(openPR) “Don’t you tell me, how to do Aboriginal Art”, konterte seinerzeit der berühmte Künstler Billy Stockman, als er dafür kritisiert wurde, dass er seiner Tochter Punata das Malen beibringen wollte. Damit legte er den Grundstein für die Frauenpower, die heute – zehn Jahre nach seiner Gründung – von dem neuen Kunstzentrum in Papunya ausgeht.
Vom 17. September bis 8. Oktober 2016 zeigt die Galerie ARTKELCH in Freiburg die Ausstellung
Don’t you tell me… mit neuen Werken von Papunya Tjupi Arts.
Vernissage: Freitag, 16. September um 18:00 Uhr im Rahmen der Nocturne von Kunst in Freiburg
mit Einführungsvortrag durch die Kuratorin um 18:30 Uhr
Papunya, ein kleiner Ort mitten in der australischen Wüste:
hier liegen die Wurzeln der Contemporary Aboriginal Art; hier begannen die Männer auf Anregung eines jungen Lehrers, ihre traditionellen Geschichten erstmalig auf dauerhafte Untergründe zu malen; hier malten auch Frauen – gegen viele innere und äußere Widerstände – erstmals im Western-Desert-Stil. Ein Ort also mit einer ruhmreichen Geschichte, aber auch ein Ort, der (künstlerische) Niedergänge erleben musste. Aus eigener Kraft erfanden sich die Künstler dort neu, ohne das Jahrtausende alte kulturelle Erbe zu verlassen. Heute strahlen manche Werke der Kinder und Kindeskinder der ersten und bedeutendsten Künstler der australischen Wüste eine ähnliche Magie aus wie die der frühen siebziger Jahre.
Die Ausstelllung „Don´t you tell me…“ feiert die Wiederauferstehung von Papunya in verändertem Kontext, die mit Papunya Tjupi Arts ein gänzlich neues Kapitel in der Geschichte dieses berühmten Ortes schreibt. Mit ihr sollen erneut vorgefasste Meinungen, wie Aboriginal Art auszusehen hat, auf den Prüfstein gestellt werden.
Die Ausstellung ist bis zum 8. Oktober mittwochs bis freitags von 11:00 – 18:00 Uhr und samstags von 10:00 - 14:00 Uhr sowie jederzeit nach Vereinbarung geöffnet. Im Anschluss wandert sie in die ARTKELCH Collectors Lounge nach Schorndorf (Raum Stuttgart).

















