(openPR) Die Kölner Galerie 100 kubik präsentiert ihre aktuelle Ausstellung "Steinknoten" des spanischen Bildhauers Lluís Cera (*Barcelona, 1967), die noch bis zum 17. Juni zu sehen ist.
Cera‘s Forschen über die verborgenen Eigenschaften eines Materials resultieren meist in unüblichen Darstellungsformen. Der Betrachter gerät dadurch in Gegenwart der Kunstwerke oft ins Zweifeln darüber, ob seine Sinne ihm, bezüglich der Übertragung von Informationen über die Natur des Materials, noch treu sind.
Es handelt sich um einen bildhauerischen Trompe-l’oeil Effekt, der die gleichen Absichten zu verfolgen scheint, wie auch jene damals zur Zeit der Renaissance: Uns einzuladen, eine neue Art der Natur kennenzulernen und uns ein Tor zum Reich der Illusionen zu eröffnen.
Daraus ergibt sich schließlich, dass die Naturbeschaffenheit von den verwendeten Materialien - vor allem Marmor, Granit, Eisen, Bronze, Holz und auch Kunstharz - durch unglaubliche Leichtigkeit charakterisiert scheint; Die Härte der Masse scheint durch eine Weichheit ersetzt, die es dem Material erlaubt Kurven zu formen oder sich mit Stein und Stahl zu Knoten zu verbinden.
Dabei ist Sachkenntnis angesagt: Alle Verbindungen müssen millimetergenau passen. Die Härte der Beschaffenheit, die Struktur, die Faserung und die Farbe muss beherrscht sein.
Je nach gewähltem Material werden auch literarische Texte oder Textfragmente teils in verschiedenen Sprachen eingemeißelt oder aufgetragen.
Die Ausstellung findet mit freundlicher Unterstützung des Instituts Ramon Llull statt.













