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Unternehmen haben ihr Wachstum selbst in der Hand

Bild: Unternehmen haben ihr Wachstum selbst in der Hand

(openPR) «Wachstumsstudie 2016» zeigt Treiber und Hürden für erfolgreiches Unternehmenswachstum

Viele Unternehmen in Deutschland sind optimistisch, auch zukünftig aus eigener Kraft zu wachsen. Dabei setzen sie vor allem auf Vertriebsoptimierung, Innovationen und stärkere Nutzung der Ideen der eigenen Mitarbeiter. Externe Faktoren spielen hingegen eine untergeordnete Rolle. Hemmnisse auf dem Wachstumsweg liegen aus Managersicht eher in der fehlenden Umsetzung und sind – ebenso wie die Erfolgstreiber – überwiegend interner Natur.

Dies sind zentrale Ergebnisse der «Wachstumsstudie 2016» der Unternehmensberatung Carpe Viam aus Düsseldorf. Über 400 Manager aus Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche, Schwerpunkt im Produktions- und Dienstleistungssektor, gaben Auskunft zu ihren Wachstumszielen, Wachstumsstrategien und Wachstumsrisiken.

Suche nach Wachstumschancen läuft – Mitarbeiter stärker gefragt

Die Untersuchung zeigt insgesamt, dass die Unternehmen weiter aktiv nach Wachstumsfeldern suchen. Die Wachstumsziele sind heterogen ausgeprägt: meist liegen diese im einstelligen Bereich, insbesondere unternehmergeführte Betriebe verfolgen häufig aber auch ambitioniertere Ziele. Damit diese erreicht werden können, müssen Chancen und Potenziale klar definiert und Strategien für deren Umsetzung entwickelt werden. Weit oben auf der strategischen Agenda der Unternehmen steht – neben der Vertriebsoptimierung und Innovationen in Produkten und Services – auch das Erobern neuer Märkte. So kann langfristiges Wachstum sichergestellt werden. Strategisch bedeutsam bleiben zudem Restrukturierung und Kostenreduktion, insbesondere in produzierenden und dienstleistenden Betrieben. Zugleich rückt das Thema Wachstum deutlich näher an die Mitarbeiter heran: ihre Beteiligung an der Entwicklung wachstumsrelevanter Ideen wird vom Management verstärkt gesucht.

Umsetzung als zentrales Nadelöhr

Zugleich verdeutlichen die Ergebnisse die grundlegende Bedeutung der Umsetzung.
Die Mehrheit der befragten Manager identifiziert ein unzureichendes Umsetzungstempo als
Risiko Nummer 1 auf dem Wachstumsweg. Noch versanden zu viele Strategien und Verbesserungsanläufe. Weitere unternehmensinterne Hemmnisse liegen in unzureichender Zielführung, intransparenten bzw. langsamen Entscheidungen und organisationalen Widerständen. Umgekehrt zeigt dies sehr deutlich: der Erfolg von Wachstum und Veränderung liegt in den Händen der Unternehmen selbst. Denn: die Faktoren der Umsetzung sind primär interner Natur und können von innen heraus angegangen werden. Konjunktur, Wettbewerb oder politische Rahmenbedingungen spielen aus Sicht der Befragten keine primär entscheidende Rolle.

Banken als Ausnahme

Auffällig im differenzierten Unternehmensvergleich ist freilich, dass Banken ihre Wachstumschancen deutlich stärker von externen Umgebungsfaktoren abhängig beurteilen als die Dienstleistungsunternehmen und Produktionsbetriebe. Auch die Wachstumsambitionen sind geringer ausgeprägt. Dies erscheint im aktuellen Marktumfeld, mit seiner deutlich gestiegenen Regulationsdichte und historischen Niedrigzinsen, wenig verwunderlich. Zugleich reduziert sich die Grundüberzeugung, Wachstum und Erfolg aus eigener Kraft schaffen zu können. Dennoch verfolgen auch die Banken zukunftsorientierte Strategien wie die Vertriebsoptimierung.

Empfehlungen für Unternehmen

Die aus der «Wachstumsstudie 2016» ableitbaren Empfehlungen lassen sich unter der Überschrift „Bekanntes aktiv und neu angehen“ zusammenfassen:
Vertriebsoptimierung ist eine etablierte Strategie, die offensichtlich neu belebt werden will. Eine Möglichkeit hierzu ist die integrierte Betrachtung strategischer und technischer Aspekte ebenso wie der menschlichen Seite und der Führung.
Innovationen in Service und Produkten spielen seit jeher eine wesentliche Rolle für Wachstum; hier gilt es vor allem, Schritt zu halten mit den heute deutlich schnelleren Innovationszyklen.
Das stärkere Einbinden der Ideen der Mitarbeiter mag für manches Unternehmen Neuland sein;
in jedem Fall steht diese Möglichkeit mit einfachen Mitteln offen.
Das Auffinden von Wachstumspotenzialen fordert, zusätzlich zur Einbindung der Mitarbeiter, das breite Nutzen der verfügbaren strategischen Methoden. Dazu zählen auch Geschäftsmodellinnovationen und Vorausschau.
Für die erfolgreiche Strategieumsetzung gibt es inzwischen umfassendes Wissen aus jahrelangen Studien. Hier geht es insbesondere darum, das vorhandene Wissen in den Unternehmen zu nutzen, um Wachstumserfolge zu verbessern.

„Die Botschaft lautet: Wachstum aus eigener Kraft ist möglich“, sagt Wachstumsexpertin Dr. Anja Henke, frühere McKinsey-Beraterin und Geschäftsführerin von Carpe Viam. „Tragende Säulen sind Strategiedenken, gute Führung, gerade im Dialog mit den Mitarbeitern, und wirksame Umsetzung. Und nicht zuletzt eine positive, chancenorientierte innere Haltung im Unternehmen.“

Weitere Studieninformationen

Eine Kurzfassung der Ergebnisse der «Wachstumsstudie 2016» ist hier als Download verfügbar: www.carpeviam.com/ueber-uns/studien. Die komplette Studie ist auf Anfrage bei Carpe Viam erhältlich.

Weiterführender Literaturtipp

Anja Henke: Wachstum in gesättigten Märkten – Wie Sie verborgene Potenziale erkennen und in Erträge verwandeln. Springer Gabler 2015, 186 Seiten, ISBN 978-3-658-08561-2.

Zur Autorin:
Dr. Anja Henke ist Geschäftsführerin der Carpe Viam GmbH in Düsseldorf. Mit ihrem Team berät die Naturwissenschaftlerin Konzerne und Mittelstand zu Umsatz- und Ertragswachstum, Innovation und Marktführerschaft. Die frühere McKinsey-Beraterin gilt seit vielen Jahren als ausgewiesene Wachstumsexpertin.

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