(openPR) Eine alternde Gesellschaft steht einer steigenden Nachfrage nach Pflegeleistungen gegenüber. An dieser Stelle setzt das internationale Forschungsprojekt „FairCare“ an. Beteiligt sind daran die Universität Innsbruck sowie neun weitere Partner aus EU Ländern und der Schweiz. Ziel des Projektes ist es, eine entsprechende Internetplattform und Betriebsform zu entwickeln. Diese übernimmt die Bereitstellung von Informationen, aber auch die Vermittlung von Pflege- und Unterstützungsdienstleistungen für ältere Mitmenschen.
Die demografische Entwicklung zeigt, dass der Anteil der älteren Menschen steigt und der Anteil der jüngeren Menschen sinkt. Außerdem steigt die Lebenserwartung. Aufgrund dieser Entwicklungen wird es immer wichtiger auf die zukünftigen Bedürfnisse der älteren Menschen einzugehen. Das Projekt „FairCare“ versucht das, indem es die Kommunikation zwischen älteren Menschen, deren Angehörigen, professionellen Pflegepersonal, Alltags-Dienstleistern und Freiwilligen über eine web-basierte Plattform verbessert. Die „FairCare“ Plattform ermöglicht älteren Menschen und deren Angehörigen bzw. deren Betreuungspersonal Anfragen zu bestimmten Anliegen zu stellen und zu dieser Anfrage werden dann die passenden Anbieter aufgelistet. Die Anbieter, wie zum Beispiel Pflegeeinrichtungen, können ihre vakanten Pflegeplätze veröffentlichen, Dienstleister und Freiwillige ihre Leistungen anbieten. Diese Anbieter können anschließend dem Nutzer aufgrund der Analyse der Bedürfnisse ein individuelles Angebot zuschicken. Zusammen mit Partnern aus Österreich, Italien, der Schweiz, Ungarn, den Niederlanden und Spanien arbeitet die Universität Innsbruck am Projekt „FairCare“. Um die Idee und diese Plattform so effektiv wie möglich zu nutzen, wird gleichzeitig ein Social Franchise Konzept entwickelt. Das Projekt wird jetzt das erste Mal offiziell der AAL-Community auf dem AAL-Forum in St. Gallen am 27. und 28. September 2016 präsentiert.
Erhaltung der Lebensqualität
Durch diese Plattform haben ältere Menschen und auch deren Angehörige einen besseren Zugang zu Pflege- und sonstigen Dienstleistungen. „Altern im gewohnten Umfeld!“ ist häufig ein Wunsch nachdem ältere Menschen streben. Um die Lebensqualität der älteren Personen in den eigenen vier Wänden, in einer professionellen Pflegeeinrichtung oder alternativen Wohnform zu erhalten, ist Unterstützung notwendig. Diese Unterstützung kann neben den Familienmitgliedern von verschiedenen Organisationen wie zum Beispiel von mobilen Pflegeservices, Freiwilligen oder sonstiges Dienstleistungsanbietern übernommen werden.
Die Universität Innsbruck ist als Konsortialführer federführend mit folgenden Partnern im Projekt beteiligt:
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CH), HTW Chur (CH), EURAC research (IT), ASP Servizi (IT), PBN Pannon Business Network (HU), Österreichisches Rotes Kreuz (AT), Connectedcare (NL) und SIS Consulting (AT).













