(openPR) Bayer Faser GmbH Weitreichende Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung geplant
Monofil soll in eine eigenständige Gesellschaft ausgegliedert werden
7. April 2003 - Dormagen - Das Executive Committee von Bayer Polymers hat einem umfassenden Konzept der Bayer Faser GmbH zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit zugestimmt. Demnach sind weitere strukturelle Maßnahmen inklusive eines Stellenabbaus von rund 80 Arbeitsplätzen in den nächsten drei Jahren am Standort Dormagen notwendig, um das Geschäftsergebnis nachhaltig zu verbessern. Ziel bleibt die langfristige Sicherung des Geschäftes und des Standortes Dormagen durch den Verkauf an einen strategischen Investor.
Im Rahmen des nun genehmigten Konzepts soll das Monofil-Geschäft aus der Bayer Faser GmbH in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert werden. Der Monofil-Bereich hat eine andere Produktpalette und einen anderen Kundenkreis als das Dorlastan-Geschäft. Der weitere Verbleib einer zukünftig selbständigen Monofil-Gesellschaft ist noch nicht entschieden. Polyamid-Monofile finden wegen ihrer herausragenden Eigenschaften vielfältige Anwendungen, beispielsweise in der Papierindustrie, Fischerei, Seilerei oder in Sportartikeln.
Auch bei den Garnveredelungswerken Goch (GVW), einer 100prozentigen Tochtergesellschaft der Bayer Faser GmbH, ist geplant, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit bis Ende 2003 rund 50 Arbeitsplätze aus verschiedenen Unternehmensbereichen abzubauen. Gleichzeitig sollen Sortierung und Verpackung im Laufe des Jahres 2003 von Goch nach Dormagen verlagert werden.
Die Bayer Faser GmbH mit ihrem Hauptprodukt Dorlastan® - einer elastischen Faser insbesondere für Wäsche und Bademoden - erzielte im Geschäftsjahr 2002 an den drei Standorten Dormagen, Goch und Bushy Park, USA, einen Gruppenumsatz von 200 Millionen Euro.
Zukunftsgerichtete Aussagen
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