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Achtung Kunstrasen!

18.10.201619:14 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Die Sache mit dem Kunstrasen ist in Deutschland gar nicht so einfach. Als 2009 ein WM-Qualifikationsspiel der Herren Deutschland gegen Russland auf Kunstrasen ausgetragen wurde, herrschte wochenlang große Aufregung. Und auch bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Kanada 2015 schlug das Thema Kunstrasen wieder große Wellen sowohl in den Medien als auch bei den Spielerinnen selbst.


Aber was macht wirklich den Unterschied aus zwischen Kunstrasen und Naturrasen? Gibt es überhaupt große Unterschiede? Kann es sein, dass eine Fußballerin oder ein Fußballer auf Kunstrasen schlechter spielen? Verhält sich der Ball anders? Müssen die Spieler Angst vor schlimmen Schürfwunden haben? Kurz gesagt: Ist der Belag tatsächlich ein größerer Gegner als die andere Mannschaft?

Vorurteil 1: Kunstrasen ist hart und schlecht für die Gelenke!
Moderner Fußballrasen der sogenannten dritten Generation ist nicht mit Kunstrasen der ersten und zweiten Generation zu vergleichen. Keine Spur mehr von den harten Plätzen, die nur schöner aussahen als Ascheplätze. Ende der neunziger Jahre wurde die Technologie der dritten Generation eingeführt: ein vielschichtiges System aus verschiedenen Bestandteilen. Die Beschaffenheit des modernen Fußballrasens schützt den Spieler so durch ein ideales Kraftabbauverhalten vor schleichenden Gesundheitsschäden und bietet ein angenehmes Trainingsgefühl. Die elastische Tragschicht absorbiert dabei die Gegenkraft, die beim Spielen und Laufen auftritt.

Vorurteil 2: Wer auf Kunstrasen spielt, muss sich auf schlimme Schürfwunden gefasst machen!
Die diffuse Angst vor Spielen auf Kunstrasen hat sich tief in die Erinnerung vieler Spieler eingebrannt – aber wie schon gelernt: Im Gegensatz zu den künstlichen Rasenflächen der ersten und zweiten Generation ist der moderne Kunstrasen da ganz anders. Moderne Kunstrasenplätze werden aus besonders hautfreundlichem und elastischem Material hergestellt. Auch eine Studie der FIFA bestätigt, dass die tatsächlichen Verletzungen auf Kunstrasensystemen sich inzwischen kaum von Verletzungen auf Naturrasen unterscheiden (1).

Vorurteil 3: Die Spieleigenschaften auf Kunstrasen sind völlig anders!
Natürlich ist ein Spiel auf Kunstrasen nicht genau das gleiche wie ein Spiel auf Naturrasen. Aber eine Studie aus dem Jahr 2009 (2) kommt zu dem Ergebnis, dass “gute und gut gepflegte Kunstrasenplätze das Spiel nicht messbar beeinflussen“. Übliche Aktionen wie Tacklings oder schneller Antritt mit plötzlichen Drehbewegungen sind nahezu identisch wie auf Naturrasen.

Vorurteil 4: Kunstrasen ist teuer!
Naturrasen ist zwar in der Anschaffung günstiger, dafür aber in der täglichen Pflege deutlich anspruchsvoller: er muss regelmäßig gemäht, bewässert und eventuell gedüngt werden. Die hohen Anschaffungskosten für den Fußballkunstrasen hingegen ist mit einer Gesamtnutzungsdauer von bis zu 15 Jahren nicht nur wirtschaftlich sinnvoller, er verursacht auch deutlich weniger Pflegeaufwand als Naturrasen. Er muss nur regelmäßig gebürstet werden, um die Rasenhalme nach Belastung aufzurichten und das Gummigranulat gleichmäßig zu verteilen.

Vorurteil 5: Auf Kunstrasen zu spielen macht weniger Spaß!
Dieses Vorurteil ist schwer zu widerlegen, da dies eine sehr subjektive Aussage ist. Jeder Spieler muss selbst entscheiden, ob er Spaß am Spiel hat. Jedoch kann aus objektiven Gesichtspunkten kein Grund festgestellt werden, warum Spielen auf Kunstrasen weniger Spaß machen sollte. Wenn es für manche erst ein richtiges Fußballspiel ist, wenn Grassoden fliegen und der Matsch spritzt: das kann Kunstrasen natürlich nur schwerlich bieten. Wem es jedoch um das Spiel an sich geht, der sollte auf Kunstrasen genauso viel Freude haben wie auf Naturrasen.

Den vollständigen und ausführlichen Artikel finden Sie unter: http://www.polytan.com/news/latest-news/latest-news-details/News/detail/achtung-kunstrasen.html

(1) Risk of injury in elite football played on artificial turf versus nature grass; Authors: J. Ekstrand; T. Timpka; M. Hägglund; www.bjsportmed.com; September 2006.

(2) Movement differences in football kicking on natural and artificial turf. Authors: Wolfgang Potthasta; Gert-Peter Brüggemann; Footwear Science, Volume 1, Issue S1 June 2009, pages 100 - 101.

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