openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Nach der Schule: Studium? / Programm „Chancen bilden" fördert Potenziale von Jugendlichen

30.06.201615:45 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Projekt
Projekt "Chancen bilden", siehe Text der PM.

(openPR) 55 Schüler/-innen aus acht Schulen in Frankfurt und Offenbach haben am Programm „Chancen bilden – Fit fürs Studium“ 2015/16 erfolgreich teilgenommen. Den Absolventinnen und Absolventen wurde in einem feierlichen Rahmen an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ihre Zertifikate verliehen. Über „Chancen bilden“ werden Schüler/-innen aus nichtakademischen Elternhäusern im letzten Schuljahr vor dem (Fach)-Abitur gezielt gefördert, um sozialer Benachteiligung hinsichtlich der Bildungskarrieren entgegenzuwirken. Ihnen soll der Einstieg in ein erfolgreiches Studium erleichtert werden. Studienabgänger-Quoten sollen durch die gezielte Wahl des Studienfachs sowie die Unterstützung während der ersten Studiensemester verringert werden.



Der Handlungsbedarf, Schülerinnen und Schüler aus nichtakademischen Elternhäusern gezielt auf dem Weg zum Studium und im Studienverlauf zu unterstützen, besteht weiterhin. Die Nachfrage an einer Teilnahme bei „Chancen bilden“ mit 177 Bewerberinnen und Bewerbern war dementsprechend groß. Zahlreiche Teilnehmende der ersten Durchgänge von „Chancen bilden“ haben mittlerweile bereits ihr Studium erfolgreich absolviert und einen Beruf aufgenommen.

Alle 55 Schüler/-innen besuchten von September 2015 bis Juni 2016 drei Workshops mit folgenden Themen: „Welche Motivation und Potenziale habe ich?“, „Was studieren?“ und „Wie studieren?“. Nach dem Besuch der Workshops haben sie eine genauere Vorstellung davon, wie ein Hochschul-Stundenplan aussieht oder wie ein Studium organisiert wird, was ihren Einstieg ins Studium erleichtern soll. Zudem begleiteten je zwei der insgesamt 16 studentischen Mentorinnen und Mentoren der Frankfurt UAS ein Jahr lang rund acht Schüler/-innen. Sie stehen ihnen auch noch nach einem möglichen Studienbeginn für Fragen zur Verfügung. Der Kontakt zu den Studierenden sowie das Kennenlernen von Lehrenden während des Programms bauten Hemmschwellen ab. Die Teilnahme am Programm half, Zweifel und Ängste vor einem Studium abzubauen, wenn in den Familien Ansprechpartner/-innen fehlten, die ihnen bei ihren Fragen helfen konnten. Am Ende des Programms traute sich die Mehrheit der Teilnehmenden ein Studium zu. Durch intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Studium konkretisierte sich auch ihre Vorstellung für einen Wunsch-Studiengang.

Eine Neuerung im sechsten Durchgang war die Auftaktveranstaltung, die die Durchführung der Aufnahmeinterviews ersetzte. Das Auftakttreffen ermöglichte u.a. die Stärkung des Gruppengefühls und das Kennenlernen aller Mentorinnen und Mentoren und Schüler/-innen.

Regelmäßige verpflichtende „informelle Treffen“ bildeten einen weiteren festen Baustein des Programms. Die Treffen unterstützten den Beziehungsaufbau und dienten dem offenen Austausch und der Nachbesprechung in einem „lockeren“ Rahmen, z.B. in Cafés oder beim Bowlen. Die Teilnahme entwickelte sich förderlich für den Entscheidungsfindungsprozess.

Durch das Zusatzangebot von Nachhilfe in Mathe und Deutsch sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich in einer Gruppe auf relevante Inhalte für die (Fach-)Abiturprüfungen vorzubereiten und gleichzeitig die Studierfähigkeit zu fördern.

Die Mentorinnen und Mentoren profitieren bei der Weitergabe ihrer eigenen Erfahrungen unter anderem von der persönlichen Reflexion. Sie lernten ihre eigenen Stärken besser kennen, darunter beispielsweise die Anleitung von Gruppen oder die Selbstorganisation neben dem Studium.

Bereits 2010 hat die Hochschule damit begonnen, Kooperationsvereinbarungen mit Schulen der Region zum Programm zu schließen. Mittlerweile sind es acht Partnerschulen: Bettinaschule (Frankfurt), Theodor-Heuss-Schule (Offenbach), Ernst-Reuter-Schule I (Frankfurt), Franz-Böhm-Schule (Frankfurt), Max- Beckmann-Schule (Frankfurt), Julius-Leber-Schule (Frankfurt), Heinrich-Kleyer-Schule (Frankfurt), Berufliche Schulen Berta Jourdan (Frankfurt).

Für „Chancen bilden“ können sich weiterhin Schüler/-innen der beteiligten Schulen bewerben, in deren Familie bisher niemand studiert hat oder deren Eltern über geringe finanzielle Mittel verfügen. Der siebte Durchgang des Programms beginnt im neuen Schuljahr bzw. im September 2016.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Abteilung Studierendenbetreuung, Laura Theiß, Telefon: 069/1533-2506, E-Mail: E-Mail

Weitere Informationen unter: www.frankfurt-university.de/chancenbilden


Bildunterschrift:
Mentorinnen und Mentoren im Projekt „Chancen bilden“ helfen beim Übergang von der Schule ins Studium.
Erste Reihe (v.l.n.r.): Siegfried Hornung, Yasmin Meryem Sinemli, Jana Stefani, Programm-Koordinatorin Laura Theiß, Willy Mehlhase
Hintere Reihe (v.l.n.r.): Lars Sossenheimer, Marie Enzian, Manpreet Kaur Multani, Bastian Stock, Sunny Lamba

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 909737
 2210

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Nach der Schule: Studium? / Programm „Chancen bilden" fördert Potenziale von Jugendlichen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Frankfurt University of Applied Sciences

Zweiter Frankfurter Zukunftskongress: Die Zukunft dreifach denken: nachhaltig, digital und transformativ
Zweiter Frankfurter Zukunftskongress: Die Zukunft dreifach denken: nachhaltig, digital und transformativ
Zweiter Frankfurter Zukunftskongress findet am 11. Oktober 2022 an der Frankfurt UAS statt  Keynotes von Maja Göpel und Volker Mosbrugger geben wertvolle Denkanstöße für unser Handeln   Klimawandel, Digitalisierung und New Work sind die aktuellen Herausforderungen für ein nachhaltiges und werteorientiertes Miteinander. Wie die kulturelle Transformation dieser Zukunftsthemen mit einem gemeinsam ausgearbeiteten Ansatz gelingen kann, stellt der zweite Frankfurter Zukunftskongress heraus. Er findet am 11. Oktober 2022 an der Frankfurt Universi…
Mit dem autonomen Kleinbus von Dorf zu Dorf
Mit dem autonomen Kleinbus von Dorf zu Dorf
Frankfurt UAS und Hochschule Hannover entwickeln Konzept zum kombinierten Transport von Personen und Gütern im ländlichen Raum Im Hinblick auf bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Verkehrskonzepte spielen die Themen Mobilität und Logistik im ländlichen Raum eine zentrale Rolle. Autonome Shuttles könnten hier neue Chancen bieten, um diese Gebiete für mehr Menschen als Wohnraum attraktiver zu gestalten – gleichzeitig muss jedoch die Wirtschaftlichkeit dessen gewährleistet werden. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Kombinom“ wird eine Potenzi…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Karrieremesse „Stuzubi“ zum dritten Mal in Stuttgart
Karrieremesse „Stuzubi“ zum dritten Mal in Stuttgart
… auf der Stuzubi ist das duale Studium, das ursprünglich aus Baden-Württemberg stammt und inzwischen bundesweit zunehmend angeboten und nachgefragt wird. Dabei studieren die Jugendlichen an einer Hochschule und machen gleichzeitig eine Berufsausbildung. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg, die Hochschule dual oder die Deutsche Bank werben mit diesem …
Bild: Der ideale Einstieg ins Juniorprogramm – Vorbereitung auf außergewöhnliche Leistungen
Der ideale Einstieg ins Juniorprogramm – Vorbereitung auf außergewöhnliche Leistungen
… vorbereitet werden, um außergewöhnliche Leistungen erbringen zu können. Das Angebot an Programmen der Young Business School für die Schülerförderung ist groß und hilft Kindern und Jugendlichen bei individuellem Lerntempo und abhängig vom eigenen Wissensstand, ihre Potenziale zu entfalten und Ziele zu erreichen, im Idealfall in Abstimmung mit der besuchten …
Land Nordrhein-Westfalen, NRW-Zentrum für Talentförderung und Studienstiftung des deutschen Volkes vertiefen Kooperation
Land Nordrhein-Westfalen, NRW-Zentrum für Talentförderung und Studienstiftung des deutschen Volkes vertiefen Kooperation
… seit 2018 und wird jetzt erheblich ausgeweitet.Das neue Programm „Vorabitur-Auswahl“ richtet sich an besonders begabte und engagierte Schüler:innen aus einkommensschwachen Familien. Die Jugendlichen, die sich im Bewerbungsverfahren der „Vorabitur-Auswahl“ durchsetzen, erhalten schon im letzten Schuljahr der Oberstufe – also noch vor dem Abitur – eine …
Bild: Das Juniorprogramm – die Vorbereitung auf außergewöhnliche Leistungen
Das Juniorprogramm – die Vorbereitung auf außergewöhnliche Leistungen
… Wille, den eigenen Weg zu gehen“, so Schäfer. Das Angebot an Programmen der Young Business School für die Schülerförderung ist groß und hilft Kindern und Jugendlichen bei individuellem Lerntempo und abhängig vom eigenen Wissensstand, ihre Potenziale zu entfalten und Ziele zu erreichen, im Idealfall in Abstimmung mit der besuchten Schule. Die Chancen …
Bildungschancen für Arbeiterkinder
Bildungschancen für Arbeiterkinder
… Fachhochschule Frankfurt am Main, Gebäude 4, 1. Stock, Raum 111/112 Kontakt und Anmeldung: Projekt Chancen bilden, Frank H. Weyel, Telefon: 069/1533-3883, E-Mail:Programm: Vorträge 13:20 Uhr Bildungschancen – Drei Jahre Projekt „Chancen bilden“ Frank H. Weyel, Projektleitung, Fachhochschule Frankfurt am Main 13:30 Uhr Bildungsrenditen in Schule und Studium – …
Repräsentative Untersuchung offenbart kritische Lücken in der Berufsorientierung – drei Handlungsfelder identifiziert
Repräsentative Untersuchung offenbart kritische Lücken in der Berufsorientierung – drei Handlungsfelder identifiziert
… Unterschiede und ungenutzte Potenziale auf, die den Übergang von der Schule in den Beruf erschweren:1. Unterschätzte Gehälter und mangelndes Interesse an IndustrieberufenDie Jugendlichen unterschätzen die Verdienstmöglichkeiten in der Industrie massiv. Berufseinsteiger nach einer Ausbildung oder einem Bachelor-Studium schätzen ihr späteres Gehalt um ca. 800 …
Bild: 'Chancen bilden – Fit fürs Studium' fördert seit fünf Jahren Potenziale von JugendlichenBild: 'Chancen bilden – Fit fürs Studium' fördert seit fünf Jahren Potenziale von Jugendlichen
'Chancen bilden – Fit fürs Studium' fördert seit fünf Jahren Potenziale von Jugendlichen
… besser kennen, darunter beispielsweise die Anleitung von Gruppen oder die Selbstorganisation neben dem Studium. Das Projekt half ihr auch, zu erkennen, dass sie gut mit Jugendlichen arbeiten kann, weshalb sie sich in der Sozialen Arbeit auf Kinder- und Jugendarbeit spezialisierte. Nach ihrem Anerkennungsjahr plant sie, ein Master-Studium für die Beratung …
Bild: Messe zum Schüleraustausch und Auslandsaufenthalten nach der Schule am 18.02.2017 in FrankfurtBild: Messe zum Schüleraustausch und Auslandsaufenthalten nach der Schule am 18.02.2017 in Frankfurt
Messe zum Schüleraustausch und Auslandsaufenthalten nach der Schule am 18.02.2017 in Frankfurt
… Welt“ Insider-Informationen und Stipendien für den Schüleraustausch und Auslandsaufenthalte nach der Schule. Am 18. Februar 2017 lädt die Stiftung alle interessierten Jugendlichen und Familien zur SchülerAustausch- und Auslands-Messe „Auf in die Welt“ Rhein-Main nach Frankfurt ein. Die führenden seriösen Austausch-Organisationen, Schulberatungen und …
Eurodesk.tv geht „weltwärts“
Eurodesk.tv geht „weltwärts“
… Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Online Magazin eurodesk.tv reagiert mit einer Sondersendung auf das große Interesse von Jugendlichen am entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“. Am Beispiel dreier Jugendlicher, die einen „weltwärts“-Einsatz in Mpumalanga/ Südafrika absolvieren, stellt eurodesk.tv das …
Bild: Potenziale der Jugendlichen fördern: Vierter Durchgang des Projekts „Chancen bilden – Fit fürs Studium“Bild: Potenziale der Jugendlichen fördern: Vierter Durchgang des Projekts „Chancen bilden – Fit fürs Studium“
Potenziale der Jugendlichen fördern: Vierter Durchgang des Projekts „Chancen bilden – Fit fürs Studium“
… Bildungskarrieren entgegenzuwirken. Im Jahrgang 2013/14 haben 73 Schüler(innen) das Projekt erfolgreich beendet. Sie nahmen an drei Workshops mit folgenden Themen teil: „Welche Motivation und Potenziale habe ich?“, „Was studieren?“ und „Wie studieren?“. Die Teilnehmenden waren zu 77 Prozent weiblich und 23 Prozent männlich, 69 Prozent besuchen eine Fachoberschule …
Sie lesen gerade: Nach der Schule: Studium? / Programm „Chancen bilden" fördert Potenziale von Jugendlichen