(openPR) Haldensleben, 15. November 2016 – Die Bienensaison geht langsam zu Ende. Die rund 300.000 Tierchen vom Typ Carnica, die Hermes Fulfilment auf dem Dach des Versandzentrums in Haldensleben angesiedelt hat, halten Winterruhe. Die haben sie sich wohl verdient, denn in den vergangenen Monaten leisteten sie ganze Arbeit: Rund 390 Kilogramm Honig trugen die fleißigen Wesen zusammen.
Damit fiel die Ernte um 80 Kilogramm höher aus als im vergangenen Jahr. Das lag vor allem daran, dass mehr Bienen als sonst ausgeschwärmt sind. „Weil das Blütenangebot so groß ist, haben wir die Zahl der Bienenvölker von vier auf fünf erhöht“, berichtet Stefan Köppe von der Imkerei Bördebiene. Im Umkreis von etwa drei Kilometern wurden die Tierchen auf der Suche nach Pollen und Nektar sowohl auf dem Gelände des Versandzentrums als auch auf den angrenzenden Feldern und in der Stadt Haldensleben fündig. Drei Monate in Folge konnte der Berufsimker aus Samswegen ernten: zunächst Raps-, dann Robinien- und zuletzt Lindenhonig.
Bei drei verschiedenen Sorten dürfte für jeden der rund 3.000 Mitarbeiter von Hermes Fulfilment am Standort Haldensleben etwas dabei sein. Wie in den vergangenen Jahren auch wird das Naturprodukt in Gläser abgefüllt und als „Hermes Dachhonig“ in der Kantine zum Kauf angeboten. „Ob zum Eigenverzehr oder als Mitbringsel – die süße Leckerei ist bei unseren Beschäftigten sehr beliebt“, sagt Betriebsleiter Andreas Hennig.
Seit 2014 summt und brummt es auf dem Dach des Versandzentrums. „Als größter Arbeitgeber vor Ort fühlen wir uns verantwortlich für Umwelt und Natur. Mit der Ansiedlung der Bienenvölker tragen wir dazu bei, dass die Pflanzenvielfalt in Haldensleben und Umgebung erhalten bleibt“, betont Andreas Hennig. Nach Angaben des Deutschen Imkerbundes sind etwa 80 Prozent der heimischen Nutz- und Wildpflanzen auf die Honigbienen als Bestäuber angewiesen.
Damit die Bienen auch im kommenden Jahr wieder unermüdlich in Haldensleben von Blüte zu Blüte fliegen können, hat Stefan Köppe die fünf Völker vor der Winterruhe noch einmal gefüttert und zum Schutz vor der Varroa-Milbe behandelt. Die Bienenstöcke bleiben auch in den Wintermonaten auf dem Dach des Versandzentrums. „Konstante Minus-Grade sind für die Bienen überhaupt kein Problem“, so der Imker.











