(openPR) Europäischer E-Commerce überschreitet 2006 die 100-Milliarden-Euro-Schwelle – Verdopplung bis 2011 – Umsatzvolumen in Deutschland wird sich fast verdreifachen und in Österreich sowie der Schweiz mehr als vervierfachen
Amsterdam, 4. Juli 2006 – Mit einem erwarteten Umsatzvolumen im Online-Handel von etwa 23 Milliarden Euro im Jahr 2006 ist Deutschland die Nummer Zwei beim E-Commerce. Führend in dem Bereich ist Großbritannien mit einem erwarteten Umsatz von 43 Milliarden Euro. Dies wird sich nach einer Studie des Analysten-, Marktforschungs- und Beratungshauses Forrester Research auch in den kommenden Jahren nicht ändern. Die britischen Konsumenten werden das Umsatzvolumen beim E-Commerce von 43 Milliarden Euro im Jahr 2006 auf 76 Milliarden Euro im Jahr 2011 heben. Hingegen wird der Umsatz in Deutschland von 23 Milliarden auf 62 Milliarden Euro ansteigen. Beachtlich ist, dass sich das Volumen in Österreich und der Schweiz mehr als vervierfachen wird. Während der Umsatz in Österreich von 1,5 auf fast sieben Milliarden anwachsen wird, wird sich das Volumen in der Schweiz von 1,1 auf 5,4 Milliarden steigern. Das sind Ergebnisse der Studie “Europe's eCommerce Forecast: 2006 To 2011“ von Forrester Research.
Interessante Entwicklungen beim europäischen Online-Handel im Jahr 2006
Im Jahr 2006 werden 100 Millionen europäische Online-Shopper Einkäufe für durchschnittlich 1.000,- Euro pro Kopf tätigen. Aufgrund dessen werden sie den Internethandel in diesem Jahr über die 100-Milliarden-Euro-Marke heben. „Die Zahl der Europäer, die im Internet einkaufen, ist in den vergangenen zwei Jahren um 37 Prozent gestiegen“, so Jaap Favier, Research Director Consumer Markets bei Forrester Research. „Ende 2003 gingen 48 Prozent der Europäer mindestens ein Mal im Monat ins Internet und 19 Prozent von ihnen hatten bereits online eingekauft. Zwei Jahre später waren es bereits 54, beziehungsweise 26 Prozent. Der durchschnittliche Onlinekonsument hat seine vierteljährlichen Investitionen um 10 Prozent von 244,- Euro im vierten Quartal 2003 auf 268,- Euro im gleichen Zeitraum in 2005 erhöht. Zusammen mit einer größeren Zahl der Online-Shopper führte dies zu einem Anstieg des europäischen E-Commerce-Volumen um 50 Prozent in zwei Jahren.”
Reisen, Mode, Lebensmittel und Consumer Electronic erfolgreichste Branchen
Mit einem Umsatz von insgesamt über 10 Milliarden Euro pro Jahr sind Reisen, Kleidung, Lebensmittel und Consumer-Electronic derzeit die erfolgreichsten Branchen im Internet. „Von drei Euro oder Schweizer Franken, die online investiert werden, fließt etwa einer in Urlaubsreisen - dies wird sich aber ändern“, so Favier weiter. „Europaweit wird der Umsatz bei Online-Reisen um 133 Prozent auf etwa 77 Milliarden Euro im Jahr 2011 anwachsen. Dies bedeutet absolut das größte Wachstum. Der Anteil am Gesamtumsatz wird aber auf 29 Prozent sinken. Die großen Sieger werden Versandhäuser wie Neckermann oder Otto sein, die ihre bereits erfolgreichen CRM-Ansätze auf das Internet übertragen können.“



