(openPR) Seit Jahrzehnten ist das Boxspringbett in deutschen Hotels der gehobeneren Klasse Standard. Doch in Deutschlands Schlafzimmern war dieses bis in das Jahr 2010 kaum bekannt. Selbst heute kann nicht jeder mit dieser Bezeichnung etwas anfangen. Dabei schlafen unsere Skandinavischen Nachbarn seit Anbeginn in Boxspringbetten. Auch in den USA werden diese Betten von Anfang bevorzugt. Doch unterscheidet sich das skandinavische Boxspringbett von den Betten aus den USA.
Aber was ist eigentlich ein Boxspringbett genau? Wo liegt der Unterschied zu einem herkömmlichen Bett und lohnt sich der Wechsel auch dann, wenn das bisherige Bett noch gar nicht so alt ist?
Boxspringbetten sind anders aufgebaut als herkömmliche Betten. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass ein Boxspringbett kein Lattenrost besitzt. Anstelle dessen bestehen Boxspringbetten aus drei unterschiedlichen Matratzen, die übereinander liegen. Die untere Matratze, das Boxspring besteht zumeist aus Bonell Federkern und befindet sich in einem Bettkasten. Der Bettkasten selbst steht nicht direkt auf dem Fußboden. Damit für das Boxspringbett und den Matratzen eine gute Durchlüftung gewährleistet werden kann, steht der Bettkasten auf Füßen.
Auf dem Boxspring liegt die Boxspringmatratze, die regulär eine Taschenfederkernmatratze oder auch Boxspringmatratze genannt wird. Wie der Name dieser Matratze schon recht gut beschreibt, befinden sich im Inneren der Matratze Tonnentaschenfederkerne. Das bedeutet, hier ist jede einzelne Stahlfeder der Matratze in kleine Taschen eingenäht. Diese Taschenfedern sind im Gegensatz zu der darunterliegenden Matratze, dem Boxspring nicht miteinander Verbunden. Dieses soll dafür sorgen, dass Schulter und Hüfte punktgenau abgefedert werden und so Schmerzen an Rücken, Nacken und Schulter vermieden werden.
Auf der Boxspringmatratze liegt die letzte Matratze, der sogenannte Topper. der Topper ist im Gegensatz zu den beiden anderen Matratzen, mit 8cm - 10cm eher dünn. Wesentliche Funktion dieser Matratze besteht darin, die darunter liegende Boxspringmatratze zu schonen. Dabei sollte man nicht unterschätzen, dass der Topper aus einem hochwertigen Material besteht und die guten Eigenschaften der darunter liegenden Matratzen unterstützt und nicht aufhebt. So kann die Wahl eines schlechten Topper durchaus zu Rückenschmerzen führen. In der Regel besteht der Topper aus Kaltschaum oder Viscoschaum.
Ist ein kurzfristiger Wechsel vom bisherigen, herkömmlichen Bett zu einem Boxspringbett ratsam, wenn dass alte Bett selbst noch gar nicht so alt ist und auch die Matratzen noch gut in Schuss sind? Ein Wechsel vom herkömmliche Bett zu einem Boxspringbett sollte immer dann in Betracht gezogen werden, wenn die Anschaffung neuer Betten oder Matratzen ins Haus steht. Wer auf seinem Bett einen gesunden Schlaf hat, nicht unter einer Hausstaub- bzw. Bettmilbenallergie leidet und in nächster Zeit auch keine neuen Matratzen benötigt, der kann mit einem Wechsel durchaus warten. Bedenkt man, dass die Entwicklung voranschreitet und diese Betten stetig günstiger werden. Noch vor wenigen Jahren galten Boxspringbetten als Luxusbetten.
Für Personen mit Rückenschmerzen oder auch Nackenschmerzen und für Allergiker der Bettmilbe ist ein Wechsel jedoch empfehlenswert. Denn die Matratzen sind qualitativ meist hochwertiger und vor allem besser durchlüftet als herkömmliche Matratzen. Ein sogenannter Encasing hilft dem Allergiker bei der Reduzierung von Bettmilben. Der Encasing umhüllt den Topper und ist meist mit einem Reissverschluss versehen, damit dieser sich einfach zum Waschen entnehmen lässt.
Weitere Informationen unter http://boxspringbett-info.de











