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Brachen zu Bauland

17.06.201619:30 UhrVereine & Verbände
Bild: Brachen zu Bauland
Foto: Pfatter | Lizenz cc 2.0
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(openPR) Brachen zu Bauland

Berlin – Der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine (DAI) hat sich das 472 Seiten starke Hauptgutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen, das dieser Anfang Mai dieses Jahres veröffentlicht hatte, genauer angeschaut. Ziel der Anstrengungen muss es demzufolge sein, innerstädtisch noch konsequenter zu verdichten und weniger an den Stadträndern zu versiegeln.

Die gebaute Umwelt muss gestalterisch verschiedenen Ansprüchen standhalten. Nur dann verdient sie das Attribut Baukultur. Hier wirken also mehrere Faktoren zusammen. Ein wesentlicher Part jedoch, der Baugrund, wurde bei der Betrachtung bisher weitestgehend ausgespart. Dabei ist der Flächenverbrauch allein in Deutschland gewaltig. Derzeit sind es rund 69 Hektar am Tag. Allerdings lag der Gesamtverbrauch inklusive Infrastrukturfläche 2002 noch bei rund 130 Hektar. Im Jahre 2030, so die Strategie der Bundesregierung, soll die Inanspruchnahme auf 30 Hektar beziehungsweise auf „netto null“ sinken. Das heißt, es darf nur so viel Fläche versiegelt werden, wie andernorts entsiegelt, also zurückgebaut wird.

„Der Flächenverbauch in Deutschland ist seit Jahrzehnten zu hoch“, stellt DAI Präsident Prof. Dipl.-Ing. Christian Baumgart fest. Seitens des DAI habe man in den vergangenen Jahren immer wieder auf dieses schleichende Phänomen hingewiesen. „Es ist wichtig, dass nunmehr der seit 45 Jahren existierende Sachverständigenrat für Umweltfragen hier in aller Deutlichkeit in seinem jüngsten Hauptgutachten darauf erneut eingeht“, sagt Baumgart. „Neben einer intelligenten innerstädtischen Verdichtung, verstärktem Bauen im Bestand und konsequenter Nutzung integrierter Flächenressourcen, muss auf dem Land die weit verbreitete Fruchtfolge Weizen-Rüben-Bauland ein Ende haben“, ist Baumgart überzeugt. Insbesondere die Tatsache, dass viele Kommunen laut Bericht des Umweltbundesamtes über 90% ihrer neuen Flächen in Randbereichen ausgewiesen hätten, die fiskalisch für sie sogar nachweislich negativ gewirkt haben, sollte laut DAI die Politik alarmieren und ein rasches Umdenken zur Folge haben.

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