(openPR) Am 5. Dezember 1912 eröffnete das Hotel Astoria in Leipzig. Die Architekten William Lossow und Max Hans Kühne planten das erste Grand Hotel in Leipzig. Das Astoria hatte mehrere Restaurants und Gesellschaftsräume. Zu den Glanzzeiten schliefen 470 Gäste pro Nacht in dem Hotel. Zur Frühjahrs- und zur Herbstmesse in Leipzig war das Astoria ausgebucht. Für die Leipziger stellte die Messe ein wichtige Einnahmequelle dar. Vor dem Ansturm der Gäste erhielt das Hotel Astoria eine besonderen Glanz. Das Personal wurde geschult um alle Gäste bestmöglich zu versorgen. Auch zwischen den Messen was das luxuriöse Astoria mit seinen ausgezeichneten Restaurants gut besucht.
Heute steht das Astoria alleine und verlassen neben dem Bahnhof. An den Fenstern hängen keine Vorhänge mehr, manche Fenster sind mit Graffiti besprüht, andere Fenster sind kaputt. Außen bröckelt die Fassade, innen löst sich der Putz von den Wänden. Das Dach und die Fassade sind mit Graffiti verunstaltet. Aus dem einstigen glanzvollen Haus wachsen Bäume und Sträucher. Nichts erinnert mehr an die prunkvolle Zeit.
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