(openPR) Jede Geburt ist einzigartig! Jede Schwangerschaft verläuft individuell und wirft eine Vielzahl neuer Fragen auf. Kann man sich auf ein derart persönliches Ereignis überhaupt vorbereiten? Ja, man kann! Und sollte es sogar - so die einstimmige Meinung von Hebammen, Ärzten und anderen schwangerschaftsbegleitenden Personen. „Im Kreißsaal merke ich es den Frauen häufig an, wenn sie einen Geburtsvorbereitungskurs besucht haben. Sie wissen viel besser, was sie wollen, an welchem Punkt der Geburt sie sich befinden und haben oft eine gute Strategie im Umgang mit den Wehen", so die Berliner Hebamme Jana Friedrich von Hebammenblog.de.
Ein Geburtsvorbereitungskurs hilft dabei, sich eine Geburt konkret vorstellen zu können. Man erfährt alles Entscheidende zum Geburtsverlauf - auch wie unterschiedlich dieser sein kann. Die richtige Atmung spielt dabei eine ebenso große Rolle wie mögliche Geburtspositionen. Auch das Thema Wochenbett wird ausführlich besprochen. Außerdem ist es schön, Zeit mit Menschen zu erleben, die in der gleichen Situation sind wie man selbst. Manchmal entwickeln sich aus einem solchen Vorbereitungskurs Freundschaften, die ganze Generationen überdauern.
Ein weiterer Aspekt ist, dass in der Hektik des Alltags eine kleine Ich-Zeit den Schwangeren in der Regel sehr gut tut. Man kommt zur Ruhe und kann sich voll und ganz dem Thema Geburt widmen. Am Ende eines Kurses fühlt man sich gut vorbereitet und hat eine konkrete Vorstellung von dem, was auf einen zukommt. Dadurch gehen die Frauen in der Regel entspannter und selbstbewusster in die Entbindung und das ist eine der Voraussetzungen für eine schöne Geburt.
Ideal ist es, den Vorbereitungskurs drei Wochen vor dem errechneten Stichtag abzuschließen. So bleibt noch zeitlicher Spielraum, für den Fall, dass das Baby sich ein paar Tage früher auf den Weg macht. Außerdem macht es Sinn, einen Kurs in der Nähe des Wohnortes zu besuchen, damit ggf. neue Bekanntschaften unproblematisch intensiviert und gepflegt werden können.
Es gibt verschiedene Kurskonzepte, die sich inhaltlich und auch durch den zeitlichen Rahmen unterscheiden. In einem Paarkurs wird man auf die Geburt gemeinsam eingestimmt und der Partner kann dadurch zu einer großen und entscheidenden Stütze werden. Das gilt auch für das anschließende Wochenbett. Darüber hinaus ist es einfach schön, sich zusammen auf das neue Familienleben einzustimmen. Viele Paare erleben den gemeinsamen Geburtsvorbereitungskurs als kleine, ruhige Oase im Alltagstrubel.
Bei einem reinen Frauenkurs sind die Schwangeren unter sich und in der Regel kommt es hier viel leichter zu intimen Gesprächen. Themen wie zum Beispiel die Damm-Massage oder körperliche Probleme werden unter Frauen oft mutiger besprochen.
Der Geburtsvorbereitungs-Crashkurs findet an nur einem Wochenende statt. Diese Kursform eignet sich besonders für Menschen, die es gerne kompakt mögen oder die einen Termin unter der Woche schlecht realisieren können. Gerade hier ist es besonders wichtig, dass der Kurs mit genügend Abstand zum Entbindungstermin stattfindet. Bei einer frühzeitig einsetzenden Geburt verpasst man ansonsten den kompletten Kurs. Das Verhältnis unter den Teilnehmern wird meist nicht so intensiv, da sich der Kurs nur über einen kurzen Zeitraum erstreckt.
Geburtsvorbereitungskurse werden von viele Kliniken und Geburtshäusern, sowie von freiberuflichen Hebammen regelmäßig angeboten.
In ihrem neuen eBook „Das Geheimnis einer schönen Geburt“ gibt es weitere ausführliche Tipps von Jana Friedrich rund um das Thema Geburtsvorbereitung. Zusätzlich zu dem Buch erhält man beim Kauf fünf praktische Arbeitsblätter zum Ausdrucken. Mit dabei ist die Traumgeburtskarte, die dabei hilft Wünsche zu visualisieren und die Vorstellung von einer schönen Geburt zu dokumentieren, ein Geburtsplan, ein Fragebogen an die Klinik oder das Geburtshaus bzw. Hebammenpraxis, eine Anleitung zur Hebammensuche und eine Checkliste für die Geburtstasche. Das eBook ist unter www.hebammenblog.de/ebook-geburt zu haben und kostet 19,95 €.












