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Kein Überblick bei den Software-Lizenzen

08.06.201622:01 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Untersuchung der msg services ermittelt erhebliche Schwächen im Software Asset Management (SAM) der Unternehmen

Verantwortliche geben ihrem Umgang mit Software-Lizenzen mehrheitlich selbst schlechte Noten

(Ismaning, 08.06.16) Nur wenige Unternehmen sind derzeit in der Lage, einen schnellen Überblick zu ihrem Lizenzbestand und den Laufzeiten ihrer Wartungsverträge zu geben. Ursache ist nach einer Erhebung im Auftrag der msg services ag ein unzureichendes Software Asset Management (SAM), dem die meisten der über 200 befragten IT- und Business-Manager schlechte Noten geben.



Die geringe Übersichtlichkeit der Lizenzverhältnisse drückt sich allein schon darin aus, dass sich lediglich 31 Prozent der Unternehmen sicher sind, weder eine Über- oder Unterlizenzierung zu haben. Stattdessen geht jedes dritte Unternehmen davon aus, mehr für Lizenzen als notwendig zu bezahlen. Der Kreis derer, die eine gewisse Unterlizenzierung vermuten, ist mit 20 Prozent hingegen deutlich kleiner.

Letztlich gestehen die Firmen jedoch ein, dass es sich hierbei um Spekulationen handelt, da nach eigenem Bekunden von zwei Dritteln der Befragten die geringere Transparenz der Softwareverträge zu den größten Problemen in ihrem Lizenzmanagement gehört. „Aber auch fehlende Verantwortlichkeiten und unzureichende definierte Prozesse gehören mehrheitlich zu den Schwachstellen im Umgang mit den Software-Lizenzen.

Fast folgerichtig wird das Software Asset Management im eigenen Haus kritisch beurteilt. Problemfrei ist es der Erhebung zufolge nur in jedem fünften Fall, deutlich über die Hälfte geben den bestehenden SAM-Verhältnissen allerdings schlechte Noten. Dabei gibt es auch aus Sicht der Unternehmen durchaus gute Gründe für SAM. Dazu zählt ganz besonders, mit dessen Hilfe wirtschaftliche Risiken zu vermeiden und den Audits von Software-Herstellern ohne Sorgen entgegenblicken zu können, zumal deren Anforderung nur jedem Vierten bekannt sind. Gleichzeitig verspricht sich fast ein Drittel eine Kostenreduzierung davon, außerdem sehen sie mehrheitlich Vorteile im Management der Software Lifecycles und könnten den Compliance-Erfordernissen besser gerecht werden.

Dass sie sich trotzdem bisher in Zurückhaltung geübt haben, resultiert möglicherweise aus dem Respekt vor den keineswegs trivialen Lösungsansprüchen, die sie mit dem Thema SAM verbinden. So sehen sich die IT- und Business-Manager dabei vor allem mit komplexen Anforderungen durch BYOD, Cloud und der Virtualisierung konfrontiert. Ebenso löst bei ihnen die Vielfalt der Lizenzmodelle und die kontinuierliche Anpassung an neue Modelle und Metriken der Hersteller großen Respekt aus. Auch eine notwendige Zentralisierung der SAM-Prozesse erachten sie zu 59 Prozent als schwierigen Weg.

„Aussitzen lässt sich dieses Problem aber nicht“, verweist Markus Schaumberger, Bereichsleiter Process Management bei msg services, auf einen Handlungsbedarf, der mit zunehmender Digitalisierung noch größer wird. Dies stellt aber die Frage nach den sinnvollsten Lösungswegen. „Wir stellen sehr deutlich die Entwicklung fest, dass die Unternehmen hierfür immer seltener eigene Strukturen und Kompetenzen aufbauen, sondern diese Aufgabe externen Spezialisten übertragen“, berichtet er aus den Beratungsprojekten. Tatsächlich plant nur jedes fünfte Unternehmen, zur Einführung oder Optimierung des Software Asset Managements auf interne SAM-Teams zu setzen. Stattdessen wird auf externe Beratungsunterstützung bei der Prozessgestaltung und Tool-Einführung gesetzt oder sogar ein vollständiges SAM-Outsourcing ins Auge gefasst.

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