(openPR) Der Brexit wird sich sowohl auf die britische, als auch auf die europäische Wirtschaft auswirken. Als Folge könnten nicht-europäische Firmen ihr Europa-Geschäft vermindert über Großbritannien abwickeln. Des Weiteren kann der Brexit sich zusätzlich auf die zukünftige Verteilung von Rechenzentren in Europa auswirken. Große amerikanische Firmen und Cloud-Anbieter werden wahrscheinliche neue Anlagen in Großbritannien reduzieren und ihre Investitionen stattdessen auf andere europäische Großstädte fokussieren. „Europäische Firmen könnten nun fordern, ihre Daten von britische in EU-Rechenzentren zu transferieren, um den EU Datenschutz- und Sicherheitsbestimmungen auch in Zukunft zu entsprechen“ warnt Alexandre Seifert, Co-Founder und CEO der vertical GmbH.
Dazu bleibt abzuwarten, wie sich der Austritt auf die britischen Datenschutzgesetze auswirkt und ob diese den EU-Anforderungen entsprechen. Falls die Datenschutzrichtlinien die Anforderungen nicht erfüllen, müssten Unternehmen in der EU ihre Daten aus britischen Rechenzentren abziehen.
Alexandre Seifert rät deutschen Unternehmen, die Entwicklung im Auge zu behalten: „Noch hat Großbritannien keinen Antrag auf einen Ausstieg aus der EU gestellt, Unternehmen sollten dennoch ihre Möglichkeiten evaluieren und sich strategisch für die Zukunft aufstellen“.












