(openPR) Wieden/Gottenheim, April 2003 - Die von Sensoren gelieferten einfachen Ja/Nein-Informationen reichen für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben häufig nicht aus. Logikfunktionen müssen in diesem Fall umständlich per SPS realisiert werden - es sei denn, man greift zum SmartPlug von SensoPart, der die gewünschte Funktion im kleinen Steckergehäuse (20 x 60 mm) realisiert. Der auf der Hannover Messe präsentierte neue SmartPlug MFU bietet jetzt sogar acht verschiedene Funktionen zur Auswahl, die sich über eine integrierte Infrarotschnittstelle schnell und komfortabel per Palm oder Notebook konfigurieren lassen.SensoParts SmartPlugs erweisen sich als ideal, wenn mittels Sensoren Logikfunktionen ohne aufwendigen Eingriff in die SPS realisiert werden sollen. Der SmartPlug wird einfach zwischen Sensor und Kabel gesteckt. In Verbindung mit dem angeschlossenen Sensor entsteht dann zum Beispiel ein vollwertiger Zähler (mit einem Zählbereich von 1 bis 65.535). Weitere bisher verfügbare SmartPlug-Varianten sind beispielsweise Zeitglieder (mit einer einstellbaren Zeit von 1 ms bis 65.535 ms), Frequenzwächter (mit einer von 1 Hz bis 65 kHz frei wählbaren Frequenz) und Inverter zur Umkehrung des Ausgangssignals.
Mit einer maximalen Eingangsfrequenz von 10 kHz werden auch sehr schnelle Schaltzyklen sicher erfasst. Alle SmartPlugs eignen sich aufgrund ihres Ausgangsstromes von 400 mA auch als Schaltverstärker und sind damit ebenfalls mit Relaisschaltungen kombinierbar.
Einer für alleDer neue SmartPlug MFU kombiniert die Funktionen all dieser Varianten und erhöht so die Flexibilität beim Anwender: Anstatt sich schon vor dem Kauf auf eine Funktion festzulegen, kann er seinen SmartPlug je nach aktuellem Bedarf selbst konfigurieren. Auch eine Kaskadierung der Standardfunktionen ist möglich: So wird aus einem Zähler ganz schnell ein zählender Inverter, wozu bisher zwei SmartPlugs erforderlich waren. Eingestellt wird der SmartPlug MFU komfortabel mittels Palmtop oder Notebook über die integrierte Infrarotschnittstelle.
Die eingestellten Konfigurationen können umgekehrt auch ausgelesen werden, was die Dokumentation wesentlich erleichtert. Bei Bedarf können somit weitere SmartPlugs mit den gleichen Einstellungen programmiert werden. Die dazu notwendige Software für Palmtops und Notebooks ist intuitiv bedienbar und auf der SensoPart Website zum freien Download verfügbar.
Plug and PlayDer SmartPlug MFU ist wahlweise mit PNP- oder NPN-Ausgang lieferbar, der Eingang ist konfigurierbar. Wie die anderen SmartPlugs hat auch der SmartPlug MFU zwei M12-Steckeranschlüsse, an die man alle mit einem 4-poligen M12-Anschluss versehenen Standardsensoren unabhängig vom Hersteller und dem verwendeten physikalischen Prinzip anschließen kann. Für kleinere Bauformen bietet SensoPart einen M8-Adapter an.
Alle bisher verfügbaren Varianten des SmartPlug sind weiterhin erhältlich.
Die SensoPart Industriesensorik GmbHDer in Wieden bei Todtnau und Gottenheim bei Freiburg ansässige Sensorhersteller SensoPart entwickelt und vermarktet Sensoren für industrielle Anwendungen. Den Schwerpunkt bilden optoelektronische Sensoren, insbesondere Lasersensoren sowie kundenspezifische Lösungen.
SensoPart beschäftigt zur Zeit 80 Mitarbeiter. Die vergangenen Jahren waren durch stetiges Umsatzwachstum und die Einführung neuer, innovativer Produkte gekennzeichnet. Hierfür wurde SensoPart bereits mehrfach ausgezeichnet, so zum Beispiel mit dem Dr. Rudolf-Eberle-Preis (für den Farbsensor FT 50 C) und zuletzt im November 2002 mit dem 1. Platz beim Baden-Württembergischen Förderpreis für junge Unternehmen.
Durch erhebliche, weit über dem Branchendurchschnitt liegende Investitionen in Forschung und Entwicklung ist die Innovationsfähigkeit des Unternehmens auch in Zukunft gewährleistet.











