(openPR) Rosenheim, 02.11.2016 – Heute startet das reCup-Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher in Rosenheim in die Pilotphase. In über 20 Cafés und Bäckereien steht ab jetzt der neue Mehrwegbecher zur Verfügung. Kauft man seinen Kaffee im reCup, kostet er weniger als im regulären Pappbecher. Den leeren Becher kann man bei allen reCup-Partnern wieder abgeben und erhält 1€ Pfand zurück. Die Becher werden vor Ort gereinigt und anschließend wieder eingesetzt.
Mithilfe einer App, die auf www.recup.de/app zum Download hinterlegt ist, können die Kunden einsehen, wo sie reCups erhalten bzw. wieder abgeben können.
Verläuft die Testphase erfolgreich, soll dieses Konzept weitergeführt werden. „Klappt es in Rosenheim, wollen wir damit bayernweit und langfristig sogar deutschlandweit einen umweltfreundlicheren Kaffeegenuss ermöglichen“, so die Firmengründer Florian Pachaly und Fabian Eckert. „Die Resonanz der vergangenen Wochen war vielversprechend und es haben bereits unterschiedlichste Städte und Unternehmen Interesse an einem Ausbau des Systems gezeigt. Jetzt hängt es davon ab, wie das System in Rosenheim angenommen wird.“
Der rund 500 Mal verwendbare reCup wird in Deutschland aus dem recyclebaren Kunststoff Polypropylen (PP) hergestellt, ist BPA frei und lebensmittelecht. PP lässt sich einfacher und mit weniger Energieaufwand recyceln, als andere Materialien. Hinzukommt, dass PP sehr robust, bruchsicher und gleichzeitig leicht ist. Im Vergleich zu Materialien, wie z. B. Keramik oder Metall, kann somit schneller ein ökologischer Vorteil gegenüber Einwegbechern erzielt werden. „Uns ist vollkommen bewusst, dass PP langfristig gesehen nicht die perfekte Alternative zum Einwegbecher ist. Wir sind aber der Meinung, dass unser Becher momentan für ein flächendeckendes Pfandsystem die beste Alternative ist“, meint Fabian Eckert.
In Deutschland werden pro Jahr 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Einwegbecher weggeworfen, das sind etwa 320.000 Becher pro Stunde. Um diese zu pro- duzieren müssen jährlich 43.000 Bäume gefällt, 320 Millionen kWh Strom erzeugt und 40.000 Tonnen Abfall entsorgt werden, so die Zahlen der Deut- schen Umwelthilfe DUH.
Bis zum 18.12.16 kann der Kaffee jetzt im reCup mitgenommen werden. Nach einer Auswertung der Pilotphase über den Jahreswechsel soll es im neuen Jahr weiter gehen.
Weitere Informationen gibt es unter www.recup.de oder www.facebook.com/recup2go.












