(openPR) Nach Amazons jüngster Ankündigung, eine Abwicklungsgebühr von 0,25 € auf jedes Paket zu erheben, dass das Unternehmen aus seinen deutschen Logistikzentren verschickt, müssen sich viele auf dem deutschen Markt tätige Onlinehändler auf stark steigende Kosten für die Auftragsabwicklung einstellen.
Amazon will seine Kunden dazu ermutigen, ihre Bestände aus Deutschland in Amazon-Zentren in Polen und der Tschechischen Republik zu verlagern. Die Gebühr wird nämlich nicht fällig für Sendungen aus Polen oder der Tschechischen Republik nach Deutschland.
„Statt für Zuckerbrot scheint Amazon sich für das Prinzip Peitsche entschieden zu haben, um die Händler davon zu überzeugen, ihre Bestände von Deutschland nach Polen und in die Tschechische Republik zu verlagern“, sagt Mark Elward, Geschäftsführer von DK Fulfilment (DKF).
„Nur wenige Unternehmen haben den Einzelhandel so dramatisch verändert wie Amazon. In weniger als zwei Jahrzehnten hat sich das Unternehmen als sehr effizient bewährt. Über diesen neuen Ansatz zum Kundenbeziehungsmanagement lässt allerdings streiten!“, so Elward weiter.
DK Fulfilment betreibt sein eigenes Logistikzentrum in Deutschland. Zwischen Frankfurt und Köln gelegen, ist diese Multi-User-Anlage mehr als 18.500 Quadratmeter groß. Von hier aus führt das Unternehmen für seine Kunden ein umfangreiches Angebot an Lagerung, Kommissionierung, Verpackung, Versand sowie Retourenmanagement durch und lagert vielfältige Produkte wie beispielsweise kommerzielle Motorenteile und iPhone-Hüllen.
„DKF würde sich auf jeden Fall sehr freuen, von Händlern kontaktiert zu werden, die ihre Produkte für den deutschen Markt aus einem deutschen Logistikzentrum versenden möchten", sagt Mark Elward.







