsen, Henrik Fleischer (20) BRONZE aus NRW umrahmt von Werner Luther (li.) Vorsitzender der Prüfungsausschusses und Klaus-Dieter Fromm, Vorsitzender des Ausschusses für Berufsbildung. Foto: KUTTER Marketing | Claudia Flemming











