(openPR) Spuktakuläre Begegnungen mit Georgias Geistern
Atlanta/München, 12. Oktober 2016. Bald ist Halloween – die Nacht der Geister. Mit seiner bewegten Geschichte und alten Städten ist der US-Bundesstaat Georgia ein lohnenswertes Ziel für alle Mutigen, die einmal selbst paranormale Phänomene erleben oder erforschen wollen – und zwar das ganze Jahr über. Etliche alte Plantagen und Häuser werden bis zum heutigen Tag von Gestalten heimgesucht, die Eindringlingen wohlgesonnen sind oder ihnen Streiche spielen. Kein Wunder, dass viele Einwohner im amerikanischen Süden die Decken ihrer Veranden in der Farbe Haint Blue streichen, um so böse Geister abzuwehren. Im Dokument anbei stellen wir die besten Plätze und Touren für Unerschrockene vor, sowie Hotels mit prominenten Geistern, in denen man nur schwer ein Auge zubekommt.
Nur geträumt? Hotels mit Gänsehautgarantie
In einigen Hotels in Georgia fühlen sich ehemalige Bewohner so wohl, dass sie niemals auszogen. Gäste, die gezielt in diesen Häusern oder sogar in bestimmten Zimmern einchecken, müssen mit einer unruhigen Nacht rechnen.
Um die Jahrhundertwende diente das Jekyll Island Club Hotel Amerikas Millionären als winterlicher Rückzugsort. Familien wie die Rockefellers, Pulitzers und Vanderbilts trafen sich auf Jekyll Island in ihrem Privatclub, der heute als Hotel weiter besteht. Clubmitglied J. P. Morgan weilt wohl noch immer dort, denn im Sans Souci-Gebäude kann man in den frühen Morgenstunden manchmal den Duft seiner Zigarre vernehmen. Diese rauchte er auf seinem Balkon im dritten Stock besonders gerne, während er auf den Jekyll River blickte.
Das alte Windsor Hotel in Americus ist kein Platz für Angsthasen. Gäste hören oft das Lachen und Schritte eines kleinen Mädchens im Flur des dritten Stockwerks. Ein weiterer und heute noch dienstbarer Geist ist Floyd Lowery. Er war 40 Jahre lang Doorman und liebte das Haus so sehr, dass er es nie verließ.
Ein Schatten auf dem Flur, die Toilettentür ist plötzlich verschlossen und schon wieder läuft das Wasser, obwohl niemand im Bad war – willkommen im Marshall House in Savannah! Das historische Gebäude zählt zu den besten „Haunted Hotels“ der USA, was wohl daran liegt, dass es während dem Bürgerkrieg und Gelbfieberausbrüchen im 19. Jahrhundert als Krankenhaus diente.
Ebenfalls in Savannah ist das 17Hundred90 Historic Inn & Restaurant ein beliebter Übernachtungsplatz für Freunde des Paranormalen. „Bettdecke festhalten!“ heißt es in Zimmer 204. Geist Anna wartet dort angeblich seit Jahrhunderten auf ihre verlorene Liebe und vertreibt sich die Zeit mit kleinen Späßen. Und dazu zählt Gästen die Bettdecke streitig zu machen. Auf dem Nachttisch liegt deshalb auch ein Tagebuch, in dem Begegnungen mit Anna festgehalten werden können.
Savannah - Mekka der Geisterjäger
Geführte Touren – zu Fuß, per Trolley oder im Leichenwagen – vermitteln einen Einblick in die dunkle Vergangenheit Savannahs.
So zeigt beispielsweise Geisterjäger Ryan Dunn auf seiner After Life Tour jene Plätze, an denen er unerklärliche Phänomene untersucht hat. Im Pub der Moon River Brewing Company bewegen sich schon einmal Geschirr und Gläser wie von Geisterhand. Ein mulmiges Gefühl rufen jedoch Keller und erste Etage bei den Teilnehmern hervor – kein Wunder, wenn man im Anschluss sieht und hört, welche Geister Ryan Dunn dort ausfindig machen konnte…
Im Sorrell Weed House wurden bereits unzählige paranormale Phänomene dokumentiert. Zudem ist es eines der wenigen Wohnhäuser in Savannah, das Besucher zur nächtlichen Geisterjagd empfängt. Im Anschluss führt ein Spaziergang durch das historische Viertel zu weiteren Spukorten wie dem Colonial Park Cemetery.
Ein Ausflug zum Bonaventure Cemetery ist die wohl schönste Art auf Savannahs Seelen zu treffen. Mit seinen kunstvollen Grabmalen, moosverhangenen Eichen und mystischer Atmosphäre zieht er Besucher sofort in seinen Bann. Bei einer Bonaventure Cemetery Journey erfährt man am Tag oder auch in der Nacht mehr zu den illustren Bewohnern des Friedhofs wie Johnny Mercer, als Huckleberry Friend in seinem Lied Moon River? Was verbindet Pulitzer-Preis Gewinner Conrad Aiken mit Harry Potter? Und warum sollte man ein kleines Geschenk für Little Gracie nicht vergessen?
Noch nicht genug vom Spuk? Die besten Geistertouren in Georgia
Auch im Landesinneren von Georgia gibt es zahlreiche verwunschene Orte, zu denen man sich auf geführten Touren vorwagen kann. Und wer weiß, vielleicht trifft man dort sogar auf Vorfahren eines früheren US-Präsidenten?
Um Marietta vor den Toren Atlantas ranken sich etliche Geistergeschichten. Auf einer abendlichen Scaryetta Haunted Trolley Tour begeben sich Mutige auf Spurensuche nach diesen Phänomenen. Höhepunkt der Tour ist ein Spaziergang durch die Gräberreihen des alten Friedhofs. Mit etwas Glück lässt sich dort das Geheimnis der Lady in Black entdecken, deren steinerne Statue an manchen Tagen Tränen um ihre toten Kinder vergießt.
Anatomiestudenten, die ausgegrabene Leichen sezieren und diese danach im Keller verbuddeln: Das ist kein Horrorschocker, sondern die wahre Geschichte des Old Medical College in Augusta. Damit dessen Studenten im 19. Jahrhundert die menschliche Anatomie erforschen konnten, musste ein Sklave Leichen auf dem benachbarten Cedar Grove Cemetery ausgraben. Der Geist des sogenannten Resurrection Man schleicht noch heute durch die Reihen der Grabsteine.
Die Experten von Ghost Tours in Roswell begeben sich auf die Spur von Geisterphänomenen und nehmen Teilnehmer mit zu Orten, an denen sie selbst paranormale Aktivitäten verzeichneten. Einer dieser Plätze ist die imposante Villa Bulloch Hall, das Elternhaus der Mutter von US-Präsident Theodore Roosevelt. Dort entstanden schon etliche Fotos mit geisterhaften Schatten.
Weitere Informationen finden sich unter www.georgia-usa.de.
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