(openPR) „Da ist bei uns ja noch nie was passiert“: Explosionen von brennbaren Gasen, Dämpfen von Löse- oder Reinigungsmitteln, Schüttgütern, Mehlen oder Stäuben sind vergleichsweise selten. Das verleitet leicht zu Sorglosigkeit. Wenn es dann doch „geknallt hat“, sind die Folgen häufig schwerwiegend: Schwerverletzte, Tote, hohe Sachschäden, oftmals auch Brände.
Grundsätzlich trägt der Arbeitgeber/Unternehmer oder der von ihm entsprechend beauftragte Mitarbeiter, z. B. Betriebsleiter oder Explosions-schutzbeauftragte, die rechtliche Verantwortung für den Explosionsschutz und steht auch persönlich in der Haftung. Die rechtlichen Vorgaben zum Explosionsschutz sind sehr umfangreich, gerade wegen der schwer-wiegenden Folgen von Explosionen.
Das Seminar Explosionsschutz für Betreiber von Maschinen, Geräten und Anlagen – Einführung und Übersicht soll die Verantwortlichen für die Gefahren von Explosionen sensibilisieren und die Vorgehensweisen zum Explosionsschutz verdeutlichen.
Angepasst an die jeweiligen spezifischen betrieblichen Verhältnisse geben praxiserfahrene Referenten eine Einführung und Übersicht über die rechtlichen Grundlagen und rechtliche Verpflichtungen (z. B. Explosionsschutzdokument, Prüfpflichten, Prüfer) bei Betrieb, Wartung oder Reparatur.
Damit Betreiber zu angemessenen Explosionsschutzmaßnahmen gelangen, behandelt das Seminar die Entstehung von Explosionsgefahren bei brenn-baren Gasen, Flüssigkeiten und Stäuben, die Einteilung der explosions-gefährdeten Bereiche in Zonen und die möglichen Zündquellen, ihre Eigenschaften (z. B. Geräte nach ATEX, elektrostatische Entladungen, Mitarbeiter) und die Vermeidung wirksamer Zündquellen.
Die Ausführungen werden durch zahlreiche Beispiele und Demonstrations-experimente verdeutlicht.
Angesprochen sind Betreiber von Maschinen, Geräten und Anlagen mit Explosionsgefahren, die auch beim gemeinsamen Abendessen mit den anderen Teilnehmern und den Referenten Erfahrungen austauschen können. Die Teilnehmer erhalten eine Bescheinigung entsprechend der Betriebssicherheitsverordnung für zur Prüfung befähigte Personen, VDSI-Weiter-bildungspunkte und auf Wunsch ein Jahr lang kostenlos Beratung telefonisch und über E-Mail durch den fachlichen Leiter, Herrn Dr.-Ing. Bruno Bieker.
Nächster Termin: 28. bis 29. November 2016 in Regensburg






