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Echte EDI-Integration in die Geschäftsprozesse

19.09.201613:17 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) OEM&Lieferant sprach mit Eckhard Höhmann, Solution Manager der All for One Steeb AG Insbesondere mittelständische SAP-Anwender stehen bei der EDI-Integration vor der Herausforderung, neben dem eigentlichen ERP-Kernsystem einen EDI-Konverter als Satellitensystem betreiben zu müssen. Tun sie das nicht, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auf kosten- und wartungsintensive Middlewarelösungen zurückzugreifen. Die neue Lösung der All for One Steeb AG heißt EDI exakt und schließt genau diese Lücke.



> Herr Höhmann, was bedeutet EDI und was hat es mit dem Thema überhaupt auf sich?
> Eckhard Höhmann: Das will ich Ihnen gerne erklären. Bildhaft kann man sich EDI auch wie ein Formular vorstellen. Ein Formular das beispielsweise von Menschen per Briefpost an einen Empfänger versendet wird und der Empfänger auf der Gegenseite diesen Brief erhält und in ein IT-System eintippt. Statt manueller Arbeit übernehmen EDI-Systeme diese Aufgabe. Damit wird die Geschwindigkeit von Geschäftsprozessen erheblich erhöht und die Kosten für die manuelle Erfassungsarbeit deutlich gesenkt.

> Wenn wir Ihre Beschreibung hören, hört sich das im Zeitalter von Industrie 4.0 doch nach einer eher archaischen Aufgabenstellung an.
> Eckhard Höhmann: Da haben Sie sicherlich recht aber nach einer sehr wichtigen. Wie sollen sonst so viele Informationen jederzeit vom Hersteller bis zum Verbraucher zur Verfügung stehen? Wenn sie heute beispielsweise Waren Ihres täglichen Bedarfs bei Amazon auf dem Marketplace bestellen, sitzt bei keinem der großen Händler jemand vor dem Rechner und aktualisiert den Versandstatus von Hand. Das funktioniert alles via EDI. Wir sind ständig von EDI-Prozessen umgeben; ganz besonders in der Automobilbranche, aber auch im täglichen Leben – und das jeden Tag ein bisschen mehr.

> Dann ist doch alles gut – wo liegt also das Problem?
> Eckhard Höhmann: Der von mir eingangs beschriebene, manuelle Prozess wurde im Verlauf der Jahre immer wieder von IT-Dienstleistern automatisiert. Richtig intelligent ist er jedoch nicht geworden. Im Gegenteil: Wo ein Mensch mit Erfahrung und Wissen Probleme rechtzeitig erkennen würde, stehen jetzt externe Konvertersysteme, die Protokolle und Formate als rein technische Aufgabe verstehen – ohne wirklichen Kontext zum Geschäftsprozess. Für uns war es einfach an der Zeit, sich dieser Schwachstelle anzunehmen und mit „EDI exakt “etwas anderes auszuprobieren und auf den Markt zu bringen.

> Im Automotive-Geschäft ist EDI seit Jahrzehnten selbstverständlicher und unverzichtbarer Bestandteil der Lieferkette zwischen OEM und Lieferant. Gibt es hier tatsächlich noch Neues?
> Eckhard Höhmann: Natürlich. Gerade durch die echte Integration der elektronischen Datenübermittlung in das SAP ERP-System tun sich für uns und für die Anwender völlig neue Möglichkeiten auf. Neue Nachrichtenformate oder Änderungen bei bereits bestehenden Nachrichtenformaten haben sich von der Frage der technischen Umsetzung hin zur Frage über das Wissen um den Prozess gewandelt. Wir werden eigentlich nur noch selten von unseren Kunden nach konkreten EDI-Aufgaben gefragt, sondern bewerben uns als Partner mit fundiertem Prozess und Branchenwissen um entsprechend vollumfängliche Beratungsaufträge. Der Anteil der Zulieferer, die tatsächlich eine OEM-Anforderung in ihre einzelnen Bestandteile zerlegen, die EDI-Formulare und Prozessberatung beauftragen und dann die Koordination der Puzzleteile selbst übernehmen wollen, wird immer geringer. Und genau für diesen Wandel hat bis jetzt niemand die richtigen Werkzeuge angeboten.

> Was macht All for One Steeb anders als an dere Anbieter?
> Eckhard Höhmann: Wir sind Berater und leben diese Aufgabe auch. Eines unserer Gebote lautet „Beraten ist führen, nicht ausführen“ – wir leisten nicht einfach stumpfes Installieren und Einstellen von Software. Wir betrachten unternehmensübergreifende Prozesse, zeigen Lösungen, Handlungsalternativen und Potenziale auf. Uns interessieren natürlich auch Technik, Formate und Protokolle, aber sie sind und bleiben nur ein Teilaspekt der Aufgabenstellung. Das Besondere an „EDI exakt ist also, wo es EDI-Aufgaben wahrnimmt – nämlich genau an der Stelle, an der unsere Kunden auch ihre Geschäftsprozesse abbilden. Aber wir bedienen uns auch einer modernen Philosophie: Wir setzen beispielsweise bei Mappings auf quelloffene Standards und geben unseren Kunden auch mit entsprechenden Lizenzmodellen genug Raum für Flexibilität. Kunden hingegen abhängig zu machen, indem man über Jahrzehnte Bibliotheken eigener, proprietärer Technik aufbaut und für jede Kleinigkeit die Hand aufhält, ist ein Geschäftsmodell der 90er Jahre.

> Haben Anwender anderer Lösungen wirklich solche Probleme?
> Eckhard Höhmann: Ja, das ist so. Und es ist kaum zu glauben, was sie sich gefallen lassen. Es ist leider immer noch alltäglich, dass sich das EDI-Mapping bei einem Dienstleister in einer Cloudlösung oder auf einer Konverterlösung in einer Art Black Box jeglichem Zugriff durch den Kunden entzieht. Ihm wird einfach die Möglichkeit genommen, selbst zu entscheiden, wie er auf Änderungsanforderungen seiner Partner reagiert. Es entsteht immer eine Abhängigkeit des Zulieferers vom EDI-Dienstleister – und das auch noch ohne wirklichen Mehrwert. Das mag vielleicht noch vor zehn oder 15 Jahren in Ordnung gewesen sein, wo man mit Änderungen noch geduldiger umgehen konnte. Heute kosten aufwendige Abstimmungen zwischen Zulieferer, OEM, EDI-Dienstleister und eigener IT jeden Tag richtig Geld und es hilft gerade nicht, dass so viele Parteien beteiligt sind.

> Welchen Nutzen bietet All for One Steeb Ihren Anwendern mit „EDI exakt“?
> Eckhard Höhmann: Unsere Anwender nutzen die Macht der Plattform SAP, der sie ohnehin schon ihre gesamten Geschäftsprozesse anvertrauen. Dadurch, dass sich das Wissen unserer Anwender über SAP und das über EDI miteinander vereinen, werden direkt Ersparnisse erzielt. Abstimmungen werden einfacher, Ressourcen lassen sich besser verteilen und die Hürde zwischen Key-Usern und dem ganzen Thema EDI wird gesenkt. CIOs diskutieren mit uns über Prozesse und nicht über Feldmappings, weil sie uns den Überblick über das Gesamte zutrauen und in den Details vertrauen können.

> Herr Höhmann, vielen Dank für das Gespräch.

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